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Fr, 12:00 Uhr
01.11.2019
Baustelle Humboldt-Gymnasium

Fünf Wochen Bauverzug eingeholt

Heute ruhte die Baustelle am neuen Humboldt-Gymnasium in Nordhausen. Zeit und Gelegenheit also für eine Begehung. Die nnz nahm am Vor-Ort-Termin am Freitag teil...

Stippvisite auf der Baustelle (Foto: nnz) Stippvisite auf der Baustelle (Foto: nnz) Von links: Matthias Jendricke, Karsten Tölle, Gunnar Reuter, Michael Mohr und Volker Vogt

Karsten Tölle, der als Bauleiter die Abläufe auf der Großbaustelle an der Blasiistraße koordiniert, hatte mehrere erfreuliche Nachrichten zu Beginn des Termins. In den Februar-Ferien 2021 wird der Umzug in das neue Gymnasium erfolgen. Und: aus den sieben Wochen Bauverzug, die durch nicht vorhersehbare Arbeiten beim Abbruch entstanden waren, konnte bislang fünf Wochen aufgeholt werden.

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Nach rund 50 Wochen Bauzeit seien nun rund sechs Millionen Euro (die Hälfte des Budgets) verbaut. Bevor es ans eigentliche Bauen ging, mussten 3.000 Tonnen Bauschutt und 250 Tonnen Holz abgerissen und entsorgt werden. Hinzu kommen 660 sogenannte Bigpacks mit Kies und Erde.

Bis dato haben die Waresa-Mitarbeiter 1.300 Kubikmeter Beton und 240 Tonnen Stahl verbaut, Gunnar Reuter, der Geschäftsführer der Service-Gesellschaft hofft, dass im Januar das Dach auf das gesamte Gebäude-Ensemble drauf sein wird und Richtfest gefeiert werden kann.

Bei der Begehung der Baustelle wird sichtbar, was sich hier alles verändern wird. Rund 70 Quadratmeter messen die künftigen mehr als 20 Klassenräume. Es gibt Tageslicht-Galerien, großzügige Räume für kreatives Arbeiten und Gestalten, es gibt genügend Platz für Verwaltung und Lehrerkollegium, drei Treppenhäuser und einen zentralen Fahrstuhl.

Vorfreue soll die schönste Freude sein. Noch etwas mehr als ein Jahr wird die Vorfreude der Lehrer und Schüler währen, dann wird das "alte neue" Humboldt-Gymnasium für die Bildung in Nordhausen in der Oberstufe wieder zur Verfügung stehen.

Für den stellvertretenden Schulleiter Volker Vogt beginnt dann ein weiterer Abschnitt in der gymnasialen Tradition von Nordhausen. Und er blickt voraus. Im Jahr 2024 wird deren 500. Jahrestag in der Rolandstadt begangen.
Peter-Stefan Greiner
Baustelle Humboldt-Gymnasium: Es ergeben sich andere Perspektiven. Im Hintergrund das neue Wohngebäude (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium: Blick auf den Eingangsbereich (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium: Große Räume für Kreatives (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium: Lange, helle Flure (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium: Hier ist noch Platz für weitere Geschosse (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium: Verwaltungstrakt (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium: Blick vom "Anbau" auf das "neue alte" Gebäude (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium (Foto: nnz)
Baustelle Humboldt-Gymnasium (Foto: nnz)
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
01.11.2019, 12:45 Uhr
Ja super
Hunderte Tonnen Bauschutt und Stahl über die Strassen gefahren.
So sehen diese jetzt auch aus.
Wenn dann noch der Frost in die Risse geht, dann wird wohl bald eine Generalüberholung der Straße am Hagentor fällig.
Aber ansonsten ist alles super gelaufen.
Was mich interessieren würde, auf was die Herren auf dem Foto so gespannt schauen?
Das ist doch nicht etwa der Bauablaufplan sondern eine herausgerissene Seite aus dem Telefonbuch?
GerKobold
01.11.2019, 15:50 Uhr
Alles ist GUT!
Moin,
mal im Ernst,wie soll denn gebaut werden in der Stadt,etwa mit einem Hubschrauben alles einfliegen und die Straßen nicht benutzen...Leute gibt es?

Wenn ein Krankenhaus oder Altenheim gebaut wird fahren auch LKW`s und der Bagger warum sollte das bei einer Schule anders sein?

