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Di, 22:54 Uhr
01.10.2019
Neue Ausstellung im Tabakspeicher eröffnet

„Es klappert die Mühle...

… am rauschenden Bach“. Dieses und weitere bekannte Volkslieder mit dem Bezug zu Mühlen, Wasser und dem Wandern brachte Thomas Kohl, Musiker am Theater Nordhausen, im Verlaufe der Eröffnung der neuen Sonderausstellung im Tabakspeicher gekonnt zu Gehör. nnz mit weiteren Einzelheiten…

Joachim Rotzoll erläutert die Exponate (Foto: Hans-Georg Backhaus) Joachim Rotzoll erläutert die Exponate (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Nach kurzer Begrüßung der zahlreichen Besucher durch Museumsleiter Jürgen Rennebach, übergab dieser dann das Wort an den 2. ehrenamtlichen Beigeordneten der Stadt Nordhausen, Peter Uhley. Der Politiker richtete eingangs sein Augenmerk auf die Schwerpunkte der neuen Ausstellung. Diese seien „die historischen Mühlen von Nordhausen, der Mühlgraben und als notwendige Voraussetzung zum Betreiben vieler Mühlen die Wasserversorgung unserer Stadt seit alter Zeit“.

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Die Sonderschau, die von Historiker Hans-Jürgen Grönke kuratiert wird, trägt den Titel „Historische Mühlen in Nordhausen – Vom Mahlstein bis in den Mehlsack“. Der Besucher erhält mittels zahlreicher Schautafeln (insgesamt sind es 26) Einblicke in den Aufbau und die Technik der wichtigsten Mühlenarten, wie Wind-, Wasser- und Maschinenmühlen sowie über Nutzungsmöglichkeiten.

Ein besonderer Dank galt an diesem Abend Joachim Rotzoll, der vielen auch als „Mühlenpapst von Sondershausen“ ein Begriff ist. Mit seiner hohen Fachkenntnis und der Bereitstellung zahlreicher Leihgaben aus seinem Fundus konnte die Schau überhaupt erst möglich werden. Darüber hinaus ging ein herzlicher Dank an Werner Tölle, der kurzfristig mit weiteren Leihgaben die Ausstellung bereicherte.

In Deutschland gab es bis ins 19. Jahrhundert hinein in vielen Gegenden im Abstand von nur wenigen Kilometern noch eine Mühle. In der Rolandstadt reihten sich ebenfalls in geringen Abständen Mühle an Mühle, von denen allerdings keine mehr in Betrieb ist. Deutschlandweit gibt es derzeit noch etwa 550 produzierende Mühlen

In einem kurzen fachlichen Vortrag vermittelte Joachim Rotzoll noch einen Überblick über die Entstehungsgeschichte von Mühlen und das Leben sowie die gesellschaftliche Stellung der Müller und überraschte die Besucher mit weiteren zumeist unbekannten Details zum Müllerhandwerk. Dies und vieles mehr ist in der neuen Präsentation anschaulich dargestellt, nachzulesen und zu bestaunen.

Erfreulich, dass sich unter den vielen an Geschichte und Mühltechnik interessierten Besuchern auch die Kreisvorsitzende der SPD Nordhausen, Anika Gruner, befand. Sie kandidiert bekanntlich erstmals für den Thüringer Landtag, der am 27. Oktober neu gewählt wird.

Die Sonderausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Nordhäuser Museums Tabakspeicher in der Bäckerstraße 20, Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen. Sie endet am 19. Januar 2020.
Hans-Georg Backhaus

Weitere Infos unter: www.tabakspeicher.nordhausen.de oder Telefon 03631 / 98 27 37
Neue Ausstellung im Tabakspeicher eröffnet (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Neue Ausstellung im Tabakspeicher eröffnet (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Neue Ausstellung im Tabakspeicher eröffnet (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Neue Ausstellung im Tabakspeicher eröffnet (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Neue Ausstellung im Tabakspeicher eröffnet (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Neue Ausstellung im Tabakspeicher eröffnet (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Neue Ausstellung im Tabakspeicher eröffnet (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Neue Ausstellung im Tabakspeicher eröffnet (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Neue Ausstellung im Tabakspeicher eröffnet (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Neue Ausstellung im Tabakspeicher eröffnet (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Neue Ausstellung im Tabakspeicher eröffnet (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Neue Ausstellung im Tabakspeicher eröffnet (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Autor: red

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