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Sa, 12:59 Uhr
18.04.2020
Gemeinde- und Städtebundes will Klarheit:

Die Zeit drängt für Freibäder

In Vorbereitung der anstehenden Badesaison meldet sich jetzt Stephan Klante in seiner Funktion als Vorsitztender des Kreisverbandes des Gemeinde- und Städtebundes zu Wort. Er verlangt von der Verwaltung klare Vorgaben, wie die Sommerzeit in den Freibädern des Kreises ablaufen soll …


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„Die Vorbereitung der Badesaison 2020 läuft auf Hochtouren. Dies ist mit zeitlichem, personellem und finanziellem Aufwand verbunden und birgt eine gewisse Brisanz in sich. Für die Bürgermeister der betreffenden Orte ist klar, noch nie war das Öffnen der Freibäder so wichtig wie in diesem Jahr.“, schreibt Klante in seinem Statement. „Aufgrund der eingeschränkten Reisemöglichkeit wird erwartet, dass sich die Menschen in den Freibädern erholen können. Dies erfordert eine zeitnahe Entscheidung des Landkreises.“ In den Allgemeinverfügungen würden Bedingungen, wie die Maskenpflicht in öffentlichen Anstalten und das Abstandgebot, geregelt, fährt er fort.

Aber „keine Kommune wird imstande sein, diese Regelungen, wie zum Beispiel den Abstand von 1,5 Meter im Schwimmbecken zu überwachen und so das Einhalten der Auflagen zu gewährleisten.“ Aus diesem Grund bedürfe es dringend einer abschließenden Entscheidung, ob und unter welchen Bedingungen ein Öffnen der Bäder möglich erscheint. Der Bürgermeister von Harztor verweist dabei auf einen entscheidenden Aspekt. „Aufgrund der geringen Covid-19-Infektionszahl von derzeit etwa 0,05 Prozent im Landkreis Nordhausen könnten diese Regelungen durch den Landkreis per Einzelfallentscheidung im Rahmen einer Verhältnismäßigkeitsabwägung für die Freibäder ausgesetzt werden“, fordert er.

Andernfalls bestünde die Gefahr, dass die Betreiber der Freibäder die bestehenden Regelungen schon im Vorfeld für nicht umsetzbar halten und bereits aus diesem Grund die Bäder nicht öffnen. Da die Bäder im Zeitraum vom 15. Mai bis 1. Juni planmäßig öffnen würden, besteht ein dringender Handlungsbedarf, begründet Klante sein Ansinnen.
Autor: red

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Kommentare
Lukrezia
18.04.2020, 16:31 Uhr
Willkommen in Absurdistan!
Der Schulunterricht für unsere Kinder kann nur unter starken Einschränkungen und Einhaltung strenger Hygienevorschriften von statten gehen, aber nachmittags soll das Planschen im Freibad mit einer Ausnahmeregel erlaubt werden?
Und nebenbei lieber Herr Klante, haben Sie einmal einen Blick in unseren Nachbarkreis Göttingen geworfen? Der ist noch immer einer der aktuellen Corona– Hotspots für Niedersachsen. Aber das ist ja ganz ganz weit weg und die würden auch niemals auf die Idee kommen bei uns ins Freibad zu gehen.
harz59
18.04.2020, 19:40 Uhr
Ich weiß nicht
.......was Herr Klante damit bezwecken will.
Freibäder müssen bis auf Weiteres geschlossen bleiben!!!!
Soviel Unvernunft, man kann nur mit dem Kopf schütteln.
Soll Herr Klante doch ein Hygienekonzept erarbeiten und es dem Landrat unterbreiten.
Aber nein, das geht ja nicht, denn dann kann Herr Klante ja nicht die Bürde einer Entscheidung auf andere Schultern abwälzen.
Ich bin einfach nur sprachlos und entsetzt über soviel Unvermögen in der Position eines Bürgermeisters.
1234567
18.04.2020, 20:08 Uhr
Wir gehen...
...dann mit Mund- und Nasenschutzmaske ins Freibad, haha. Als ob es jetzt nichts wichtigeres gibt als Schwimmbad, Urlaubsreisen, Fussball und Co.
Obelixx
19.04.2020, 12:09 Uhr
Prioritäten....
..setzt der Herr Klante mit dem Würfelbecher. Wann gibt es denn wieder eine funktionierende Kinderbetreuung in den Kommunen?? Statt nach klaren Vorgaben der Verwaltung zu rufen, sollte sich der Vorsitzende des Kreisverbandes mal mit Vorschlägen zur Umsetzung zu Wort melden. Einen Monat nach seiner saftigen Gehaltserhöhung um fast 1000 Euro monatlich darf man doch Erwartungen haben, oder???
Ich schließe mich allen anderen Kommentaren in vollem Umfang an und vielleicht findet unser Gemeindeoberhaupt mal zu den wichtigen Themen zurück und glänzt mal zur Abwechslung mit konstruktiven Vorschlägen zur Verbesserung der Lebensbedingungen Aller in der Krise.
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