Übrigens sind diese Fotos meist für die Leser ein wenig "gestellt" also damit man sieht das alle Verantwortlichen sich aktiv kümmern und auch vor Ort sind...aber bestimmt keine "Telefonbücher lesen" ;-)

LG
Gerry
Nordhäuser30
01.11.2019, 16:37 Uhr
Super Arbeit
Also man muss wirklich mal die Firma WARESA loben und vorallen die Arbeiter was sie in der kurzen Zeit auf die Beine gestellt haben.
Gudrun1974
02.11.2019, 08:26 Uhr
Humboldt: Anfangs skeptisch
Anfangs war ich skeptisch ob das Vorhaben wirklich umgesetzt wird und vor allem mit Blick auf den Landrat Jendricke.

Jetzt kann man den Fortgang selbst sehen, es entsteht etwas Gutes für Nordhausen und Schüler und Lehrer.

P.S. Dass LKW über Straßen fahren erstaunt ernsthaft jemanden??
Wolfi65
02.11.2019, 20:45 Uhr
Wie witzig!
Die LKW fahren für die Firma Waresa öffentliche Strassen kaputt.
Steuerzahler bezahlt und Unternehmer lässt sich dafür noch bezahlen.
Geht jetzt ein Licht auf?
.......Nee, immer noch nicht, dann warten bis die neugebaute Schule die Pforten öffnet und noch mal auf die Schulbank setzen.
Wirkt absolutly Wonder!
trabijuergen
03.11.2019, 09:23 Uhr
Falsch, Wolfi65,
Waresa fährt für die Stadt die Straßen "kaputt". Denn Waresa baut ja dort nicht für sich, sondern für die Stadt. Oder gehört das Gymnasium neuerdings Waresa? Klar ist es nicht schön, aber was wäre denn Ihre Alternative, um Bauschutt weg und Baumaterial hin zu transportieren? Wenn nicht mit LKW?
Außerdem gibt es viele Baustellen, wo es genauso abläuft (Darrweg, Grimmelallee), diese Straßen sind für sie nicht relevant, daß Sie nur über die Straße am Hagentor schimpfen?
Petra G
03.11.2019, 10:04 Uhr
Ach Wolfi65
Sie sind nur am meckern,wird was gemacht in der Stadt ist es nicht richtig wird nichts gemacht is auch nicht richtig. Kann es Ihnen überhaupt richtig machen gibt es was wo Sie mal nicht meckern ?
Wolfi65
03.11.2019, 12:04 Uhr
Meckern ist gut
Lange Nächte, schlechtes Wetter und der Novemberblues.
Da bleibt dann nur noch die NNZ.
Petra, SIe können doch auch hier meckern.
Los geht's.
Kelly
03.11.2019, 12:45 Uhr
Eine einfache Gleichung
Wolfi65 = Nöli100
Stets auf der Suche nach dem
Haar in der Suppe.
Beim Bilderrätsel findet er sogar
Fehler, die es garantiert nicht gibt.
geloescht.20250302
03.11.2019, 12:54 Uhr
Sind wir hier im Stadion...
...vom FC Kölle oder wieso wird über die Artikulation (Meckern) des Vereinsmaskottchens Hennes der Soundsovielte (Ziegenbock) philosophiert?

Na Wolfi, wenn Sie schon Baufahrzeuge nerven haben Sie wohl bis 89 keine Straßen gesehen, nachdem NVA-Panzer darüberrollten?
trabijuergen
03.11.2019, 13:34 Uhr
Tja, wolfi65
ich könnte ja jetzt auch meckern, aber eine Antwort Ihrerseits auf meine Fragen wäre mir lieber. :-)
Wolfi65
03.11.2019, 18:48 Uhr
Wenn die Räder vor 89 so gerollt wären...
dann hätte ich auch damals nichts dagegen gehabt.
Aber die DDR ist weg und jetzt rollen die Räder nicht mehr für den Sieg des Sozialismus, sondern für ein paar Leuchttürme der deutschen Wirtschaft, welche der irrigen Meinung erlegen sind, dass mit den jährlich gezahlten KFZ Steuern für einen LKW, auch alle Schäden welche durch so ein Big Vehicle entstehen, abgegolten sind.
So ist es aber nicht.
Des Weiteren wurde die Straße am Hagen und die Wallrothstraße wegen Leitungserneuerung erst aufgerissen und wieder zu asphaltiert.
Mit allen Auswirkungen (Sperrungen) im Zentrum der Stadt.
Wenn die Baustellen am Hagentor - Ecke Wallrothstraße und die Baustelle des Humbolt-Gymnasium, in der Blasiistraße fertig sind, dann sind es die erst neu gemachten Zufahrtsstraßen auch.
Spätestens im Frühjahr sind die Schäden zu besichtigen.
Der Untergrund der Straßen vergisst nicht eine LKW Achse!
Deswegen bin ich dafür, @trabijuergen dass sich die Leuchttürme der BRD Wirtschaft auch ein bisschen mehr an den Kosten der Straßensanierung beteiligen, oder haben etwa die vielen PKW die Asphaltdecke aufgebrochen?
Oder die Busse der A Linie?
Kelly
03.11.2019, 22:11 Uhr
Wolfi's Revier
@Wolfi65, Sie haben @trabijuergen
noch immer nicht verstanden,
auch dessen Fragen nicht beantwortet.

