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Di, 08:36 Uhr
21.01.2020
AfD im Kreistag und Stadtrat

Keine neuen Windräder in Nordthüringen

Die AfD-Fraktionen im Nordhäuser Kreistag und Stadtrat wollen den Bau von weiteren Windkraftanlagen im Nordthüringer Raum verhindern. Ein entsprechendes Votum fordert die Partei jetzt auch von der Regionalen Planungsgemeinschaft von Kreis und Stadt...

Die Südharz- und Gipskarstlandschaft dürfe nicht weiter überstrapaziert werden. Entsprechend sollen auch der Landkreis und die Stadtverwaltung in der regionalen Planungsgemeinschaft abstimmen. Das sieht ein Antrag der AfD im nächsten Kreistag und Stadtrat vor. Die Planungsgemeinschaft ist für die Ausweisung von Windkraft-Vorranggebieten zuständig.

Wörtlich lautet der Antrag: „Der Kreistag / Stadtrat möge beschließen: Die Vertreter des Landkreises Nordhausen / der Stadt Nordhausen in der Planungsversammlung der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen werden angewiesen, gegen eine Ausweisung neuer und die Erweiterung bestehender Windvorranggebiete in der von der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen fortzuschreibenden bzw. neu zu erlassender Regionalplanung (Regionaler Raumordnungsplan bzw. sachlicher Teilregionalplan `Windenergie´) zu stimmen.“

Aktuell werde das Planungsrecht für Nordthüringen fortgeschrieben. „Die frühere - und aktuell amtierende rot-rot-grüne Landesregierung will die Flächen für Windenergie verdreifachen auf 1 Prozent der Gesamtfläche von ganz Thüringen. Die Planungsgemeinschaften sollen dafür die Voraussetzungen schaffen. Deshalb müssen wir schnell dagegen votieren, da auch für Nordthüringen solche Diskussionen in der Planungsgemeinschaft laufen. Mit dem Bau neuer Windkraftanlagen würden wir noch die letzten touristischen Potenziale im Landkreis Nordhausen aufs Spiel setzen“, sagte Fraktionschef Jörg Prophet. „Der Nordhäuser Südharz stellt mit den Abbauflächen für zum Beispiel Gips und Kies schon ausreichend Areale für die Industrie zur Verfügung. Strapazieren wir jetzt die einmalige Harzvorland- und Gipskarstlandschaft noch mit weiteren Windanlagen, dann gefährden wir die letzten touristischen Chancen und tun der Umwelt und dem Artenschutz keinen Gefallen. Hinzu kommt die Beeinträchtigung der Menschen in unmittelbarer Nachbarschaft von Windkraftanalgen.“, sagte Prophet zur Begründung. Im Übrigen gebe es im Landkreis ausreichend Windkraftanlagen.

„Mit dem ideologisch gewollten überhasteten Ausstieg aus den Kohlekraftwerken steht schon jetzt kein Recycling-Gips mehr zur Verfügung, was den Druck auf unseren Südharz in puncto natürlichen Gipsabbau schon erheblich vergrößert. Eine Kompensation für den Südharz aus den Ausstiegsmillionen hat keine Politiker eingefordert. Es kann nicht sein, dass wir nun auch noch beim Thema Windkraft die Folgen zu tragen haben, ohne davon zu profitieren“, sagte der Fraktionsvorsitzende abschließend.
AfD Nordhausen
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Kommentare

21.01.2020, 11.12 Uhr
Hcsnem | Das ist wieder typisch ,
Dinge zu behaupten , die einfach nicht wahr sind . Doch etwas anderes ist sicher nicht zu erwarten , wenn Afd drüber steht . Hätten sie sich damit gründlich beschäftigt , hätten sie gewusst, daß es Studien dazu gibt . Die Annahme, daß Windkraftanlagen negative Auswirkungen auf den Tourismus haben , ist aus tourismuswissenschaftlicher Sicht nicht haltbar . Die Gemeinden erleben sogar einen Imagegewinn, da die meisten Urlauber befürworten, wenn ihr Urlaubsort einen aktiven Umweltschutz praktiziert. Seriös geht nun wirklich anders aber wie gesagt , sie können nur populistisch

