Mo, 10:00 Uhr
11.11.2019
Sparkassenkulturtage 2019
Nach dem Jazz ist vor dem Jazz
Ein Mischung aus Soul, Experimenterfreude und Liedermachertum bescherten der Kreissparkasse am vergangenen Freitag ein volles Haus. Mit "Robin Damm und Band" leutete man die letzte Etappe der Sparkassenkulturtage ein. Das nächste musikalische Highlight in Nordhausen steht derweil bereits in den Startlöchern...
Der Freitagabend in der Galerie der Kreissparkasse war für die junge Combo "Robin Damm und Band" ein Heimspiel. Die namensgebende Sängerin stammt aus Nordhausen, hat ihre ersten instrumentalen Schritte an der Kreismusikschule getan und ihre Kunst bis zuletzt in Kassel verfeinert.
Die eindringlichen Melodien waren bereits letztes Jahr zum JazzRabazz im Theater zu hören gewesen und müssen wohl einigen Anklang gefunden haben, jedenfalls nach dem Besucherzustrom am vergangenen Freitag zu urteilen: volles Haus in der Kreissparkasse, kein Sitzplatz mehr frei.
Das Konzert bildete den Auftakt für die letzte Etappe der diesjährigen Sparkassenkulturtage. Am morgigen Dienstag wird man um 19:30 Uhr den Soziologen und Zukunftsforscher Harald Welzer in der Kreissparkasse begrüßen. Er stellt sein Buch "Alles könnte anders sein" vor und setzt dem postmodernen Hang zur Dystopie eine positive Erzählung unserer Zukunft entgegen.
Am 30. November wird es dann noch einmal musikalisch: der Chor Nordhausen wird zum Adventskonzert seine Stimmen in der Blasiikirche erklingen lassen. Bevor sich das Jahr dem Ende entgegen neigt wird die Kreissparkasse noch einmal der Kunst Raum geben - am 19.12. wird die Ausstellung zum 70. Geburtstag Gerhard Mackensens eröffnet.
Das man sich am Freitag über ein volles Haus freuen konnte, daran hatte auch der Nordhäuser Jazzclub seinen Anteil, der die Veranstaltung mit beworben hatte. Die Jazzer sind es auch, die das nächste musikalische Highlight am kommenden Samstag präsentieren und ihren Jahresabschluss einläuten. Gemäß der Tradition erwartet die Besucher zum großen JazzRabazz im Theater wieder ein breites Sammelsurium verschiedenster Musikstile.
Auf der großen Bühne warten mit "Kinga Glyk" und "Donny McCaslin & Band" gleich zwei junge Jazz-Künstler. Die Bassgitaristin aus Polen, Kinga Glyk, hat ihren Karrierestart im Internet hingelegt, ist auf ihrer zweiten Europatour und inzwischen ein echter Publikumsliebling. Donny MacCaslin kann in seiner künsterlichen Vita unter anderem auf die Zusammenarbeit mit David Bowie verweisen. "Beide Künstler machen frischen, modernen Jazz, das ist schon etwas außergewöhnliches, definitv kein Standard und schwer zu beschreiben. Das muss man einfach hören", schwärmt Jazzclubchef Holger Gonska.
Wegen des Doppelschlags auf der großen Bühne wird man am Samstag etwas früher als gewohnt beginnen, Einlass ist ab 18 Uhr, die Konzerte beginnen 19:00 Uhr. Der zweite Teil des Abends beginnt dafür etwas später, ab 22:30 Uhr füllt sich der Rest des Hauses mit Musik. Im Theaterrestaurant werden die "Cotton Man Blues Band" und der kanadischen Solo-Künstler Marty Hall den Blues blasen. Im Erdgeschoss swingt es mit dem "Hot String Club" und den "One-Nighters", im ersten Rang rocken die "Holy Rollers" und der "Tommie Harris Soultrain" die Tanzfläche. Gewohnt ungewöhnlich geht es unter dem Dach zu, Günter Heinz experimentiert unter dem Deckmantel "Swedish Sounds to Dresden" in der Free-Jazz-Zone, gefolgt von "Mr. Skull".
