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Do, 15:00 Uhr
30.01.2020
Die WBG Südharz zieht Bilanz

Rekordinvestitionen und hoher Service

Eine positive Bilanz des vergangenen Jahres zogen die Vorstände des größten Wohnungsanbieters in Nordthüringen, Sven Dörmann und Steffen Loup, im Gespräch mit der nnz. Und sie gaben für die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz einen Ausblick in ein ereignisreiches Jahr 2020 …

WBG Südharz (Foto: oas) WBG Südharz (Foto: oas)
Sven Dörmann und Steffen Loup im modernen Verwaltungsgebäude der WBG in der Bochumer Straße

Über 8 000 Wohneinheiten verwaltet das Unternehmen derzeit, fast 7 000 Genossenschaftsmitglieder leben in WBG-Wohnungen. Der hohen Verantwortung sind sich die beiden Chefs durchaus bewusst und suchen immer wieder nach kreativen Ansätzen, um ein hochqualitatives Angebot zu fairen Preisen gewährleisten zu können.

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Demografische Entwicklungen fließen in die Überlegungen genau so ein wie wirtschaftliche Prognosen für die Region. Nordhauen gilt heute auch dank der umgesetzten Philosophie der WBG Südharz, die Innenstädte wieder zu beleben und Neubauten an den Rändern zu vermeiden, als eine von Experten gelobte Musterstadt bei der Stadtentwicklung. „Schrumpfen nach innen“ ist hier das Motto. Territorial erweitern sollte eine Stadt sich erst dann, „wenn innerstädtisch alles aus den Nähten platzt und echter Bedarf da ist“, sagte Sven Dörmann.

Die Vermietungsquote als oberste Kennziffer aller Aktivitäten sieht mit 95,5 % vermieteten Wohnraum sehr ordentlich aus, spornt die Genossenschaftler aber auch zusätzlich an, mit gezielten Investitionen und Sanierungsprogrammen zukünftig möglichst noch weniger Leerstand zu erzielen. Um dem eigenen Leitspruch „Wohnen mit Service“ gereicht zu werden, investiert die WBG in diesem Jahr die Rekordsumme von 21, 5 Millionen Euro in Sanierungen, aber auch wieder in Komplexmodernisierungen und Neubauten.

Im Fokus steht hier das Objekt „Seniorenwohnen Am Aueblick II“ in Nordhausen-Nord, wo für 120 Wohneinheiten allein 12 Aufzüge angebaut und weitere Umbaumaßnahmen durchgeführt werden, um die Barrierefreiheit zu gewährleisten. Zweite Großbaustelle des Jahres wird der staatlich geförderte Sozialwohnungsbau „WBGREENONE“ an der Ecke Stolberger Str./ Richard-Wagner-Straße. Auch diese 14 Wohneinheiten sollen barrierefrei werden mit Tiefgaragen und einer begrünten Außenfassade.

Der Einbau von Seniorenbädern und Waschhäusern, der Anbau von Balkonen und die weitere Strang-, Treppenhaus- und Dachsanierungen schreiten im laufenden Jahr planmäßig voran.

Die WBG setzt bei den ausführenden Firmen wieder auf die bewährten Partner der letzten Jahre, mit denen gute Erfahrungen gesammelt wurden. Mit dieser zweiten Sanierungswelle wird die bis ins Jahr 2030 ausgerichtete Unternehmensstrategie bedient, die eine Wohnqualität auf hohem Niveau bei erschwinglichen Mietpreisen gewährleisten soll. Stolz verwiesen Dörmann und Loup auf die wohnbegleitenden Dienstleistungen der WBG, die vom Objektservice über Abfallmanagement und Gästewohnungen bis zum firmeneigenen Strom- und Gasangebot für die Mitglieder reicht. Als regionaler Gestalter beteiligt sich die WBG erneut am gesellschaftlich kulturellen und sportlichen Leben und feiert auch 2020 zehn Nachbarschaftsfeste mit den Mietern in den Wohngebieten.

Herausheben wollten beide Vorstände die ausgesprochen gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen und ihren Behörden. Ganz explizit benannten sie den Amtsleiter für Stadtentwicklung und Zukunftsfragen, Martin Juckeland, als kompetenten und verläßlichen Partner ihrer Unternehmungen.

Bemerkenswert war im letzten Jahr der Rückkauf von 757 ehemals genossenschaftlichen Wohnungen, wofür durch die WBG eine Investitionssumme von 17,2 Millionen Euro erbracht wurde. Beim Thema Geld und seiner Verwahrung ist das Unternehmen wie alle anderen Marktteilnehmer den Licht- und Schattenseiten der momentanen Zinspolitik ausgesetzt. Für die eigenen Reserven fallen Negativzinsen an, dafür sind Investitionen zu sehr günstigen Konditionen möglich. Im Anlagebereich arbeiten die WBG-Verantwortlichen ebenfalls gerne mit regionalen Anbietern; namentlich die Kreissparkasse und die Nordthüringer Volksbank sind hier solide Partner.

In Punkto Digitalisierung steht demnächst das Projekt „WBG-TV“ an, das eine Verlegung von Glasfaserkabeln in jede Wohnung mit großer Bandbreite vorsieht. Aber auch der weitere digitale Ausbau der Verwaltung, bei dem die 68 Mitarbeiter der WBG schon auf einem guten Wege seien, werde konsequent weiter verfolgt. Elektronische Auftrags- und Rechnungsabwicklung mit den dienstleistenden Firmen guib es schon seit Jahren, nun geht es um intelligente Kundenportale und -erfassungen.

Weiterhin will die WBG Südharz junge Menschen ausbilden und ihnen eine Perspektive im Betrieb geben. Derzeit sind sieben Auszubildende in der Lehre, drei wurden gerade nach bestandenen Prüfungen übernommen. Wer jetzt Lust bekommen hat, sich bei einem modernen und renommierten Wohnungsbau- und -betreibungsunternehmen ausbilden zu lassen, der sollte die kommenden vierzehn Tage noch nutzen, denn so lange läuft das Bewerbungsverfahren für das nächste Ausbildungsjahr noch.
Olaf Schulze
Autor: red

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Kommentare
h3631
30.01.2020, 17:08 Uhr
Sehr gute Arbeit
Sven Dörmann und Steffen Loup machen eine sehr gute Arbeit. Haben immer neue Ideen die der WBG zu gute kommen.
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