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Sa, 15:35 Uhr
18.01.2020
Testspiel in Northeim wurde 3:1 gewonnen

Wacker sendet wieder Lebenszeichen aus

Im ersten Testspiel des Jahres und nachdem die halbe Mannschaft den Verein verlassen hat, traf der FSV Wacker heute in Northeim auf einen beliebten Testspielgegner. Interessant war vor allem, wen das Trainerteam aufbieten konnte


Zum mittäglichen Kick in Niedersachsen gegen die Northeimer Eintracht waren die Nordhäuser mit einer großen Streitmacht angereist. Im Tor wird wohl Josip Jokanovic nach den Abgängen von Glinker und Guderitz die Nummer 1 werden, jedenfalls stand er heute von Beginn an im Kasten. Im zweiten Abschnitt wurde er vom jungen Valentin Henning ersetzt, der im Sommer aus der Erfurter Jugendabteilung zu Wacker gewechselt war. Die Abwehr stand mit Lucas Stauffer, Philipp Blume, dem Rückkehrer Felix Müller (hatte bei Energie Cottbus vorgespielt) und Erik Schneider gewohnt sicher. Bis auf die eine Situation in Halbzeit eins, in der die Jungs vom Schiedsrichter einen Freistoß forderten und die Hausherren munter weiterspielten, um ihren Ehrentreffer zu erzielen.

Vor der Abwehr standen Vladimir Kovac, Felix Schwerdt, Mateo Andacic und der neue Kapitän Nils Pichinot auf der rechten Außenbahn. Im Angriff stürmten Carsten Kammlott und Florian Beil Seite an Seite. Alle drei Tore in der abwechslungsreichen Partie fielen für die deutlich überlegene Wackerelf noch vor der Pause. Erzielt wurden sie von Pichinot, Schneider und Beil.

Nach der Pause gab es ein munteres blau-weißes Wechselspiel und die junge Garde aus der U23 kam zum Zuge. Am Halbzeitergebnis änderte sich bis zum Abpfiff nichts mehr, Augenzeugen berichteten aber von einem flotten Match mit gutem Zusammenspiel auch in der zweiten Hälfte. Die Gastgeber, bis zur letzten Saison noch heißer Aspirant auf den Aufstieg in die Regionalliga Nord, mussten bereits letzten Sommer personell etwas zurückstecken, nachdem sie ihren Hauptsponsor verloren hatten. Derzeit kämpft das Team um den Klassenerhalt in der Oberliga und ist nicht mehr so stark, wie noch vor Jahresfrist bei Tests in Nordhausen. Dennoch waren sie heute ein engagierter und kampfstarker Gegner für den „neuen“ FSV.

In der nächsten Woche soll dann das Insolvenzverfahren gegen die bankrotte Spielbetriebs GmbH eröffnet werden. Deren Geschäftsführer Nico Kleofas war heute ebenfalls ins Gustav-Wegner-Stadion gekommen. Wer aber nicht gesehen wurde war Torwarttrainer Tomislav Piplica.
Olaf Schulze
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