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21.01.2020, 11.45 Uhr
Pert2 | Ich frage mich...
ob es den Leuten, die in der Nähe von solchen Windparks bzw. Windkraftanlagen leben, besser gefällt wenn man ihnen ein Atomkraftwerk, eine Endlagerstätte oder ein Kohlekraftwerk vor die Haustür setzen würde.
Ich wohne selbst in der Nähe von Windrädern, dennoch kann ich keine Beeinträchtigung wahrnehmen, dass spricht natürlich nicht für alle, aber eigene Erfahrungen belegen somit meine Aussage. Wenn man die Energiewende schaffen möchte und Energie bzw. Strom klimanfreundlicher gewinnen will dann sind regenerative und nicht auf fossilen Brennstoffen basierende Technologien die Zukunft. Ob sie das nun auch so sehen ist mir herzlichst egal liebe AfD, nur arbeiten sie gegen einen Fortschritt mit solchen Aussagen und Anträgen.
Des Weiteren wusste ich gar nicht das der Südharz so ein Tourismusmagnet ist und wenn dies der Fall ist, dann wäre dieser "Tourismus" ein Armutszeugnis. Ich glaube ein klimaneutrales, sauberes und fortschrittliches Image ist besser für den Landkreis, als ein rückschrittliches und nur auf sich bedachtes Image, welches sie ja scheinbar wollen bzw. predigen.
Keine LG

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21.01.2020, 11.51 Uhr
Stechbarth | Viel Populismus bei Windrändern
Ganzschön viel Populismus im Beitrag...
Aber es stimmt sicher, dass wir hier die Folgen von vielen ökologischen Projekten tragen müssen. Mit dem Wegfall vom Rea Gips aus der Kohleentschwefelung wird Mehr natürlicher Gips gebraucht. Den gibt es hier zur Genüge. Und er Gips mit seinen besonderen Landschaften und Tieren ist eine der wenigen touristischen Besonderheiten, die wir nochhaben. Dann noch Windräder da rein setzen? Das geht woanders sicher besser.
Übrigens könnten sich mal unsere Lokalpolitiker endlich mal mit den Gipsfirmen an einen Tisch setzen, um gegenseitige Ziele und auch Grenzen zu besprechen, um gemeinsam auf Augenhöhe in die Zukunft zu planen. Aber Fantasie und Gesprächsbereitschaft gehören In den Amtsstuben nicht mehr zu den gefragten Tugenden. Hätte nicht der Tagebau am Kohnstein ein ähnliches touristisches und wirtschaftliches Potenzial wie die Kiesteiche??? Da muss man die Gipsfirmen nur mal in die Pflicht nehmen.

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21.01.2020, 11.53 Uhr
N. Baxter | oh ja
wer kennt und mag es nicht auch gern - Urlaub unterm Windkraftrad...

An sich ja, aber wenn dadurch Wälder gerodet oder Menschen an Lebensqualität einbüßen dann ehr nicht.

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21.01.2020, 12.05 Uhr
Trüffelschokolade | Urlaub
Also mir ist ja Urlaub unter dem Windrad wesentlich lieber als der Urlaub neben dem Atomkraftwerk oder dem Kohlekraftwerk...

Zumal ich Windräder auf eine seltsame Art und Weise beruhigend anzuschauen finde. Dieser Protest gegen die "Verspargelung", so das beliebte Kampfwort, hat sich mir noch nie so recht erschlossen.

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21.01.2020, 12.56 Uhr
andreaspaul | Populistisch ist es den Menschen manipulierte Meinung
zu umweltfreundlichem Strom zu verkaufen und dass durch Klimahysterie noch zu forcieren,beschleunigen zu wollen.Die Abschaltung von Atomstrom führt zu deutschen Wettbewerbsnachteilen.Ein Supergau von diesen A.Kraftwerken würde uns durch Belgische,Französische ,Englische..... genauso treffen.Aber nein ,die müssen mit hohen Kosten weg.Dafür werden dann Windkraft und Solarenergie genutzt.Ach so,Kohlekraftwerke kommen ja auch noch weg.Was nun !? Gastechnologien der neueste Schrei der Grünen ,müssen auch weg.
Also irgendwo stimmt was nicht! Denn Autos sollen laut der Grünen ab 2030 auch keinen Verbrennunsmotor mehr haben.
Der Strom kostet in Deutschland soviel wie nie.(ca.30 cent/kWh)mit einer stark steigenden Tendenz(wer soll das noch bezahlen?) nur Dänemark ist etwas teurer.In Polen kostet die KWh 14 cent.
Man kann doch nicht durch Merkels Unfähigkeit alles auf einmal haben.
Merkel sollte eine deutsche Initiative zum Bäumepflanzen in der ganzen Welt ausrufen ! (damit wird CO2 drastisch vermindert und Sauerstoff produziert).Alles andere ist POPULISTISCH und Verdummung der Bevölkerung.
Windkrafträder hin oder her.Die sind auch nicht der Weisheit letzter Schluss.Aber die nerven schon.Ganz abgesehen davon,dass niederfrequente Schwingungen noch garnicht auf die gesundheitl.Schäden untersucht sind.
Aber alles muss ja gleich sofort gemacht werden wenn "Mutti"ruft.

