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Fr, 13:03 Uhr
18.10.2019

Batteriezellinnovation auch in Nordhausen

Nicht nur für Erfurt gibt es Neuigkeiten in Sachen Investitionen für neue Batteriezellen in der Lithium-Ionen-Technologie. Auch in Nordhausen geht es voran. Darüber berichtete unser Leser Tim Schäfer.

Mit quasi keramisch-trockenen Leistungszellen neuer prismatischer Formate geht das Nordhäuser Projekt von Envites Energie voran. Der Markt fordert auch für Anwendungen wie 48V Hybrid, Starter- oder Bordnetzbatterien neben Antriebsbatterien innovative, kostengünstige und zuverlässige Lithium-Ionen-Batteriezellen.

Diese hat Envites Energy aus Nordhausen entwickelt und innoviert diese nunmehr die Tage als F/ C-Muster. Eine Investition in eine Produktionsfabrik folgt. „Es gibt namhafte Interessenten an den Zellen wie auch an dem Projekt selbst. Für die Investition kommen Partner aus dem internationalen Bereich dazu.“, sagt Tim Schäfer gegenüber nnz-online.

Die Planungen sehen hier im Schritt 1 eine Produktionskapazität von 1 Mio Stück Batteriezellen inklusive der Elektroden an einem Verbundstandort vor, dieser kann in Nordthüringen oder Umgebung bzw. im Freistaat Sachsen liegen. Jetzt kommen bereits die C-Muster, die Formate sind geprüft.
Die Herstellung ist besonders effizient und vergleichsweise ressourcensparend.

Dazu, wie zu den Zellen konnte erfolgreich Schutzrechte beim Patentamt generiert werden. Weitere Planungen, es gibt ein Interesse eines global agierenden OEM, sehen eine Diversifikation der Typen wie einen Ausbau der Produktionskapazitäten vor. Über das Investitionsvolumen werden derzeit keine Angaben gemacht. Die Batteriezellen kommen ohne Kobalt oder Nickel, Blei oder Kadmium aus.

Offenbar ist die Unterstützung aus dem Freistaat Thüringen dazu im Vergleich zu Sachsen aber deutlich vorsichtiger, denn erst einmal sollte wohl der Deal mit CATL gesichert werden.
Autor: red

Kommentare
harzwj
18.10.2019, 17.35 Uhr
Umweltfreundlicher geht es doch wohl nicht,
das sollten sich die in Erfurt und in Berlin etablierten, gewählten Abgeordneten, in Thüringen nach den Wahlen durch den Kopf gehen lassen. Zögern Sie nicht mit Herrn Tim Schäfer schnellstmöglich Kontakt auf zu nehmen. Lassen Sie es nicht zu, dass Nachbarländer wieder einmal schneller als Thüringen sind. Weil dort schneller und unbürokratischer entschieden wird, wie in Vergangenheit erkennbar! Die "Goldene Aue" und die Menschen vor Ort mit unserer Hochschule bieten optimale Bedingungen. Ich hoffe sie werden auch zeitnah erkannt.
Wolfgang Jörgens
Teja
18.10.2019, 18.13 Uhr
Umweltfreundlich
Auch ohne Lithium oder andere seltene Erden?
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