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Mo, 15:07 Uhr
16.03.2020
Gemeinden des Kreises trafen Entscheidungen

Formulare für Kinder-Notfallbetreuung

Für die ab dem morgigen Dienstag geltende Notbetreuung in den Kindergärten und Schulen in Thüringen haben die Kommunen Nordhausen, Bleicherode, Harztor, Görsbach, Urbach, Ellrich, Hohenstein und Werther ein einheitliches Formular für die betroffenen Eltern erstellt...

Dieses Dokument müssen Eltern, die zu den Berufsgruppen gehören, die eine Notbetreuung ihrer Kinder anmelden können, ausfüllen und in den Kitas und Schulen abgeben. Das Dokument steht auf den Homepages der oben genannten Gemeinden zum Download bereit und wird heute Nachmittag auch schon an die Eltern verteilt. „Alle Bürgermeister haben sich darauf verständigt, dass wir auch neben den Eltern, die im Gesundheitssystem, im Pflegebereich, bei den Sicherheitsbehörden und im Katastrophenschutz arbeiten, auch weitere Einzelfälle prüfen werden.

Über diese Einzelfälle entschieden Kita- beziehungsweise die Schulleitung und Verwaltung gemeinsam“, sagte Stephan Klante, Gemeinde- und Städtebund-Kreisverband-Vorsitzender. Darauf haben sich die Bürgermeister beziehungsweise deren Vertreter bei einem Treffen am Montag in Ilfeld verständigt. Wie die konkrete Notbetreuung in den Kindertagesstätten aussieht, entscheiden und kommunizieren die Kommunen selbst.

Verständigt haben sich die Ortschefs auch darauf, dass die Eltern, die ihre Kinder in den kommenden Wochen nicht in den Kindertagesstätten betreuen lassen könne, finanziell entlastet werden sollen. „Wie konkret, steht noch nicht fest. Das werden wir zu einem späteren Zeitpunkt regeln. Momentan liegen unsere Prioritäten darin, die Notbetreuung abzusichern und zu organisieren“, sagte Klante.
Außerdem haben sich die Kommunen darauf geeinigt, die Verwaltungen vorerst für Publikumsverkehr zu schließen. „Angesichts des sich immer stärker ausbreitenden Coronavirus (COVID-19) und der damit verbundenen Empfehlung der Bundesregierung, soziale Kontakte auf das Notwendigste zu reduzieren, um die Pandemie zu verlangsamen, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden. Es gilt vor allem unsere Mitarbeiter zu schützen, denn wir müssen auch während dieser außergewöhnlichen Notlage die Verwaltungen arbeitsfähig halten“, sagte Klante. Die Verwaltungen bleiben aber weiterhin für die Bürger über Telefon und E-Mail erreichbar. Klante bittet alle Bürger, persönliche Treffen nur in Ausnahmefällen und nach Absprache durchzuführen.

„Da sich die Vorgaben des Landes derzeit nahezu stündlich ändern, sind auch wir Bürgermeister in ständiger Absprache“, sagte Klante. Gegenwärtig suche man auch nach Lösungen für die Kommunalparlamente wie Stadt- und Gemeinderäte, um die politische Beschlussfassung aufrecht zu erhalten.
Autor: red

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