Do, 14:00 Uhr
05.12.2019
Diakonie Hilfstransport gestartet
Auf nach Mediasch
Heute morgen kurz vor acht Uhr ging es los. Mit vier Fahrzeugen und rund 600 Paketen und Päckchen startete der Konvoi der Diakonie Nordhausen wieder zur traditionellen Hilfsfahrt in Richtung Rumänien. Vor Ort werden die Freunde aus Deutschland schon freudig erwartet, die Nordhäuser Unterstützung wird gebraucht...
Ziel ist das rund 1.600 Kilometer entfernte Mediasch in Rumänien, wo die Gemeindeschwestern des diakonischen Werks vor Ort und die Bewohner des Altenheims die Gaben der Freunde aus Deutschland gut gebrauchen können. "Die Lage bleibt wie in den letzten Jahren auch schwierig", erzählt der Nordhäuser Diakonie-Geschäftsführer Michael Görk am morgen, die sozialen Träger erfahren in Rumänien kaum Unterstützung von Seiten der öffentlichen Hand, wenn Gelder fließen, verschwindet ein Teil nicht selten in zwielichtigen Kanälen.
Deswegen hat der Hilfskonvoi nicht nur Weihnachtsgeschenke und Pakete geladen, sondern auch ganz praktische Dinge wie ein EKG-Gerät, Verbandsmaterial und Medizin. Über das Jahr wurden zudem knapp 5.000 Euro Spendengelder gesammelt, die man in Mediasch vor allem nutzen wird um Personal- und Sachkosten zu bestreiten. "Die Lage im Pflegebereich ist noch angespannter als bei uns. Die sozialen Träger sind schlicht nicht in der Lage Löhne zu zahlen, die den Verbleib in Rumänien für die eigenen Fachkräfte attraktiv machen würden.", erzählt Görk, der Bedarf im restlichen Europa, insbesondere in Österreich und Deutschland, reiße große Lücken in das System.
Neben der Diakonie beteiligen sich auch die Nordthüringer Lebenshilfe, die Firma Isoliertechnik Nordhausen, das Jugendsozialwerk und der evangelische Kirchenkreis wieder an der Reise. Nach dem Reisesegen starteten die acht Reisenden pünktlich um acht Uhr ihre Fahrt ins Morgengrauen. Wir wünschen eine gute Reise und sichere Heimkehr.
Angelo Glashagel
Autor: redZiel ist das rund 1.600 Kilometer entfernte Mediasch in Rumänien, wo die Gemeindeschwestern des diakonischen Werks vor Ort und die Bewohner des Altenheims die Gaben der Freunde aus Deutschland gut gebrauchen können. "Die Lage bleibt wie in den letzten Jahren auch schwierig", erzählt der Nordhäuser Diakonie-Geschäftsführer Michael Görk am morgen, die sozialen Träger erfahren in Rumänien kaum Unterstützung von Seiten der öffentlichen Hand, wenn Gelder fließen, verschwindet ein Teil nicht selten in zwielichtigen Kanälen.
Deswegen hat der Hilfskonvoi nicht nur Weihnachtsgeschenke und Pakete geladen, sondern auch ganz praktische Dinge wie ein EKG-Gerät, Verbandsmaterial und Medizin. Über das Jahr wurden zudem knapp 5.000 Euro Spendengelder gesammelt, die man in Mediasch vor allem nutzen wird um Personal- und Sachkosten zu bestreiten. "Die Lage im Pflegebereich ist noch angespannter als bei uns. Die sozialen Träger sind schlicht nicht in der Lage Löhne zu zahlen, die den Verbleib in Rumänien für die eigenen Fachkräfte attraktiv machen würden.", erzählt Görk, der Bedarf im restlichen Europa, insbesondere in Österreich und Deutschland, reiße große Lücken in das System.
Neben der Diakonie beteiligen sich auch die Nordthüringer Lebenshilfe, die Firma Isoliertechnik Nordhausen, das Jugendsozialwerk und der evangelische Kirchenkreis wieder an der Reise. Nach dem Reisesegen starteten die acht Reisenden pünktlich um acht Uhr ihre Fahrt ins Morgengrauen. Wir wünschen eine gute Reise und sichere Heimkehr.
Angelo Glashagel


