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Fr, 08:42 Uhr
13.03.2020
Nordhäuser Linkspartei wählte neuen Vorstand

Martin Hecke folgt auf Alexander Scharff

Nach insgesamt 10 Jahren an der Spitze der Linkspartei hat Alexander Scharff (36) auf der heutigen Gesamtmitgliederversammlung den Staffelstab an einen Nachfolger übergeben.Martin Heucke, 31 Jahre jung, hat Philosophie sowie Staatswissenschaften studiert und ist seit 2006 Mitglied der Linken. Dem Vorstand gehörte er bereits seit 2017 an...

Neuer Kreisvorstand (Foto: Die Linke) Neuer Kreisvorstand (Foto: Die Linke)
Sina-Jana Hillemann fungiert weiterhin als stellvertretende Kreisvorsitzende. Auch Uwe-Siegfried Hübscher wurde als Kreisschatzmeister erneut bestätigt. Erneut in den Vorstand gewählt sind außerdem Franca Bergmann, Sebastian Drechsler und Tim Rosenstock.

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Den neuen Kreisvorstand komplettieren Johann Hillemann, Ann-Sophie Maria Groß, Andreas Bodenlos, Detlef Hauthal sowie Matthias Marquardt. „In den vergangenen 15 Jahren hat unser Kreisverband nicht nur die Transformation zur Partei DIE LINKE vollzogen. Wir haben es größtenteils geschafft uns nicht mit uns selbst, sondern mit solider Kommunal-, Landes und Bundespolitik zu beschäftigen und waren damit erfolgreich. Der Kreisverband ist heute gut vernetzt und insbesondere durch Kommunalpolitische Initiativen sichtbar.“, blickt Scharff auf die letzten 15 Jahre Vorstandsarbeit zurück.

Die Bilanz, die auf der Mitgliederversammlung gezogen wurde kann sich sehen lassen. Allein im letzten Jahr 30 Neueintritte vorrangig junger Menschen. Beide Direktmandate zur letzten Landtagswahl, ein Bundestagsbüro der Abgeordneten Kersten Steinke in Nordhausen und ein neues Wahlkreisbüro in Bleicherode, um den Forderungen nach einer Stärkung des ländlichen Raums auch als Partei gerecht zu werden. Mit Birgit Keller ist es gelungen nicht nur die Landrätin zu stellen, sondern auch eine Landesministerin und heutige Landtagspräsidentin. Katja Mitteldorf hat zwei Mal in Folge den Wahlkreis der Stadt Nordhausen direkt gewonnen. Die Finanzen des Kreisverbandes stellt Scharff als solide dar, auch wenn das Superwahljahr 2019 Spuren hinterlassen hat.

„Kommunalpolitische Initiativen, wie beispielsweise für die Erhöhung der Kosten der Unterkunft für Langzeitarbeitslose, für einen kostenfreien ÖPNV, das Nein zum Gipsabbau im Südharz oder das Engagement im STURA der Hochschule, verleihen dem Kreisverband Profil. Daran möchten wir weiterarbeiten!“, sagt Martin Heucke, Kreisvorsitzender der Linkspartei.Neben Alexander Scharff, sind auch die langjährigen Vorstandsmitglieder Hannelore Haase, Ilona Scharff und Heike Umbach nicht erneut angetreten.
Autor: red

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Kommentare
Eckenblitz
13.03.2020, 17:02 Uhr
Ein richtiger Schritt
Ich wollte auch nicht der Kreischef einer Partei sein, die Menschen erschießen oder in Arbeitslager schicken will. Obwohl die Vorreiter der Linken, die PDS oder SED, genug Übung in solchen Angelegenheiten gesammelt hat. Der richtige Schritt wäre meiner Meinung nach ein Austritt gewesen. Aber das muss Herr Scharff selber entscheiden.
20210305
13.03.2020, 21:13 Uhr
Ich muß lachen.
Herr Sigmund, den Kommentar konnten sie stecken lassen. Lächerlich !
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