Di, 15:44 Uhr
15.10.2019
nnz-Betrachtung (nicht bierernst)
Leicht angesoffen im Wahlkampf?
Wer an diesem Wochenende in Nordhausen unterwegs ist, dem kann leicht ähnliches passieren, wie Kurt Tucholskys älterem, aber leicht besoffenen Herrn im Jahre 1930, der letztlich noch aus dem Fenster gestürzt ist, weil er so viele Informationen (und halbe Liter!) aufnehmen musste. Vorausgesetzt natürlich, es gibt bei allen politischen Parteien Freibier.
Schon am Freitagnachmittag kommt der gewiefte Redner und Analytiker Gregor Gysi auf den Theaterplatz, wo er uns erklären wird, warum wir die Kommunisten wählen sollen. Die Tribüne können die Stadtväter gleich stehen lassen, denn nur wenige Stunden später wird dort Gysis Antipode - der Beelzebub der deutschen Politik sozusagen - Björn Höcke stehen und als Alternative für Deutschland genau das Gegenteil erzählen. Ihm zu Ehren versammelt sich auch wieder einmal das BgR. Das Bündnis gegen Rechtsextremismus Nordhausen trifft sich aber auf dem Bahnhofsplatz. Und dies schon Stunden früher, so dass der Nordhäuser gemütlich die Rautenstraße hoch und runter bummeln kann, um für sich die gehörten Standpunkte zu sortieren. Vergleichen kann er die dann gleich mit dem, was am Vormittag schon der CDU-Rebell Friedrich Merz den Nordhäuser Unternehmern ins Stammbuch diktiert hat.
Wen das alles nicht interessiert, der soll wohl am Sonntag (?) den neuen grünen Schwiegermutterschwarm und Greta-Apostel Robert Habeck in Nordhausen genießen dürfen können (ob es da allerdings Bier geben wird, ist angesichts des hohen CO2-Gehalts dieses Getränks äußerst fragwürdig). Seinen Vorgänger als Schwiegermuttertraum verschlägt es dann am Mittwoch auch nach Nordhausen und für einen Öffentlichkeits-Star wie FDP-Chef Christian Lindner angemessen, wird sein Auftritt im Cinema Star stattfinden.
Wer es bis hierher geschafft hat zu lesen, der wird sich jetzt bestürzt fragen: Aber was, Vernahlest noch mal, macht denn die gute alte Tante SPD? Wo kann ich denn da ein Freibier abfassen?
Tut uns leid, aber das wissen wir nicht. Es sollen aber viele auswärtige sozialdemokratische Wahlkampfhelfer am Wochenende in der Stadt sein, wird gemunkelt. Aber ob wir die erkennen oder sie sich gar zu erkennen geben werden?
P.S. Beim derzeitigen hektische Wahlendkampf erhebt diese Auflistung anstehender Veranstaltungen nicht den geringsten Anspruch auf Vollständigkeit und minütlich könnten neue Termine hinzukommen.
Olaf Schulze
Autor: oschSchon am Freitagnachmittag kommt der gewiefte Redner und Analytiker Gregor Gysi auf den Theaterplatz, wo er uns erklären wird, warum wir die Kommunisten wählen sollen. Die Tribüne können die Stadtväter gleich stehen lassen, denn nur wenige Stunden später wird dort Gysis Antipode - der Beelzebub der deutschen Politik sozusagen - Björn Höcke stehen und als Alternative für Deutschland genau das Gegenteil erzählen. Ihm zu Ehren versammelt sich auch wieder einmal das BgR. Das Bündnis gegen Rechtsextremismus Nordhausen trifft sich aber auf dem Bahnhofsplatz. Und dies schon Stunden früher, so dass der Nordhäuser gemütlich die Rautenstraße hoch und runter bummeln kann, um für sich die gehörten Standpunkte zu sortieren. Vergleichen kann er die dann gleich mit dem, was am Vormittag schon der CDU-Rebell Friedrich Merz den Nordhäuser Unternehmern ins Stammbuch diktiert hat.
Wen das alles nicht interessiert, der soll wohl am Sonntag (?) den neuen grünen Schwiegermutterschwarm und Greta-Apostel Robert Habeck in Nordhausen genießen dürfen können (ob es da allerdings Bier geben wird, ist angesichts des hohen CO2-Gehalts dieses Getränks äußerst fragwürdig). Seinen Vorgänger als Schwiegermuttertraum verschlägt es dann am Mittwoch auch nach Nordhausen und für einen Öffentlichkeits-Star wie FDP-Chef Christian Lindner angemessen, wird sein Auftritt im Cinema Star stattfinden.
Wer es bis hierher geschafft hat zu lesen, der wird sich jetzt bestürzt fragen: Aber was, Vernahlest noch mal, macht denn die gute alte Tante SPD? Wo kann ich denn da ein Freibier abfassen?
Tut uns leid, aber das wissen wir nicht. Es sollen aber viele auswärtige sozialdemokratische Wahlkampfhelfer am Wochenende in der Stadt sein, wird gemunkelt. Aber ob wir die erkennen oder sie sich gar zu erkennen geben werden?
P.S. Beim derzeitigen hektische Wahlendkampf erhebt diese Auflistung anstehender Veranstaltungen nicht den geringsten Anspruch auf Vollständigkeit und minütlich könnten neue Termine hinzukommen.
Olaf Schulze