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21.01.2020, 13.09 Uhr
Sonntagsradler 2
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21.01.2020, 13.27 Uhr
Tor666 | Pertou,
klingt alles wie immer edel. Ist es aber nicht. Die AFD arbeitet nicht gegen die Zukunft. Wir könnten noch 1 Mil Windräder bauen, die Energiewende schafft man damit nicht. Und zwar so lange, wie man den Energiebedarf für Dtl. nicht speichern kann. Was laut Experten in absehbarer Zeit nicht passieren wird. Jedes Windrad, was wir jetzt bauen, verteuert die Sache nur. Denn im Wesentlichen erhöhen wir den Geisterstrom, den uns dann für horrende Kosten das Ausland abnehmen muss. Gleichzeitig schalten wir in den Windstunden Windräder ab, da uns das Ausland auch nur begrenzt Strom abnehmen kann. Bezahlen aber den Betreibern den Strom, den sie hätten erzeugen können. Auch wieder teuer. Wenn Windflaute herrscht, welch Überraschung, importieren wir für viel Geld Strom und werden nochmal abgezockt. Es ist im Moment also kaum glaubhafte Politik, sondern Schaffung von Investitionsmöglichkeiten für die Finanzindustrie. Die wollen an die Subventionen.

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21.01.2020, 13.29 Uhr
Pert2 | andreaspaul || Das ist Populismus?
Wenn man versucht den Planeten bzw. erstmal Deutschland mit sauberer, klimaneutraler Energie zu versorgen?
Wenn man versucht den Lebensraum den wir Menschen besiedeln zu retten und einen Abwärtstrend entgegenzuwirken? Natürlich ist mit einem Windpark hier nicht alles gerettet, aber irgendwie muss doch auch eure Seite mal einsehen das ein Anfang gemacht werden muss. Wenn global besser kooperiert wird und die Verbote durchgesetzt werden, dann ist vieles erreicht. Nur muss halt jemand eine Vorreiterrolle übernehmen, war es nicht schon immer so in der Weltgeschichte?
Aber nein wir verschließen uns lieber, warten bis wir sterben und eine andere Generation das Problem übernimmt...sehr erwachsene und reife Vorgehensweise. Wirklich immer wieder diese Beschwerden das wir uns nur aufs Klima beziehen, ja es tut mir leid wenn es sie gerade nicht betrifft, aber das ist kein Grund solche sinnlosen Kommentare zu verfassen.
Verdammt sind sie echt so uneinsichtig, verbittert und ignorant, dass sie denken das ist alles nur "Fake"?
Die Verlorene Gesellschaft ist scheinbar sehr willkommen bei nnz

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21.01.2020, 13.39 Uhr
Pert2 | Tor666,
In wie weit ist das jetzt ein Beweis dafür, dass die AfD nicht gegen die Zukunft arbeitet?
Sie sagen zwar das die Speicherkapazität noch nicht entwickelt ist und das mag sein, jedoch sieht zukunftsorientierte Politik vor auch Technologien zu berücksichtigen die noch nicht zu 100% funktionieren, natürlich nur wenn sie uns auch etwas bringen und das ist einfach bei Windenergie so. Ich will doch auch gar keine Energie nur aus Windanlagen, jedoch müssen regenerative Möglichkeiten Energie zu gewinnen erforscht und weiterentwickelt werden. Laut ihnen sollte man also so weitermachen wie bisher was das Thema Energie betrifft oder wie muss ich jetzt ihre Sicht verstehen.
Anstatt nur Kritik zu äußern wäre ein "alternativer" Lösungsansatz mal ne geistreiche Idee mit dem könnte man auch mehr anfangen als nur Hass von Seiten der eher konservativen Bevölkerung.

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21.01.2020, 13.47 Uhr
Spätzlevernichter | @Pert2...
Zitat aus Ihrem Kommentar zu andreaspaul: "Verdammt sind sie echt so uneinsichtig, verbittert und ignorant, dass sie denken das ist alles nur "Fake"?

Klare Antwort: Ja!

