Mi, 07:54 Uhr
02.10.2019
Besuch im Schulmuseum
Das hätten wir nie gedacht...
Die neuen Schüler des Bleicheröder Schillergymnasiums haben sich so langsam eingelebt. Die Situation in dem alten Gebäude ist im Moment noch nicht die beste, aber bevor die Schulzeit mit dem Abitur endet wird sich vieles verändert haben. Das überhaupt vieles anders ist als früher, konnten die Schülerinnen und Schüler bei einem Besuch des Schulmuseums sehen...
Wir - das sind die 60 Neuen der fünften Klassen im Schillergymnasium Bleicherode. Voller Erwartungen sind wir in die Schule mit den bunten Farben an den Außenwänden gefahren, um im Jahre 2028 unser Abitur abzulegen. Aber was erwartete uns im Inneren der Penne: angestaubte und etwas muffig riechende Räume, abgeblätterte Wandfarbe, veraltete Fußböden und historische Malereien; von der Elektrik aus den 50er Jahren ganz zu schweigen.
Aber unser Schulleiter Herr Gaßmann hat uns ein Ziel gezeigt: In zwei oder drei Jahren ist der komplette Innenausbau beendet. Bis dahin haben wir uns innerhalb der Klasse, Klassenstufe und Räumlichkeiten in drei Schulgebäuden näher kennengelernt. Wir werden während der Bauphase die Räume der bisherigen Förderschule (Klassen 7-12), der Grundschule (Klassen 5 und 6) sowie die naturwissenschaftlichen Kabinette des Gymnasiums (Klassen 7-12) nutzen.
In unserem Stundenplan stehen nun auch viele neue Fächer: So lernen wir u. a. im Geschichtsunterricht, wie unsere Vorfahren gelebt und ihre Schulzeit erfahren haben.
Deshalb haben wir das Schulmuseum in Bleicherode besucht und die Sütterlin-Schrift kennen- und schreiben gelernt. Wir waren überrascht, dass die Ranzen damals so klein und leicht waren, haben aber auch die Gründe dafür erfahren. Unglaublich war auch, dass über 55 Schüler in engen Bänken eine Klasse bildeten und auch noch in reinen Jungen-bzw. Mädchenschulen unterrichtet wurden. Harte Strafen waren durchaus üblich und die Schüler mussten kuschen. Das hat uns überrascht und teilweise erschreckt. Gut, dass wir heute besser miteinander auskommen. In diesem Sinne freuen wir uns auf die kommenden Wochen, Monate und Jahre. Außerdem möchten wir uns bei Herrn Fiedler herzlich bedanken, der uns sehr faszinierende Einblicke in die Schulgeschichte ermöglicht hat.
Klasse 5a, Frau Winter und Herr Lindner
Autor: redWir - das sind die 60 Neuen der fünften Klassen im Schillergymnasium Bleicherode. Voller Erwartungen sind wir in die Schule mit den bunten Farben an den Außenwänden gefahren, um im Jahre 2028 unser Abitur abzulegen. Aber was erwartete uns im Inneren der Penne: angestaubte und etwas muffig riechende Räume, abgeblätterte Wandfarbe, veraltete Fußböden und historische Malereien; von der Elektrik aus den 50er Jahren ganz zu schweigen.
Aber unser Schulleiter Herr Gaßmann hat uns ein Ziel gezeigt: In zwei oder drei Jahren ist der komplette Innenausbau beendet. Bis dahin haben wir uns innerhalb der Klasse, Klassenstufe und Räumlichkeiten in drei Schulgebäuden näher kennengelernt. Wir werden während der Bauphase die Räume der bisherigen Förderschule (Klassen 7-12), der Grundschule (Klassen 5 und 6) sowie die naturwissenschaftlichen Kabinette des Gymnasiums (Klassen 7-12) nutzen.
In unserem Stundenplan stehen nun auch viele neue Fächer: So lernen wir u. a. im Geschichtsunterricht, wie unsere Vorfahren gelebt und ihre Schulzeit erfahren haben.
Deshalb haben wir das Schulmuseum in Bleicherode besucht und die Sütterlin-Schrift kennen- und schreiben gelernt. Wir waren überrascht, dass die Ranzen damals so klein und leicht waren, haben aber auch die Gründe dafür erfahren. Unglaublich war auch, dass über 55 Schüler in engen Bänken eine Klasse bildeten und auch noch in reinen Jungen-bzw. Mädchenschulen unterrichtet wurden. Harte Strafen waren durchaus üblich und die Schüler mussten kuschen. Das hat uns überrascht und teilweise erschreckt. Gut, dass wir heute besser miteinander auskommen. In diesem Sinne freuen wir uns auf die kommenden Wochen, Monate und Jahre. Außerdem möchten wir uns bei Herrn Fiedler herzlich bedanken, der uns sehr faszinierende Einblicke in die Schulgeschichte ermöglicht hat.
Klasse 5a, Frau Winter und Herr Lindner


