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Di, 10:46 Uhr
17.03.2020
Gewerkschaft will höheres Kurzarbeitergeld

Corona-Schutzschirm für 3.200 Beschäftigte gefordert

Leere Hotels, geschlossene Restaurants: Das neuartige Coronavirus trifft zwischen Kyffhäuserkreis, Nordhausen und Unstrut-Hainich die 420 Betriebe im Gastgewerbe besonders hart und damit auch die rund 3.200 Arbeitnehmer der Branche. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung- Genuss-Gaststätten (NGG) hin – und fordert einen Corona-Schutzschirm…

„Die meisten Kellnerinnen, Köche und Hotelfachangestellten müssen jetzt zuhause bleiben. Zwar bekommen sie Kurzarbeitergeld. Das liegt aber nur bei 60 Prozent des ohnehin oft geringen Einkommens. Für viele Betroffene geht das an die Existenz“, sagt Jens Löbel von der NGG-Region Thüringen.

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Die Gewerkschaft ruft deshalb den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) dazu auf, per Tarifvertrag eine deutliche Aufstockung des Kurzarbeitergelds für die Branche auf den Weg zu bringen. Ziel müsse sein, die Einbußen für die Beschäftigten so gering wie möglich zu halten. Im Fokus stünden dabei auch Lebensmittelbetriebe: Hier setzt sich die NGG dafür ein, zusammen mit den Arbeitgebern zu betrieblichen Lösungen zu kommen.

Das neue Kurzarbeitergeld wurde in der vergangenen Woche im Rekordtempo von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Danach übernimmt die Bundesagentur rückwirkend ab März die Sozialversicherungsbeiträge für Betriebe, in denen mindestens zehn Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Außerdem sagte die Bundesregierung betroffenen Firmen großzügige Kredite zu. „Gastronomen und Hoteliers sollten einen Teil der Hilfen für die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes einsetzen. Damit können auch Fachkräfte gehalten werden – die man nach dem Ende der Corona-Pandemie wieder braucht“, so Löbel.

Was Beschäftigte jetzt wissen müssen – von der Kinderbetreuung bis zur Lohnfortzahlung – hat die NGG im Netz zusammengefasst: www.ngg.net/corona
Autor: red

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Kommentare
Nnz Nutzer
17.03.2020, 12:45 Uhr
Schachtbau
Da frag ich mich warum fast alles schließt und große Firmen wie Schatbau wo viele Menschen Arbeit nicht geschlossen wird.
Es ist doch kein Betrieb der für gesundheits Aufgaben steht also keine Ärzte oder ähnliches warum wird dieser große Betrieb nicht geschlossen.
Aber sie werden ihre Gründe haben.
Paulinchen
17.03.2020, 13:03 Uhr
Jetzt sollte auch dem letzten...
... Zweifler an der Gefahr vom Coronavirus, klar geworden sein, es ist sehr ernst. Die Automobilindustrie stoppt die Produktion. Die Krankenhäuser überarbeiten ihre Operationsplaene, die Freizeitgestaltung für die Bevölkerung ist stark eingeschränkt. Der französische Präsident spricht gar von Krieg. Das RKI hat die Gefahrenstufe auf hoch gesetzt. Höher gibt es nicht.

Da fallen mir die Worte der Kabarettistin Gabi Köster ein, die nach ihrem Schlaganfall, ihrem Buch den Titel gab "Ein Schnupfen hätte auch gereicht".
Kama99
17.03.2020, 13:10 Uhr
Leider werden...
...die Besucherzahlen in Einkaufsmärkten nicht weniger, eher mehr jetzt wo viele Leute zu Hause sind. Ob das zur Minderung der Ansteckungsgefahr beträgt bezweifle ich ganz stark, das Problem wird nur verlagert auf andere Orte.
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