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Fr, 11:20 Uhr
08.11.2019
Diakonie Nordhausen

Dank und Kritik

Als Geschäftsführer und Mitarbeiter der Diakonie in Nordhausen möchte ich mich bei allen bedanken, die für den reibungslosen Ablauf bei der Evakuierung am 6./7.11. gesorgt haben. Da ich nicht alle Einsatzkräfte benennen kann verzichte ich auf die Benennung der einzelnen Dienste, Wehren oder anderer Einrichtungen. Jede noch so, vermeintlich, kleine Unterstützung hat geholfen, dass die Bewohner und Klienten mit Ruhe und Umsicht versorgt werden konnten. Das große, zumeist, ehrenamtliche Engagement kann ich nicht genug loben und anerkennen!

Wiedigsburghalle (Foto: Michael Görk) Wiedigsburghalle (Foto: Michael Görk)


Ich möchte mich ausdrücklich bei allen Mitarbeitenden bedanken egal ob Sie vor Ort in den Ausweichquartieren waren oder in den betroffenen drei Einrichtungen, z.B., zusätzliche Dienste geleistet haben damit Kollegen und Kolleginnen sich nach der anstrengenden Nacht ausruhen konnten. Tatsächlich zu erleben und zu hören, wie Sie sich in der Zusammenarbeit gefunden haben und in dieser Ausnahmesituation gemeinsam gearbeitet haben ist bemerkenswert und verdient meine große Hochachtung! Ich bin stolz Ihr Kollege und Vorgesetzter zu sein und danke auch Ihren Familien und Freunden, die sie in diesen Stunden vermisst und unterstützt haben.

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ewünscht hätten wir uns bessere und genauere Informationen, insbesondere zu den zeitlich geplanten Abläufen fehlten diese.
Mit großer Verärgerung und Unverständnis haben wir gehört, dass einzelne Mitmenschen die geplanten Maßnahmen zur Entschärfung der Bombe zeitlich verzögert haben. Denen möchte ich persönlich, aber auch im Namen einzelner Senioren und Mitarbeitern sagen, dass Ihr egoistisches, und für uns nicht nachzuvollziehendes, Verhalten manches Leid und Sorge tatsächlich um mehrere Stunden verlängert hat und das schwer auszuhalten ist. Wir sprechen uns deutlich dafür aus, dass Sie dafür ordnungs- oder strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden!
Ich habe mich gefreut, dass gegen fünf Uhr morgens alle in ihren Wohnungen/Zimmern angekommen sind und bis auf ein paar müde, aber zufriedene Gesichter, bislang keine weiteren Auswirkungen zu vermelden sind.

Unsere Gebete für das Team, was die Entschärfung durchgeführt hat, sind gehört worden. Gott sei dank! Auch diese Arbeitsleistung verdient einen großen Dank und Anerkennung! Ich wünsche uns ein friedliches und verständnisvolles Miteinander, gerade in Ausnahmesituationen, aber auch im ganz Alltäglichen!
Michael Görk
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
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Kommentare
Sonntagsradler 2
08.11.2019, 12:34 Uhr
Ich lach mich kaputt die Kritik
hätte man sich sparen können.
Liegt es nicht in der Pflicht verirrte Schafe zu vergeben als zu verurteilen und zu kritisieren.
Weiß man ober der oder die Störer irgendwelche Erkrankungen haben (Verwirrtheit oder Demenz sind)
Heißt es nicht lieber Menschen zu vergeben als im netz auf eine Verurteilung zu hoffen.
Und mit unseriösen Zitaten sollte sich ein Geistlicher auch nicht schmücken.
Amen
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