Noch gibt es Karten an der Theaterkasse und für Speis und Trank ist bestens gesorgt.
Angelo Glasahgel
Autor: redDer Freitagabend in der Galerie der Kreissparkasse war für die junge Combo "Robin Damm und Band" ein Heimspiel. Die namensgebende Sängerin stammt aus Nordhausen, hat ihre ersten instrumentalen Schritte an der Kreismusikschule getan und ihre Kunst bis zuletzt in Kassel verfeinert.
Die eindringlichen Melodien waren bereits letztes Jahr zum JazzRabazz im Theater zu hören gewesen und müssen wohl einigen Anklang gefunden haben, jedenfalls nach dem Besucherzustrom am vergangenen Freitag zu urteilen: volles Haus in der Kreissparkasse, kein Sitzplatz mehr frei.
Das Konzert bildete den Auftakt für die letzte Etappe der diesjährigen Sparkassenkulturtage. Am morgigen Dienstag wird man um 19:30 Uhr den Soziologen und Zukunftsforscher Harald Welzer in der Kreissparkasse begrüßen. Er stellt sein Buch "Alles könnte anders sein" vor und setzt dem postmodernen Hang zur Dystopie eine positive Erzählung unserer Zukunft entgegen.
Am 30. November wird es dann noch einmal musikalisch: der Chor Nordhausen wird zum Adventskonzert seine Stimmen in der Blasiikirche erklingen lassen. Bevor sich das Jahr dem Ende entgegen neigt wird die Kreissparkasse noch einmal der Kunst Raum geben - am 19.12. wird die Ausstellung zum 70. Geburtstag Gerhard Mackensens eröffnet.
Das man sich am Freitag über ein volles Haus freuen konnte, daran hatte auch der Nordhäuser Jazzclub seinen Anteil, der die Veranstaltung mit beworben hatte. Die Jazzer sind es auch, die das nächste musikalische Highlight am kommenden Samstag präsentieren und ihren Jahresabschluss einläuten. Gemäß der Tradition erwartet die Besucher zum großen JazzRabazz im Theater wieder ein breites Sammelsurium verschiedenster Musikstile.
Auf der großen Bühne warten mit "Kinga Glyk" und "Donny McCaslin & Band" gleich zwei junge Jazz-Künstler. Die Bassgitaristin aus Polen, Kinga Glyk, hat ihren Karrierestart im Internet hingelegt, ist auf ihrer zweiten Europatour und inzwischen ein echter Publikumsliebling. Donny MacCaslin kann in seiner künsterlichen Vita unter anderem auf die Zusammenarbeit mit David Bowie verweisen. "Beide Künstler machen frischen, modernen Jazz, das ist schon etwas außergewöhnliches, definitv kein Standard und schwer zu beschreiben. Das muss man einfach hören", schwärmt Jazzclubchef Holger Gonska.
Wegen des Doppelschlags auf der großen Bühne wird man am Samstag etwas früher als gewohnt beginnen, Einlass ist ab 18 Uhr, die Konzerte beginnen 19:00 Uhr. Der zweite Teil des Abends beginnt dafür etwas später, ab 22:30 Uhr füllt sich der Rest des Hauses mit Musik. Im Theaterrestaurant werden die "Cotton Man Blues Band" und der kanadischen Solo-Künstler Marty Hall den Blues blasen. Im Erdgeschoss swingt es mit dem "Hot String Club" und den "One-Nighters", im ersten Rang rocken die "Holy Rollers" und der "Tommie Harris Soultrain" die Tanzfläche. Gewohnt ungewöhnlich geht es unter dem Dach zu, Günter Heinz experimentiert unter dem Deckmantel "Swedish Sounds to Dresden" in der Free-Jazz-Zone, gefolgt von "Mr. Skull".
Noch gibt es Karten an der Theaterkasse und für Speis und Trank ist bestens gesorgt.
Angelo Glasahgel











