Fr, 13:23 Uhr
29.04.2005
Die Späne beim Hobeln
Nordhausen (nnz). Zum fünften Mal haben über 160 Mädchen ihr Interesse dafür bekundet, später im Berufsleben vielleicht einmal die Hosen anhaben zu wollen. Und sie mußten erkennen: Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne.
Die Späne beim Hobeln (Foto: nnz)
Gestern war das mit den Hosen anhaben zum Girls’ Day leicht möglich. Sich für einen handwerklichen Beruf, nämlich den der Tischlerin zu interessieren, ist beim weiblichen Geschlecht nicht unbedingt selbstverständlich. Unternehmen, Institutionen und Behörden im Landkreis Nordhausen öffneten ihre Türen, wie zum Beispiel das IKL-Bildungszentrum (siehe Foto). Vom Pflegebereich über Gastronomie und Floristik bis hin zum Einzelhandel gab es eine breite Angebotspalette.
Die Mädchen erprobten an diesem Tag ihre Fähigkeiten, erfuhren mehr über die Arbeitswelt und schnupperten bei Betriebserkundungen und Mitmachaktionen in die unterschiedlichsten Berufsfelder hinein. So konnten gleichzeitig Informationen über Praktikums- und Ausbildungsplätze gesammelt werden. Normalerweise wählt mehr als die Hälfte der Mädchen nur aus zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger gewerblich-technischer bzw. naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. Der Girls’ Day hat sicherlich die Lust auf zukunftsorientierte Berufe geweckt und Berufschancen praxisnah aufgezeigt.
Autor: nnz
Die Späne beim Hobeln (Foto: nnz)
Gestern war das mit den Hosen anhaben zum Girls’ Day leicht möglich. Sich für einen handwerklichen Beruf, nämlich den der Tischlerin zu interessieren, ist beim weiblichen Geschlecht nicht unbedingt selbstverständlich. Unternehmen, Institutionen und Behörden im Landkreis Nordhausen öffneten ihre Türen, wie zum Beispiel das IKL-Bildungszentrum (siehe Foto). Vom Pflegebereich über Gastronomie und Floristik bis hin zum Einzelhandel gab es eine breite Angebotspalette.
Die Mädchen erprobten an diesem Tag ihre Fähigkeiten, erfuhren mehr über die Arbeitswelt und schnupperten bei Betriebserkundungen und Mitmachaktionen in die unterschiedlichsten Berufsfelder hinein. So konnten gleichzeitig Informationen über Praktikums- und Ausbildungsplätze gesammelt werden. Normalerweise wählt mehr als die Hälfte der Mädchen nur aus zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger gewerblich-technischer bzw. naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. Der Girls’ Day hat sicherlich die Lust auf zukunftsorientierte Berufe geweckt und Berufschancen praxisnah aufgezeigt.

