Mi, 12:58 Uhr
18.03.2020
Rathaus und SWG sollen Vorsorge treffen
Hilfe für Nordhäuser Einzelhandel und Gewerbe
Die Corona-Krise trifft mit Geschäftsschließungen auch den Einzelhandel. Die Nordhäuser SPD fordert jetzt das Rathaus und die städtische Wohnungsbaugesellschaft dazu auf, für die Geschäfte in Nordhausen Vorsorge zu treffen...
Im Augenblick kommt das öffentliche Leben mehr und mehr zum Erliegen. Vor dem Hintergrund der steigenden Zahlen der Erkrankungen durch Coronavirus halte ich die Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten für erforderlich. Sagt Andreas Wieninger (SPD), der gleichzeitig der Vorsitzende des Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Umwelt im Stadtrat ist.
"Wir dürfen dabei aber nicht den Blick in die Zukunft, in die Zeit nach der Epidemie verlieren. Die Bundesregierung hat Maßnahmen eingeleitet um die Folgen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt abzumildern. Dies ist ein wichtiger Schritt. Wir sollten dringend, dort wo wir die Möglichkeiten und den Einfluss als Stadt haben, Hilfsmaßnahmen vorsehen.", sagt Wieninger.
Gerade im Osten ist die Situation besonders schwierig, da viele Einzelhändler und kleine Gewerbebetriebe nicht in eigenen Räumen, sondern in gepachteten oder gemieteten Räumen, tätig sind. Dadurch ist die finanzielle Decke im Vergleich besonders dünn und schnell aufgebraucht, wenn der Umsatz fehlt.
Wieninger fordert deshalb die Rathausspitze auf, in der SWG, als einhundertprozentige Gesellschaft der Stadt Nordhausen, Vorsorge dafür zu treffen, das bei fehlenden Umsatz Möglichkeiten geboten werden um den Bestand der Geschäfte und Unternehmen zu sichern. Dies könne durch Aufschub und Stundung von fälligen Zahlungen an die SWG geschehen.
"Wir können nicht wollen, dass in der Stadt, nachdem sich die Situation wieder gebessert hat und dies wird mit Sicherheit geschehen, eine Reihe von Geschäften und Unternehmen nicht mehr vorhanden sind und ihre Geschäftstätigkeit einstellen mussten.", so Wieninger.
Autor: redIm Augenblick kommt das öffentliche Leben mehr und mehr zum Erliegen. Vor dem Hintergrund der steigenden Zahlen der Erkrankungen durch Coronavirus halte ich die Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten für erforderlich. Sagt Andreas Wieninger (SPD), der gleichzeitig der Vorsitzende des Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Umwelt im Stadtrat ist.
"Wir dürfen dabei aber nicht den Blick in die Zukunft, in die Zeit nach der Epidemie verlieren. Die Bundesregierung hat Maßnahmen eingeleitet um die Folgen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt abzumildern. Dies ist ein wichtiger Schritt. Wir sollten dringend, dort wo wir die Möglichkeiten und den Einfluss als Stadt haben, Hilfsmaßnahmen vorsehen.", sagt Wieninger.
Gerade im Osten ist die Situation besonders schwierig, da viele Einzelhändler und kleine Gewerbebetriebe nicht in eigenen Räumen, sondern in gepachteten oder gemieteten Räumen, tätig sind. Dadurch ist die finanzielle Decke im Vergleich besonders dünn und schnell aufgebraucht, wenn der Umsatz fehlt.
Wieninger fordert deshalb die Rathausspitze auf, in der SWG, als einhundertprozentige Gesellschaft der Stadt Nordhausen, Vorsorge dafür zu treffen, das bei fehlenden Umsatz Möglichkeiten geboten werden um den Bestand der Geschäfte und Unternehmen zu sichern. Dies könne durch Aufschub und Stundung von fälligen Zahlungen an die SWG geschehen.
"Wir können nicht wollen, dass in der Stadt, nachdem sich die Situation wieder gebessert hat und dies wird mit Sicherheit geschehen, eine Reihe von Geschäften und Unternehmen nicht mehr vorhanden sind und ihre Geschäftstätigkeit einstellen mussten.", so Wieninger.