Ich überlege immer noch von welchem AFD-Protagonisten hier "andreaspaul" das zweit- oder dritt account ist. Ist ja üblich bei den Herren und der Dame.

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21.01.2020, 13.58 Uhr
andreaspaul | @Pertou sinnlos
ist wenn man kein Faktenwissen hat.Faktenwissen ist,dass es schon wesentlich extremere Warmzeiten auf der Erde gab und das ohne Menschen.belegt durch Wissenschaftler mit Eiskernproben aus der Antarktis.
Die Erde hat alle paar Jahrhunderte/Jahrtausende Klimaschwankungen.Nur die haben sich wieder selbst reguliert.Weil durch ein Überangebot von CO2 Wachstum von Pflanzen/Bäumen iniziiert wurde.Die fossiele Energie ist nichts anderes als Methan/CO2 und andere Gase.das Problem sind die Abholzungen ,die seit ca 500 Jahren andauern .Angefangen hat es mit den Seefahrtsnationen.Was glauben sie was die Spanier,Engländer alles abgeholzt haben !? Schauen sie sich Spanien an!
Schauen sie sich jetzt den Amazonas an! Die Welt würde mit dem CO2 prima zurecht kommen( was aus fossieler Energie freigesetzt wird).Aber es fehlen die Pflanzen und das auch durch die Verschmutzung der Meere .Hier gibt viel was CO2 benötigt und Sauerstoff durch die Photosynthese produziert.
Was man uns weismacht sind Halbwahrheiten weil sie am bequemsten und Gewinnbringend sind.Ich sage nur CO2 Steuer,Windräder bauen,Solaranlagen.......und den dummen Bürger "ausnehmen wie eine Weihnachtsgans".Bäume im Weltmassstab pflanzen kosten nur Geld.

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21.01.2020, 14.05 Uhr
Trüffelschokolade | AfD und Zukunft
Natürlich ist die AfD zukunftsfeindlich. Es gibt keine Partei in den deutschen Parlamenten, die wissenschaftsfeindlicher und gesellschaftlich rückwärtsgwandter ist als die AfD. Die AfD will nicht Zukunft gestalten, die AfD will eine idealisierte Vergangenheit zurück.

Mit den Preisen zu argumentieren ist dabei auch schwierig: die Stromgestehungskosten von Solarenergie und Windkraft reichen mittlerweile gut an fossile Brennstoffe dran, zum Teil sind sie billiger.
Eine Investition in die Zukunft würde bedeuten das auszubauen und Forschung zu stärken. Das ist zukunftsträchtiger als das sture Festhalten an veralteten, endlichen und umweltschädigenden Brennstoffen.

Da bringt einem auch die ganze Klimahysterie von rechts nicht weiter: Und Hysterie muss man es in der Tat nennen, wenn auf notwendigen Umweltschutz nur noch mit hysterischen Schreckensszenarien des Zusammensbruchs der Wirtschaft reagiert wird. Da sind mir die Umweltschützer lieber, diewissenschaftsgeleitet eben bereits der Realität in die Augen geschaut haben.

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21.01.2020, 14.05 Uhr
Crimderöder
Der Beitrag wurde deaktiviert – Fehlen der Bezug zum Artikel.
21.01.2020, 14.14 Uhr
andreaspaul
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Bezug zum Artikel.
21.01.2020, 14.22 Uhr
Sonntagsradler 2 | andreaspaul | zu ihren Kommentar 3.58 Uhr
Das ist doch immer mein Reden.
Ihr Letzter Absatz, ach Quatsch ganzer Kommentar bekommt oder ist eine 1+
wehrt.
Ich bin auch kein Ökofreak oder Grüner aber so viel verstand gehört zum Allgemeinwissen.

