Mi, 10:49 Uhr
08.06.2005
Kümmern ist angesagt
Nordhausen (nnz). Der Park Hohenrode lebt als wertvolles Arboretum in der Erinnerung sehr vieler Nordhäuser und Kenner des denkmalgeschützten Parks und seiner Villa. Momentan ähnelt er ehe einem Zwitter zwischen Wüste und Urwald. Dass soll sich ändern...
Nordhausen als eine durch die Bombenangriffe vor 60 Jahren stark zerstörte Stadt in Deutschland kann es sich nicht leisten, auf wertvolle Kultur- und Naturdenkmale zu verzichten. Wissenschaftler interessieren sich für den von dem berühmten Architekten Ludwig Bohnstedt und dem Landschaftsarchitekten Heinrich Siesmayer und seinem Sohn Philipp im Auftrag des Fabrikanten Carl Kneiff geschaffenen Park, sagt Gisela Hartmann von Bündnis90/Die Grünen.
Fakt ist: Viele Nordhäuser und Gäste der Stadt möchten auch heute noch im Park die Jahreszeiten auf kleineren oder ausgedehnten Spaziergängen genießen. Leider wächst der Park immer weiter zu, und die Villa verfällt vor den Augen der Öffentlichkeit. Da die Stadt Nordhausen zwar Interesse an der Lösung des Problems Park Hohenrode seit Jahren bekundet hat, dieses Interesse aber bisher nicht konkretisiert werden konnte, ist die Gründung eines Fördervereines unbedingt notwendig, um die Ablösung des Parks aus privater Hand zu erreichen. Nur so ist die Einrichtung eines Spendenkontos und die Übernahme der Pflege im öffentlichen Interesse möglich, ist sich Hartmann sicher.
Nach Informationen der nnz soll das Thema Park Hohenrode auf der Tagesordnung der Julisitzung des Kulturausschusses des Stadtrates stehen. Wenn von dort Ergebnisse vorliegen, dann soll wenig später (8. Juli) um 18 Uhr in der Gaststätte Finkenburg der Förderverein für den Park Hohenrode gegründet werden.
Autor: nnzNordhausen als eine durch die Bombenangriffe vor 60 Jahren stark zerstörte Stadt in Deutschland kann es sich nicht leisten, auf wertvolle Kultur- und Naturdenkmale zu verzichten. Wissenschaftler interessieren sich für den von dem berühmten Architekten Ludwig Bohnstedt und dem Landschaftsarchitekten Heinrich Siesmayer und seinem Sohn Philipp im Auftrag des Fabrikanten Carl Kneiff geschaffenen Park, sagt Gisela Hartmann von Bündnis90/Die Grünen.
Fakt ist: Viele Nordhäuser und Gäste der Stadt möchten auch heute noch im Park die Jahreszeiten auf kleineren oder ausgedehnten Spaziergängen genießen. Leider wächst der Park immer weiter zu, und die Villa verfällt vor den Augen der Öffentlichkeit. Da die Stadt Nordhausen zwar Interesse an der Lösung des Problems Park Hohenrode seit Jahren bekundet hat, dieses Interesse aber bisher nicht konkretisiert werden konnte, ist die Gründung eines Fördervereines unbedingt notwendig, um die Ablösung des Parks aus privater Hand zu erreichen. Nur so ist die Einrichtung eines Spendenkontos und die Übernahme der Pflege im öffentlichen Interesse möglich, ist sich Hartmann sicher.
Nach Informationen der nnz soll das Thema Park Hohenrode auf der Tagesordnung der Julisitzung des Kulturausschusses des Stadtrates stehen. Wenn von dort Ergebnisse vorliegen, dann soll wenig später (8. Juli) um 18 Uhr in der Gaststätte Finkenburg der Förderverein für den Park Hohenrode gegründet werden.


