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Fr, 10:06 Uhr
21.02.2020
IHK-Konjunkturumfrage:

Nordhäuser Unternehmen in guter Verfassung

Kein schwungvoller Jahresbeginn stattdessen zunehmende Skepsis und Unsicherheit: So lautet das Ergebnis der jüngsten Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Erfurt für den Landkreis Nordhausen...


Dabei ist die aktuelle Lage eher positiv. Derzeit beurteilen 97 Prozent der befragten Firmenchefs im Landkreis ihre wirtschaftliche Situation mit „gut“ oder „zufriedenstellend“.

Deutlich verhaltener dagegen die Zukunftsaussichten: Nur drei Prozent der Unternehmer der Region Nordhausen sehen optimistisch in die Zukunft. Eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Klage befürchten hingegen 27 Prozent. Gegenüber der Herbstbefragung gibt der regionale Klimaindex zu Jahresbeginn um vier Prozentpunkte auf 105 von 200 möglichen Prozentpunkten nach.

Die Befragung zu den Beschäftigungsabsichten signalisiert Stabilität. Drei Viertel der befragten Unternehmer im Landkreis Nordhausen (74 Prozent) planen, ihren aktuellen Mitarbeiterbestand konstant zu halten. Der Beschäftigungssaldo um Landkreis verbessert sich gegenüber dem Herbst 2019 um 12 Punkte. Mit dem Wert null liegt er wieder oberhalb des langjährigen Durchschnitts.

Das Investitionsklima hat sich laut Befragung wieder etwas erholt. Die Zahl der Unternehmer im Landkreis, die gleichbleibende oder steigende Investitionen planen, steigt von 60 auf 67 Prozent an. Der Investitionsindex legt im Vergleich zum Herbst 2019 um 11 Prozentpunkte zu und bewegt sich mit einem Wert von minus 10 ebenfalls oberhalb des langjährigen Durchschnitts.

Fazit: Lagebeurteilung, Beschäftigungsabsichten und Investitionsklimazeigen sich nach Einschätzung der befragten Unternehmer im Landkreis Nordhausen zu Jahresbeginn gegenüber der letzten Befragung deutlich verbessert. Dagegen werden die Zukunftsaussichten wesentlich kritischer beurteilt.

Als größtes Geschäftsrisiko wird der Fachkräftemangel angesehen. Hinzu kommen jedoch aktuelle globale Unsicherheiten wie Handelskonflikte, eine gedrosselte Weltkonjunktur und strukturelle Herausforderungen wie die Digitalisierung und Veränderungen der Mobilität.
Autor: red

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