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21.01.2020, 14.29 Uhr
Pert2 | andreaspaul bitte ich appeliere an ihren Menschenverstand...
In der Tat hat sich das Klima schon oft gewandelt, es reagiert sensibel auf verschiedene Einflüsse. Allerdings können die derzeitigen Klimaänderungen durch die bekannten natürlichen Mechanismen nicht erklärt werden, es sind unbestreitbar menschliche Einflüsse, die momentan die Erde aufheizen. Trotzdem ist ein Blick in die Erdgeschichte lehrreich: Die natürlichen Klimawandel der Vergangenheit zeigen, dass das Klima empfindlich auf ein Energieungleichgewicht reagiert. Aus früheren Klimawandeln lässt sich also weniger etwas über die Ursachen des heutigen lernen, wohl aber über den Ablauf und die Folgen einer Erderwärmung. Und diese Folgen waren z.B. das Aussterben von Tierarten oder Pflanzen.
Des Weiteren ist es zwar korrekt das die Erde sich so gesehen selbst bereinigen könnte, aber auch nur von natürlichen bzw. urtypischen Belastungen. Der Mensch ist aber halt nicht urtypisch für den Planeten sondern er kam er nach was weiß ich wie vielen Jahren hinzu. Dh. auch alles was wir an CO2 verbrauchen wie z.B in der Industrie ist nicht NATÜRLICH!!! Die Erde kann zwar ohne den Menschen existieren, aber die Menschen nicht ohne die Erde und wenn sie das jetzt nicht nachvollziehen können, dann weiß ich auch nicht weiter. Ich bin seit einem Tag hier angemeldet und habe vermutlich mehr Wahrheit niedergeschrieben als sie in ihrer ganzen "Karriere" auf dieser Website. Mir zu unterstellen kein Faktenwissen zu haben und selbst auch keins vorweisen zu können zeugt von einem scheinbar echt intellektuellen Wesen was hier Beiträge unter dem Namen andreaspaul veröffentlicht.
Hass hilft nicht bei Unwissenheit

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21.01.2020, 14.30 Uhr
Tor666 | Pert2
typisch für Ihresgleichen ist die Behauptung & Unterstellung, laut mir sollte man so weitermachen wie bisher. Um solchen Unsinn noch zu untermauern, streut man den Hass mit ein. So viel dummes Zeug auf einem Haufen ist immer erstaunlich. „nicht hundertprozentig funktioniert“ klingt niedlich. Es wird für lange Zeit nicht funktionieren, andere Technologien sind da weiter und darauf sollten wir setzen, zumal wir diese dann auch in die Welt exportieren können. „Es muss ein Anfang gemacht werden“…aufwachen, längst geschehen. Voltaik hat eindrucksvoll bewiesen, wie die Politik versagt hat. Subventionen ohne Ende weg und Geschäfte damit machen jetzt andere Länder.

Ich will ja gerade nicht, dass wir so weitermachen wie bisher. Wobei man erstmal abstecken müsste, was heißt bisher? In Ihrer Welt hat niemand etwas getan, was ja nicht stimmt, sonst gäbe es keine Wind- und Voltaik Anlagen. Dumme Sprüche like FFF. Was mir nur aufstößt, ist dieses verbissene, unwirtschaftliche Handeln unserer Politiker im Schlepptau der Klimahysteriker. Dieses weiter so will ich in der Tat nicht.

Es wird an Wasserstoff geforscht, aber es braucht noch Zeit. Wie ich las ist da aber das Problem, dass man dafür die kompletten Anlagen umbauen müsste, was auch enorm teuer wäre. Deshalb erstmal Gaswerke zum Ausgleich des Stromnetzes. Wir wollen ja aus Kohle raus. Aus diesem Grund arbeitet man daran, aus Wasserstoff Methan zu gewinnen. Dieses kann dann das fossile Gas ersetzen. Nun scheint es aber bei vielen Leuten nicht anzukommen, dass Wissenschaft kein Wunschkonzert ist und man erstmal draufkommen muss, wie es effizient und bezahlbar ist. Durch rumgehüpfe auf einer Demo mit Sicherheit nicht. Dann müssen wir gar nicht die Natur weiter mit ineffizienter Windkraft verschandeln. Sie sehen also, es wird viel getan, nur zu wenig kommuniziert. Weil diverse finanzpolitische Kräfte eben die Subventionen der Windkraft weiter einstreichen wollen. Keiner wartet, bis wir sterben, wo nehmt Ihr nur diesen Unsinn immer her? Als wäre die aktuelle Generation nur blöd und was da auf den Demos rumturnt, rettet die Welt.

Um es klar zu sagen, ich bin dafür die Umwelt zu schützen. Ohne Wenn und Aber. Allerdings wäre eine Grundvoraussetzung, dass Öl und Gas im Boden bleibt und nicht einfach von anderen Ländern aufgekauft und verbraucht wird. Mir ist bis heute nicht klar, warum die Politik bspw. bei kleinen Öl/ Gasheizungen abzocken will, aber das massenhafte verbrennen von Erdgas bei der Ölgewinnung nicht angeht. Ist wie bei Plastik. Dem kleinen Mann macht man ein schlechtes Gewissen, aber irgendwer verdient daran, Plastik in andere Länder zu karren und die Entsorgung zu sparen. Die Politiker könnten dieses Problem doch mit gutem Willen schnell beenden. So viele Entsorger können es nicht sein.

