Do, 15:25 Uhr
16.04.2020
NACH DEM HOCH KAM DIE BITTERE REALITÄT
Buchungen? Noch steht die Null
Groß war die Vorfreude. Die Buchung perfekt. Ein Frühlingserwachen in Südtirol sollte es für ein Nordhäuser Ehepaar werden. Bequem mit dem Bus. Mit Corona kam ein bitteres Erwachen...
Ein gemeinsames Bild mit ihren Fahrern sandte uns Katrin Brauer, aufgenommen im März des Jahres
Wer Reisen liebt, der verschiebt, sagte sich das Ehepaar und entschied sich für einen Gutschein. Man wisse ja nicht, was danach komme. Ob der Arbeitsplatz dauerhaft noch sicher sei oder das Geld durch eine Rezession an Wert verliere. Über allem stehe das große Fragezeichen. Auf eine Urlaubsreise werde man trotzdem nicht verzichten.
Andere reiselustige Menschen hierzulande sehen das ebenso und nahmen gern einen Gutschein für Stornierungen entgegen. Das spricht für Vertrauen in das hiesige Reiseunternehmen. Katrin Brauer, die es mit ihrem Mann leitet, freut das sehr. Nach den umsatzstarken Buchungen von Januar bis März folgte kurze Zeit später für das Ehepaar die bittere Realität. Die Corona-Verunsicherung mündete in eine gewaltige Stornierungswelle.
Katrin Brauers Beruf und der ihres Mannes ist es, vielen Menschen für die schönste Zeit des Jahres den passenden Rahmen für erlebnisreiche Reisen zu bieten. Irgendwo in Deutschland oder anderswo erholsam verweilen zu können, andere Länder, Sitten und Gebräuche kennen zu lernen. An verbindliche Buchungen ist derzeit allerdings nicht zu denken. Es dominiert die Null. Auch bei den Einnahmen. Das schmerzt, ist die bittere Wahrheit.
Die Arbeit ihres Vaters, der das Unternehmen nach der Wende ins Leben rief, sieht Katrin Brauer dennoch nicht in Alarmstufe Rot. Tochter und Schwiegersohn des Firmengründers tüfteln unermüdlich, was sie ihrer Kundschaft für das zweite Halbjahr und 2021 bieten können. Sie werden es schaffen, ist die treue Stammkundschaft überzeugt.
Derweil stehen die modernen Reisebusse schmuck in Reih und Glied nebeneinander auf dem Betriebshof der Firma. Dort harren sie der Zeit entgegen, wo sie wieder über Deutschlands und Europas Autobahnen rollen und erwartungsvolle Gäste an das gewünschte Ziel bringen können. In Geduld und Zuversicht üben sich auch die Fahrer. Mehr als ihren Wagen auf Hochglanz gebracht zu haben bleibt ihnen momentan nicht zu tun.
Die Deutschen reisen gern. Sogar Weltmeister sind wir. Was sich gerade auch in der Corona-Krise offenbarte. Aus aller Herren Länder musste man sie zurückholen. Das Virus erschwerte eine normale Heimkehr. Unser Außenminister bemühte sich redlich um einen Rückflug. Nach der Pandemie wird alles anders sein. Sagen Bundespräsident, Kanzlerin & Co. Reiseweltmeister hin oder her, sicher wie das Amen in der Kirche wird sein: Wir werden wieder buchen, Städte, Landschaften und Länder erkunden wollen. Brauer-Reisen bleibt eine gute Adresse.
Kurt Frank
Autor: redEin gemeinsames Bild mit ihren Fahrern sandte uns Katrin Brauer, aufgenommen im März des Jahres
Wer Reisen liebt, der verschiebt, sagte sich das Ehepaar und entschied sich für einen Gutschein. Man wisse ja nicht, was danach komme. Ob der Arbeitsplatz dauerhaft noch sicher sei oder das Geld durch eine Rezession an Wert verliere. Über allem stehe das große Fragezeichen. Auf eine Urlaubsreise werde man trotzdem nicht verzichten.
Andere reiselustige Menschen hierzulande sehen das ebenso und nahmen gern einen Gutschein für Stornierungen entgegen. Das spricht für Vertrauen in das hiesige Reiseunternehmen. Katrin Brauer, die es mit ihrem Mann leitet, freut das sehr. Nach den umsatzstarken Buchungen von Januar bis März folgte kurze Zeit später für das Ehepaar die bittere Realität. Die Corona-Verunsicherung mündete in eine gewaltige Stornierungswelle.
Katrin Brauers Beruf und der ihres Mannes ist es, vielen Menschen für die schönste Zeit des Jahres den passenden Rahmen für erlebnisreiche Reisen zu bieten. Irgendwo in Deutschland oder anderswo erholsam verweilen zu können, andere Länder, Sitten und Gebräuche kennen zu lernen. An verbindliche Buchungen ist derzeit allerdings nicht zu denken. Es dominiert die Null. Auch bei den Einnahmen. Das schmerzt, ist die bittere Wahrheit.
Die Arbeit ihres Vaters, der das Unternehmen nach der Wende ins Leben rief, sieht Katrin Brauer dennoch nicht in Alarmstufe Rot. Tochter und Schwiegersohn des Firmengründers tüfteln unermüdlich, was sie ihrer Kundschaft für das zweite Halbjahr und 2021 bieten können. Sie werden es schaffen, ist die treue Stammkundschaft überzeugt.
Derweil stehen die modernen Reisebusse schmuck in Reih und Glied nebeneinander auf dem Betriebshof der Firma. Dort harren sie der Zeit entgegen, wo sie wieder über Deutschlands und Europas Autobahnen rollen und erwartungsvolle Gäste an das gewünschte Ziel bringen können. In Geduld und Zuversicht üben sich auch die Fahrer. Mehr als ihren Wagen auf Hochglanz gebracht zu haben bleibt ihnen momentan nicht zu tun.
Die Deutschen reisen gern. Sogar Weltmeister sind wir. Was sich gerade auch in der Corona-Krise offenbarte. Aus aller Herren Länder musste man sie zurückholen. Das Virus erschwerte eine normale Heimkehr. Unser Außenminister bemühte sich redlich um einen Rückflug. Nach der Pandemie wird alles anders sein. Sagen Bundespräsident, Kanzlerin & Co. Reiseweltmeister hin oder her, sicher wie das Amen in der Kirche wird sein: Wir werden wieder buchen, Städte, Landschaften und Länder erkunden wollen. Brauer-Reisen bleibt eine gute Adresse.
Kurt Frank


