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Mi, 07:53 Uhr
23.10.2019
Thüringer HC

Schweres Los und weite Reise

Insgesamt 57 europäische Handballklubs sind im EHF Cup 2019/20 gestartet, die sich über drei Qualifikationsrunden für die Gruppenphase Anfang 2020 qualifizieren müssen. Der Thüringer HC qualifizierte sich als einziger HBF-Vertreter für die Runde der letzten 24...

Von den 57 erreichen die besten 12 Mannschaften und dazu kommen jeweils in eine der vier Gruppen ein Viertplatzierter nach der Gruppenphase der EHF Champions League. Dies droht nach drei Niederlagen auch dem Deutschen Meister, der SG BBM Bietigheim.

Langsam sortiert sich Handball Europa, in der ersten Runde sind bereits 16 und nun nach der zweiten Runde weitere 17 Mannschaften ausgeschieden. Darunter leider die Mannschaften aus der deutschen Handball Bundesliga der Frauen, die im letzten Jahr die Tabellenplätze drei bis fünf erreicht haben, TuS Metzingen, Buxtehuder SV und Bayer 04 Leverkusen. Den Tussies aus Metzingen reichten plus acht Tore aus dem Hinspiel nicht in Kopenhagen.

Der Thüringer HC qualifizierte sich als einziger HBF-Vertreter für die Runde der letzten 24. Dort trifft die Mannschaft auf den Buxtehude-Bezwinger Astrakhanochka Astrachan. Die Russinnen vom Wolgadelta am Kaspischen Meer sind für den THC keine Unbekannten. In der Champions League Saison 2016/17 kreuzte man schon einmal in der Hauptrunde die Klingen. Der THC gewann sein Heimspiel klar mit 34:22, verlor aber auswärts mit 24:26. Sportlich ist dieser russische Spitzenklub, der derzeit auf Tabellenplatz fünf (8 Punkte aus 7 Partien) in der starken russischen Liga steht, eine große Herausforderung, die der THC jedoch lösen kann.

Dabei kommt der Mannschaft entgegen, dass es zunächst ein Auswärtsspiel gibt. Für das Rückspiel ist klar, was der THC erreichen muss, um weiter zu kommen. "Der Einzug in die Gruppenphase ist eines der Saisonziele.", erklärte Trainer Herbert Müller. Sein Kommentar zur Auslosung: „Das Los gefällt mir so natürlich nicht, vor allem wegen der großen Entfernung und damit langen Reise in den englischen Wochen. Sportlich nehmen wir das natürlich an. Es ist sowieso egal, welcher der nächste Gegner ist. Wir wollen in die Gruppenphase, und da müssen wir jeden Gegner schlagen. Es waren natürlich auch leichtere Gegner im Pott, aber auch schwerere. So ist alles gut. Wir wollen das sportlich schaffen, und da das erste Spiel ein Auswärtsspiel ist, haben wir einen kleinen Vorteil. Es wird natürlich eine hammerharte Woche, erst das schwere Pokalspiel gegen Blomberg, vier Tage später das wichtige Auswärtsspiel in Bietigheim und dann sofort weiter über Moskau nach Astrachan. Doch wie gesagt, wir wollen weiterkommen und als einziger deutscher Frauenhandballklub im EHF Cup den deutschen Handball ehrenvoll vertreten.“
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