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22.01.2020, 00.16 Uhr
A-H-S | Zukunft und Fortschritt
Was hat es mit "Zukunft" oder "Fortschritt" zu tun, wenn wir uns einer stabilen Energieversorgung berauben?
Ich hätte nicht gegen Windkraftanlagen oder Solar, wenn diese Technologien
1. versorgungssicher wären
2. halbwegs kostengünstig die Energie umwandeln würden.

Ein weiterer Ausbau, ohne das Problem der Speicherung zu lösen, verteuert einfach nur die Strompreise. Und diese Speicherung steht nicht mal im Ansatz im Großmaßstab zur Verfügung. Bisher sind wir noch nicht über ein paar Versuchsanlagen hinausgekommen.

Wenn ich schon höre (Zitat pert2) : "Nur muss halt jemand eine Vorreiterrolle übernehmen, war es nicht schon immer so in der Weltgeschichte?", bekomme ich das Grinsen ins Gesicht. Warum sollte jemand anderes diesen Irrsinn mitmachen? Niemand wird uns folgen, in jedem anderen Land würde man die Regierung umgehend absetzen. Pert2, SIe argumentieren wie ein 18jähriger, der zuviel bei fff geschmökert hat. Keine Ahnung aber viel Haltung.

Und nochmal für diejenigen, die es bekklatschen, dass wir die höchsten Energiepreise haben: der Ausdruck "Wettbewerbsfähigkeit" sagt euch etwas? Wenn wir schon mit die höchsten Lohnkosten haben, wie wird es sich wohl auf die Produktpreise auswirken, wenn die Energiekosten weiter steigen?

Die angeblich niedrigen Preise für die Erzeugung von Windkraftstrom beinhalten auch die Kosten für Ausgleichszahlung für abgestellte Windkraftanlagen? Auch die Kosten für die Anlagen, die wir im Hintergrund parat halten müssen, um bei einer Windstille einzuspringen?

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22.01.2020, 09.40 Uhr
Tor666 | Trüffelschokolade,
Ich zittiere mal Physik-Professor Sigismund Kobe:

"Von 2000 bis 2019 betrug laut Bundesnetzagentur die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütbare Strommenge 1.926.676 GWh. Die Betreiber der durch das EEG subventionierten Wind- und Solaranlagen erhielten für diese produzierte Strommenge 296,257 Milliarden Euro. Tatsächlich war dieser Strom am Markt nur 68,024 Milliarden Euro wert. Die Mehrbelastung der Stromkunden betrug 228,233 Milliarden Euro. Ein Ende ist nicht in Sicht. Zum Vergleich: Die Ausgaben im Bundeshaushalt für das Jahr 2019 betrugen etwa 356 Milliarden Euro."

Wir werfen also Milliarden aus dem Fenster, Energiewende ohne Sinn und Verstand. Denn jedes weitere Windrad erhöht momentan nur die Kosten, bringt aber keinen nennenswerten, benötigten, zusätzlichen Strom. Trüffelschokolade, finanziell ist es eine Katastrophe für ein Industrieland. Da reicht nichts an fossile Brennstoffe ran, geschweige denn billiger. Das dumme Argument, nur rechts erklärt dieses als Irrsinn, ist lächerlich und einfach nur ein Totschlagargument, wenn’s keine anderen gibt außer Lügen. Gleichzeitig ist das Vorreiterrolle- Argument von Pert2 vom Tisch, denn solche Summen kann kaum ein anderes Land aufbringen. Macht auch keiner, sind wahrscheinlich alle räschts.

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22.01.2020, 10.03 Uhr
altmeister | Abbruch
Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Bericht des NDR zu Abbruch / Demontage von noch voll funktionstüchtigen Windkraftanlagen, nur weil die staatliche Förderung ausgelaufen ist.
Immense Umweltschäden im Zusammenhang mit viel Sondermüll, nur weil ohne Subventionen ein weiterer Betrieb unrentabel ist!
Wobei nach der Höchstgewinnphase sogar darüber nachgedacht wird, wer die Kosten stemmt, ob das nicht der Staat und damit wieder der Verbraucher tragen soll, obwohl die erzielten Gewinne, welche ersichtlich nur durch Subventionen möglich waren, in einer Umverteilung von unten nach oben, schon durch den Verbraucher gezahlt wurden!
Das soll Umweltschutz sein, die erstrebenswerte Zukunft?
Ich nenne so etwas, vorsichtig ausgedrückt, Verarsc...ung.

