Sa, 12:01 Uhr
14.03.2020
Ellrich
Ellricher Stadtgeschichte digital erleben
Es mag ein seltsames Hobby sein, alte Schriften zur Heimatgeschichte zu digitalisieren und ins Internet zu stellen. Doch gerade in dieser Freizeitbeschäftigung sieht Vincent Eisfeld einen sinnvollen Beitrag für eine transparente und möglichst barrierefreie Geschichtsforschung für jedermann...
Nun liegt mit der Chronik der Stadt Ellrich aus dem Jahr 1899 ein neues, 200 Seiten starkes Digitalisat vor. Bei der Digitalisierung von Dokumenten und Büchern reicht es längst nicht mehr, sie bloß zu scannen und als Bilder oder PDF zu speichern. Der zweite Schritt ist die Texterkennung, damit die digitalisierten Werke von Menschen, aber auch von Suchmaschinen und sonstigen Programmen, durchsuchbar sind, weiß der gelernte Bibliothekar zu berichten. Diese Texterkennung wird großenteils von speziellen Softwareprogrammen übernommen, am Ende muss jedoch immer ein Mensch die Ergebnisse auf Fehler überprüfen.
Das Digitalisieren von Texten, die in den heute üblichen ‚runden‘ Schriften (Antiqua-Schriften) verfasst sind, stellt in der Regel kein Problem dar. Problematisch wird es mitunter bei der Fraktur, wie sie vom 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts gesetzt wurde. Hier muss stets manuell korrigiert werden, da z. B. das lange-s ( ſ ) für ein f gehalten wird., berichtet Eisfeld.
In den letzten Jahren stellte der Nordhäuser so hunderte digitalisierte Texte in dem Projekt NordhausenWiki online. Das letzte große Digitalisat ist nun die Chronik von Ellrich, die 1899 von Pfarrer Karl Heine veröffentlicht wurde.
Autor: redNun liegt mit der Chronik der Stadt Ellrich aus dem Jahr 1899 ein neues, 200 Seiten starkes Digitalisat vor. Bei der Digitalisierung von Dokumenten und Büchern reicht es längst nicht mehr, sie bloß zu scannen und als Bilder oder PDF zu speichern. Der zweite Schritt ist die Texterkennung, damit die digitalisierten Werke von Menschen, aber auch von Suchmaschinen und sonstigen Programmen, durchsuchbar sind, weiß der gelernte Bibliothekar zu berichten. Diese Texterkennung wird großenteils von speziellen Softwareprogrammen übernommen, am Ende muss jedoch immer ein Mensch die Ergebnisse auf Fehler überprüfen.
Das Digitalisieren von Texten, die in den heute üblichen ‚runden‘ Schriften (Antiqua-Schriften) verfasst sind, stellt in der Regel kein Problem dar. Problematisch wird es mitunter bei der Fraktur, wie sie vom 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts gesetzt wurde. Hier muss stets manuell korrigiert werden, da z. B. das lange-s ( ſ ) für ein f gehalten wird., berichtet Eisfeld.
In den letzten Jahren stellte der Nordhäuser so hunderte digitalisierte Texte in dem Projekt NordhausenWiki online. Das letzte große Digitalisat ist nun die Chronik von Ellrich, die 1899 von Pfarrer Karl Heine veröffentlicht wurde.

