Do, 14:41 Uhr
21.04.2005
nnz-Forum: Blankes Entsetzen
Nordhausen (nnz). Zwei Tage ist es her, da der Nordhäuser Kreistag die Schließung von zwei Schulstandorten beschloss. Jetzt gibt es die ersten Reaktionen...
Das blanke Entsetzen stand nach dem Beschluss des Kreistages zur Schließung der Grundschule Nohra und der Regelschule Sollstedt in den Augen der Lehrer, Eltern, Kommunalvertreter und Kinder, die zum Kreistag nach Nordhausen gekommen waren. Bündnis 90/Die Grünen hat in den vergangenen Monaten durch Intervention und konstruktive Vorschläge im Kreistag versucht, die Verwaltung und die Mehrheit des Kreistages zu überzeugen, dass die Verantwortung von Politikern weiter reicht, als bis zur Verwaltung des Mangels in den Schulen.
Das blanke Entsetzen ergreift auch Bündnis 90/ Die Grünen wenn wir sehen, wie defizitäres demokratisches Handeln im Alltagsgeschäft der Politik im Landkreis durch Ablehnung von Befragungen von Experten, Einbeziehen von Erfahrungen erfolgreicher Schulentwicklungen in anderen Ländern als normal und richtig bewertet wird. Nicht einmal das Minimum an demokratischen Regeln war durch eine Anhörung der Kommunen, der Lehrer und Eltern gegeben, geschweige man hat sich die Mühe gemacht, einmal vor Ort mit den Kindern Kontakt aufzunehmen. Die Veränderungsbereitschaft und die Qualität der Veränderungen ist erfahrungsgemäß immer dann am erfolgreichsten, je intensiver die Betroffenen am Entscheidungsprozess beteiligt wurden.
Bündnis 90/Die Grünen setzen jetzt darauf, dass der vom Kreistag bestätigte Antrag der Grünen im Kreistag zur gemeinsamen Schulentwicklungsplanung von Stadt und Landkreis Nordhausen dazu führen wird, dass die zukünftige Schulentwicklungsplanung unter Beteiligung von externer und örtlich vorhandener Fachkompetenz von Lehrern und Eltern erfolgt, die nachhaltige Schulentwicklungskonzeption die heutige Leistung der Lehrer und Erzieher würdigt und ihre Bemühungen um Profilierung und Qualifizierung unterstützt.
Bildung ist der Schlüssel für das Öffnen der Türen in eine Erfolgsgeschichte für die Zukunft im Südharz. Wir haben es in der Hand, diese Türen aufzuschließen und damit zu erreichen, dass die Einwohnerzahlen wieder steigen und das Steueraufkommen langfristig wieder nach oben korrigiert wird.
Gisela Hartmann, Kreisvorstand
Autor: nnzDas blanke Entsetzen stand nach dem Beschluss des Kreistages zur Schließung der Grundschule Nohra und der Regelschule Sollstedt in den Augen der Lehrer, Eltern, Kommunalvertreter und Kinder, die zum Kreistag nach Nordhausen gekommen waren. Bündnis 90/Die Grünen hat in den vergangenen Monaten durch Intervention und konstruktive Vorschläge im Kreistag versucht, die Verwaltung und die Mehrheit des Kreistages zu überzeugen, dass die Verantwortung von Politikern weiter reicht, als bis zur Verwaltung des Mangels in den Schulen.
Das blanke Entsetzen ergreift auch Bündnis 90/ Die Grünen wenn wir sehen, wie defizitäres demokratisches Handeln im Alltagsgeschäft der Politik im Landkreis durch Ablehnung von Befragungen von Experten, Einbeziehen von Erfahrungen erfolgreicher Schulentwicklungen in anderen Ländern als normal und richtig bewertet wird. Nicht einmal das Minimum an demokratischen Regeln war durch eine Anhörung der Kommunen, der Lehrer und Eltern gegeben, geschweige man hat sich die Mühe gemacht, einmal vor Ort mit den Kindern Kontakt aufzunehmen. Die Veränderungsbereitschaft und die Qualität der Veränderungen ist erfahrungsgemäß immer dann am erfolgreichsten, je intensiver die Betroffenen am Entscheidungsprozess beteiligt wurden.
Bündnis 90/Die Grünen setzen jetzt darauf, dass der vom Kreistag bestätigte Antrag der Grünen im Kreistag zur gemeinsamen Schulentwicklungsplanung von Stadt und Landkreis Nordhausen dazu führen wird, dass die zukünftige Schulentwicklungsplanung unter Beteiligung von externer und örtlich vorhandener Fachkompetenz von Lehrern und Eltern erfolgt, die nachhaltige Schulentwicklungskonzeption die heutige Leistung der Lehrer und Erzieher würdigt und ihre Bemühungen um Profilierung und Qualifizierung unterstützt.
Bildung ist der Schlüssel für das Öffnen der Türen in eine Erfolgsgeschichte für die Zukunft im Südharz. Wir haben es in der Hand, diese Türen aufzuschließen und damit zu erreichen, dass die Einwohnerzahlen wieder steigen und das Steueraufkommen langfristig wieder nach oben korrigiert wird.
Gisela Hartmann, Kreisvorstand
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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