Di, 23:02 Uhr
01.10.2019
Prominente diskutieren Schwarzbergs Texte
Die Stiftung Schloss Neuhardenberg in Brandenburg ist auf die Buchreihe Menschenbilder des Nordhäuser Autors, Botanikers und Umweltschützers Bodo Schwarzberg aufmerksam geworden. Am 26. Oktober findet in dem altehrwürdigen und wohlsanierten Schloss eine Lesung mit anschließender Diskussion statt. Mehrere durchaus prominente Teilnehmer werden anschließend über Schwarzbergs Texte diskutieren...
30 Jahre liegt die deutsche Wiedervereinigung nun schon zurück, sie wird gefeiert und kritisiert, es wird gelobt und zugleich geschimpft was das Zeug hält. Bodo Schwarzberg befragte zwischen 1998 und 2013 fast 1.800 Zeitzeugen zu ihren Erfahrungen in der DDR, mit den Umbrüchen der Wendezeit und den für sie ungewohnten, manchmal problematischen Erfahrungen mit Demokratie und Marktwirtschaft.
Eines seiner Ziele war es, gerade mit Jenen zu sprechen, die in der neuen Zeit nur noch wenig zu sagen hatten: Frühere Leiter von DDR-Betrieben beispielsweise oder aber mit Menschen, die er besonders geeignet dafür hielt, das europäische Alleinstellungsmerkmal Eiserner Vorhang und die jüngere deutsche Geschichte als unersetzbare Zeitzeugen zu thematisieren: Darunter waren so gegensätzliche Menschen wie Bürgerrechtler und frühere Grenzoffiziere, SED-Funktionäre und Pfarrer, ja frühere Wehrmachtsangehörige und Wehrdienstverweigerer.
Sechs Bücher entstanden zunächst in Halle (Saale) und Umgebung und zwei unter dem Titel Menschenbilder aus der Harz- und Kyffhäuserregion - zwischen 2010 und 2013 in Nordhausen.
Die Lesung auf Schloss Neuhardenberg wurde von den Brandenburger Veranstaltern unter den Titel Euphorie, Ernüchterung, Hoffnung gestellt. Entstanden ist eine eindrückliche Chronik, die exemplarisch Biographien von Menschen im östlichen Teil des Landes nach der Wiedervereinigung nachzeichnet, loben sie Schwarzbergs Nordhäuser Werk auf ihrer Webseite.
Diskutieren über mehrere ausgewählte Texte werden die Journalisten Jana Hensel und Karsten Krampitz, der frühere Bürgerrechtler, Brandenburger Umweltminister und SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck sowie Schauspieler und Regisseur Hans Zischler. Moderiert wird die Veranstaltung vom Herausgeber des Berliner Tagesspiegel Stephan-Andreas Caasdorff.
Schwarzberg selbst wird nicht bei der Lesung aus seinen Werken anwesend sein. Gewohnt podiumsscheu führt er an jenem Wochenende lieber eine Gruppe Langstreckenwanderer von Nordhausen nach Halle und unter Umständen noch weiter bis zum Leipziger Hauptbahnhof über rund 150 km.
Was aber gewiss nicht bedeutet, dass wir von ihm nichts mehr hören oder lesen werden, wie er die nnz wissen ließ.
In der nnz veröffentlichte der Nordhäuser zahlreiche Nordhäuser und Harzer Menschenbilder. Unter Eingabe des Suchwortes Menschenbilder in die Suchmaske können Sie diese, liebe Leser, ganz einfach finden.
Nähere Informationen zur Lesung auf Schloss Neuhardenberg sowie Karten gibt es unter www.schlossneuhardenberg.de
Autor: red30 Jahre liegt die deutsche Wiedervereinigung nun schon zurück, sie wird gefeiert und kritisiert, es wird gelobt und zugleich geschimpft was das Zeug hält. Bodo Schwarzberg befragte zwischen 1998 und 2013 fast 1.800 Zeitzeugen zu ihren Erfahrungen in der DDR, mit den Umbrüchen der Wendezeit und den für sie ungewohnten, manchmal problematischen Erfahrungen mit Demokratie und Marktwirtschaft.
Eines seiner Ziele war es, gerade mit Jenen zu sprechen, die in der neuen Zeit nur noch wenig zu sagen hatten: Frühere Leiter von DDR-Betrieben beispielsweise oder aber mit Menschen, die er besonders geeignet dafür hielt, das europäische Alleinstellungsmerkmal Eiserner Vorhang und die jüngere deutsche Geschichte als unersetzbare Zeitzeugen zu thematisieren: Darunter waren so gegensätzliche Menschen wie Bürgerrechtler und frühere Grenzoffiziere, SED-Funktionäre und Pfarrer, ja frühere Wehrmachtsangehörige und Wehrdienstverweigerer.
Sechs Bücher entstanden zunächst in Halle (Saale) und Umgebung und zwei unter dem Titel Menschenbilder aus der Harz- und Kyffhäuserregion - zwischen 2010 und 2013 in Nordhausen.
Die Lesung auf Schloss Neuhardenberg wurde von den Brandenburger Veranstaltern unter den Titel Euphorie, Ernüchterung, Hoffnung gestellt. Entstanden ist eine eindrückliche Chronik, die exemplarisch Biographien von Menschen im östlichen Teil des Landes nach der Wiedervereinigung nachzeichnet, loben sie Schwarzbergs Nordhäuser Werk auf ihrer Webseite.
Diskutieren über mehrere ausgewählte Texte werden die Journalisten Jana Hensel und Karsten Krampitz, der frühere Bürgerrechtler, Brandenburger Umweltminister und SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck sowie Schauspieler und Regisseur Hans Zischler. Moderiert wird die Veranstaltung vom Herausgeber des Berliner Tagesspiegel Stephan-Andreas Caasdorff.
Schwarzberg selbst wird nicht bei der Lesung aus seinen Werken anwesend sein. Gewohnt podiumsscheu führt er an jenem Wochenende lieber eine Gruppe Langstreckenwanderer von Nordhausen nach Halle und unter Umständen noch weiter bis zum Leipziger Hauptbahnhof über rund 150 km.
Was aber gewiss nicht bedeutet, dass wir von ihm nichts mehr hören oder lesen werden, wie er die nnz wissen ließ.
In der nnz veröffentlichte der Nordhäuser zahlreiche Nordhäuser und Harzer Menschenbilder. Unter Eingabe des Suchwortes Menschenbilder in die Suchmaske können Sie diese, liebe Leser, ganz einfach finden.
Nähere Informationen zur Lesung auf Schloss Neuhardenberg sowie Karten gibt es unter www.schlossneuhardenberg.de