Der Auftraggeber trägt die Kosten
des Bauvorhabens, nicht das beauftragte
Bauunternehmen. (In der Regel ist dem
Auftraggeber bekannt, dass die Baubetriebe
nicht nur mit Schubkarren umherfahren)
Dazu gehören auch evtl. Folgekosten wie
z.B. erforderliche Straßeninstandsetzungen
nach Bauende.

Den Quatsch mit dem Sozialismus
können Sie stecken lassen.
Wie ich als nicht gebürtiger Nordhäuser
gelesen habe, gab es in Ihrem Revier
wohl mal eine Brauerei.
Da hatten Sie vielleicht einen regelmäßigen
beruhigenden Getränkevorrat?
Wolfi65
04.11.2019, 07:43 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
Wolfi65
04.11.2019, 08:16 Uhr
So ein Quatsch
Selten so gelacht wie Heute.
@Kelly das war bis jetzt Ihr bester.(grösster)
Eine Brauerei ins Spiel zu bringen, welche man nur vom Hören-Sagen kennt, weil man selbst kein Nordhäuser ist.
Aber mitreden oder schreiben.
Das ist das Übel der heutigen Zeit.
Kein Schmied sein, aber anderen vorgeben wollen, wie der Stahl gehärtet wird.
trabijuergen
04.11.2019, 09:54 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
trabijuergen
04.11.2019, 09:56 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
trabijuergen
04.11.2019, 10:09 Uhr
wolfi65,
das Gymnasium ist aber kein Leuchtturm der deutschen Wirtschaft und hat auch nichts mit dem Sozialismus zu tun, sondern ist eine Schule. Und sie haben mir meine Frage nach IHREN Alternativen zum LKW-Verkehr zwecks Bauschutt- und material immer noch nicht beantwortet. Oder haben Sie keine Alternative? Und einfach zu sagen, es sollen einfach keine LKW dort fahren, würde heißen, Sie sind dafür, keine Schulen zu bauen. Wo Sie uns doch nach Fertigstellung in diese schicken wollen.
trabijuergen
04.11.2019, 10:51 Uhr
wolfi65,
das Gymnasium ist aber kein Leuchtturm der deutschen Wirtschaft und hat auch nichts mit dem Sozialismus zu tun, sondern ist eine Schule. Und sie haben mir meine Frage nach IHREN Alternativen zum LKW-Verkehr zwecks Bauschutt- und material immer noch nicht beantwortet. Oder haben Sie keine Alternative? Und einfach zu sagen, es sollen einfach keine LKW dort fahren, würde heißen, Sie sind dafür, keine Schulen zu bauen. Wo Sie uns doch nach Fertigstellung in diese schicken wollen.
Gehard Gösebrecht
04.11.2019, 15:24 Uhr
Doch, so ein Gymnasium ist..
im Nachhinein auch ein Leuchtturm der deutschen Wirtschaft.
Bildung, Bildung und nochmal Bildung.
Die Elite der deutschen Wirtschaft und andere Fachkräfte werden dort ausgebildet.
Aber mal im ernst.
Die sogenannte öffentliche Hand hat dort Geld in die Hand genommen, damit die private Hand einen Auftrag bekommen hat.(Den Bau der Schule)
Die Private Hand fährt dort zwangsläufig die Strassen der öffentlichen Hand kaputt, damit diese wieder Geld in die Hand nehmen kann oder auch muss, um eine private Hand(privater Unternehmer)zu beauftragen, die Schäden zu beseitigen.
Und so funktioniert das System Marktwirtschaft.
Und ja, es hätte eine Alternative zum Neubau gegeben.
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