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22.01.2020, 10.17 Uhr
andreaspaul
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22.01.2020, 10.49 Uhr
Kama99
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22.01.2020, 12.02 Uhr
Trüffelschokolade | Sigismund Kobe
Tor666, ich frage mich warum Sie immer wieder Sigismund Kobe zitieren. Sigismund Kobe ist das Energiependant zu Peter Duesberg in der Aids-Forschung.

In der wissenschaftlichen Diskussion belächelt weil größtenteils unsinnig, dafür aber gerne zitiert von einem kleinen Kreis von Verschwörungstheoretikern. (Nicht umsonst findet man Verweise auf das Jenaer EIKE in Zusammenhang mit Sigismund Kobe. Das nennt sich zwar Institut, hat mit Wissenschaft aber nichts zu tun.)

Das sind ungefähr die Kreise, die gleichzeitig versuchen uns von der flachen Erde zu überzeugen, von der Tatsache, dass Angela Merkel eigentlich ein Echsenmensch ist, und dass die Nazis noch eine Basis wahlweise in der Antarktis oder auf dem Mond haben.

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22.01.2020, 13.49 Uhr
Tor666 | Netter Versuch, alte Leier
Typisch. Wissenschaftler, die nicht den linksbunten Beat singen, sind blöd. Nur, es gibt hunderte davon. Und Kobe zieht es sich ja nicht aus der Nase, sondern benutzt zum Untermauern Ergebnisse anderer Wissenschaftler und sogar Zahlen der Regierung zu Berechnungen. Kann ja jeder lesen und die Zahlen überprüfen. Dumm, was? Ich habe ihn ja nur erwähnt, weil kürzlich sein Bericht rauskam. Ist nicht der erste zu dem Thema, bei weitem nicht. Aber der geballteste, den ich bisher gelesen habe. Tun sie mal nicht so erhaben. Ist das gleiche Spielchen wie bei der Einwanderung, was Ihr treibt. Soll ja keiner erfahren, was es wirklich kostet und wie Unsinnig es ist. Denn wer Anfangs lügt, wissentlich falsche Versprechungen macht, möchte nicht, dass es auffliegt. Oder bitte nur Scheibchenweise, wenn es sein muss und zu spät ist. Ich verstehe Euch schon. Damit könnt Ihr aber nicht mehr punkten, das sind Lügen, wenn Euer Weltbild sichtlich in sich zusammenfällt. Das dumme dabei ist, es kommt raus.

So geht linke Wissenschaft. Bezahlt diejenigen, die unsere Wünsche erfüllen. Werft diejenigen mit Dreck, die sich nicht dran halten. Am Ende traut sich kein abhängiger Wissenschaftler mehr was zu sagen und genau das ist die aktuelle Politik. So ist es auf allen Gebieten. Oft sind es dann die Alten, denen man nicht mehr schaden kann, die sich aus dem Fenster lehnen.

Sie können uns ja gern erklären, dass es alles Fake ist und wie in Wirklichkeit mit dem überschüssigen Strom bei Wind und Sonne umgegangen wird. Am Ende sparen wir vielleicht noch Geld, sind aber zu blöd, es an der Stromrechnung zu bemerken.

