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Fr, 12:54 Uhr
13.03.2020
Cornoa-Epedemie:

Zu wenig Lehrer - Schule geschlossen

Kurioser geht es kaum: in Bleicherode ist die dortige Regelschule am Vormittag "geschlossen" worden. Wir haben erste Infos...


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Viele Lehrer der Regelschule in Bleicherode erschienen heute nicht zum Dienst und sollen die Schule verlassen haben. Hintergrund ist die Anordnung des Kultusministeriums, das Schüler und Lehrer, die Husten oder Schnupfen haben, der Schule fern bleiben sollen. In Bleicherode gingen der Schulleitung schlicht und ergreifend die Lehrer aus.

Anders in Nordhausen. Hier sollen Schüler die Anordnung aus Erfurt genutzt haben und sich im Unterricht hustend benommen haben. Sie wurden nach Hause geschickt, sollen sich aber bereits in der Nähe der Schule wieder getroffen haben und den freien Unterrichtstag entsprechend "gewürdigt" haben.

Update: Wie die nnz aus zuverlässiger Quelle erfuhr, soll die Schulen in Niedersachswerfen am Montag und Dienstag geschlossen bleiben. Eine offizielle Bestätigung gab es bislang nicht.

Update II: Die Schulleitung hat die vorübergehende Schließung der Schule bestätigt.
Autor: red

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Kommentare
Crimderöder
13.03.2020, 12:48 Uhr
Was passiert jetzt?
Die Bevölkerung erwartet nun auch mal klare Aussagen aus dem Landratsamt und dem sonst so medienaffinen Landrat.
Dort jedoch keinerlei Kommunikation.

Es kann doch nicht sein, dass kommunale Einrichtungen in Thüringen bereits geschlossen sind oder Schulen 50 Kilometer entfernt dicht machen und hier wird empfohlen, sich regelmäßig die Hände zu waschen.

Schuld hat natürlich der Kompetenzwirrwarr und ein Förderalismus, der nicht krisenfest hat. E
Es wird langsam Zeit, dass sich MJ seine Signalweste mit "Landrat" überstreift und er und das Gesundheitsamt auch hier Ansagen machen.
dagos
13.03.2020, 14:13 Uhr
Schließung von Kindereinrichtungen abwägen
Eine pauschale Schließung von Kitas und Lehreinrichtungen ist nicht grundsätzlich zielführend. Die getroffene Regelung, Personen mit Krankheitssymtomen, den Zugang zu untersagen, ist aktuell der richtige Schritt. Man darf bei aller Vorsicht nicht vergessen, die Kinder müssen betreut werden. Wer soll das leisten, wenn beide Eltern arbeiten? Für die Aufrechterhaltung wichtiger Teile des öffentlichen Lebens ist es unabdingbar, dass alle gesunden Kräfte einsatzbereit sind. Wenn ich aber mein gesundes Kind zu Hause betreuen muss, weil Einrichtungen schließen, bin ich nicht einsatzbereit.
Schulschließungen sind also gut zu überdenken. Weniger problematisch sehe ich das für ältere Schüler und Studenten, da diese keine durchgehende Betreuung brauchen. Hier ist ein aussetzen des Unterrichts sinnvoll. Frei werdende Lehrkapazitäten und Räumlichkeiten können für die betreuungsbedürftigen Kinder genutzt werden. So, könnten die Betreuungsgruppen verkleinert werden um das Ansteckungsriko zu minimieren. Werden ältere Schüler frei gestellt, können sie sich z. Bsp. um ihre jüngeren Geschwister zu Hause kümmern. So könnte jede Familie selbst entscheiden, ob es nötig ist, die kleineren in die Kita oder Schule zu schicken. Das reduziert die zu betreunde Anzahl zusätzlich. Das ist sicher nicht zu Ende gedacht, jedoch ein Lösungsansatz, der weiter geht, als einfach alles dicht zu machen. Es geht um Risikominimierung bei Aufrechterhaltung wichtiger Bereiche des öffentlichen Lebens. Dazu so das ein Denkanstoß sein.
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