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22.01.2020, 14.37 Uhr
Fönix | Sehr geehrte Trüffelschokolade,
bisher habe ich die Mehrzahl Ihrer Beiträge in der Sachargumentation durchaus als zielführend wahrgenommen unabhängig davon, ob wir inhaltlich auf einer Linie lagen oder nicht. Mit Ihrem obenstehenden Beitrag weichen Sie nach meiner Wahrnehmung nunmehr aber deutlich vom Credo einer offenen und umfassenden wissenschaftlichen Betrachtung ab. Man mag zu Prof. Sigismund stehen wie man will, aber es ist aus meiner Sicht unzulässig, die Sorgen und Bedenken vieler Bürger gegenüber der aktuellen Klimapolitik im Allgemeinen und dem massiven Ausbau der mittlerweile gigantischen onshore-Windkraftanlagen im Speziellen mit dem Verweis auf mehr oder weniger berechtigte Skepsis gegenüber einer einzigen Person wegzuwischen. Wer in der digitalen Welt mal nach "Vernunftkraft" sucht, wird überrascht sein, wie viele Akteure (z.B. über 800 Bürgerinitiativen deutschlandweit) seit über 10 Jahren die Entwicklungen der Energiepolitik in Deutschland kritisch begleiten. Eine Vielzahl von Professoren, Doktoren und vielen weiteren Akteuren beschreiben dort in umfangreichen und nachvollziehbaren Abhandlungen, die mit vielen Fakten, Daten, Zahlen und davon abgeleiteten anschaulichen Grafiken belegt sind, ihre durchaus kritische Sicht auf den Sonderweg, den Deutschland in der Energiepolitik geht. Dabei werden viele Fragen aufgeworfen, die vor dem Hintergrund der zeitnah bevorstehenden Abschaltung unserer Kern- und Kohlekraftwerke nicht nur mich bewegen. Eine kleine Auswahl: Grundlast, Netzstabilität, Versorgungssicherheit, defizitäre Speicherkapazitäten, Diskrepanz zwischen installierter und tatsächlicher Leistung bei den "Erneuerbaren" (mit entscheidend für die Wirtschaftlichkeit und damit für die Preisentwicklung!) für alle realistischen Input/Output-Szenarien, also auch im Fall der sogenannten "Dunkelflaute", die keine außergewöhnliches, sondern ein regelmäßig wiederkehrendes Wetterphänomen darstellt. Auf weitere wichtige Rahmenbedingungen wie das "EEG" oder den schon jetzt regelmäßig praktizierten Zukauf von "schmutzigem" Strom aus dem Ausland will ich da noch gar nicht eingehen.

Bitte nehmen Sie sich einmal die Zeit und erschließen Sie sich umfänglich die diesbezüglichen Ausführungen auf der betreffende Webseite. Wenn Sie anschließend alle dort geäußerten kritischen Fragen, Hinweise und Argumentationen auf wissenschaftlicher Basis entkräften können leisten Sie mit Sicherheit einen großen und wichtigen Beitrag für die Aufklärung der Menschen zu diesem Thema. Kommen Sie aber bitte nicht wie einige übereifrige, aber technisch eher minderbemittelte Protagonisten mit energiespeichernden Stromleitungen. Auch der in diesem Zusammenhang gerne kolportierte Verweis auf den stetigen wissenschaftlich-/technischen Fortschritt wird hier kaum ausreichen, Skeptiker zu überzeugen oder gar einen unaufhaltsamen Mainstream zugunsten der als einzige zukunftsfähige Alternative dargestellten "Erneuerbaren" auszulösen. Dafür bedarf es schon konkreter Fakten, einer im Zusammenhang vorgetragenen und alle Faktoren berücksichtigenden Zukunftsvision und auch einer belastbaren ökonomischen Analyse.

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22.01.2020, 14.46 Uhr
Fönix | @Tor666
Wie wäre es denn mal mit Sachargumentation? Mit Schmutz um sich werfen hilft keinem, egal wer bei diesem seltsamen Spiel mehr Treffer erzielt oder auch abbekommt. Das Thema Energieversorgung ist für ein hochentwickeltes Land viel zu existenziell, als dass man sich auf diese von der Politik allzugern genutzte Ebene begeben sollte.

Im Übrigen birgt dieses Thema ausreichend Sprengstoff, um ausreichend Wirkung zu erzielen. Mit Fakten erreicht man hier viel mehr und die Hände bleiben (wie alles andere auch!) ausnahmsweise mal sauber.

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22.01.2020, 14.47 Uhr
Trüffelschokolade | "Linke" Wissenschaft - Netter Versuch, alte Leier
Das was Sie "linke" Wissenschaft nennen ist nichts anderes als Wissenschaft.

Wenn der Konsens der Wissenschaft heutzutage nur noch als "linke" Wissenschaft verschrien ist, würde das bedeuten, dass ungefähr 98% der einschlägigen Wissenschaftler in dem Bereich "linke" Wissenschaft betreiben würden.

Aber Ihre Masche kennt man. Das ist auch nur die alte Leier: da wird dann "linke" Wissenschaft gerufen, "jüdische" Wissenschaft, "Lügenpresse", "Systemmedien", die die wirklich Erkenntnis unterdrücken, im Auftrag wahlweise der Freimaurer, der jüdischen Weltverschwörung, oder unserer Echsenmenschenoverlords aus der hohlen Erde.

Die Absurdität des Ganzen müsste Ihnen bei rationaler Betrachtung auch auffallen.

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22.01.2020, 17.37 Uhr
Tor666 | Trüffelschokolade,
soll ich für Sie meine Beiträge nochmal darunter kopieren?

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