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Fr, 15:43 Uhr
20.09.2019
Live-Ticker zur Klimarettung im Landkreis Nordhausen

Protestieren und pflanzen

An diesem Feiertag soll wieder mal das Klima gerettet werden. In Nordhausen zum Beispiel auf dem Theaterplatz, in Ellrich mitten im Wald. Wir berichten mit unserem Live-Ticker von beiden Orten...


15.43 Uhr
Ellrich: Nach getaner Arbeit stärken sich die wahren Klimaschützer mit Bratwurst und Zitronenlimo und sind allesamt stolz auf das Geleistete. Mehrere Familien haben die Patenschaft über Bäume übernommen und sich zum Gießen verpflichtet. Tolle Sache, tolles Wetter, tolle Resonanz. Hier passte einfach alles - vom Motiv bis hin zur Stimmung. Damit verabschieden wir uns vom Berg im Ellricher Stadtwald.

15.28 Uhr
Nordhausen: Fridays for Future fordert den "Klimanotstand" auch im Stadtrat anzuerkennen und Beschlüsse und Maßnahmen von Seiten der Stadt auf ihre Klimaverträglichkeit zu prüfen. Damit endet die heutige Demonstration auf dem Theaterplatz

15.17 Uhr
Nordhausen:Nun gibt es noch ein wenig grundlegende Kapitalismuskritik

15.13 Uhr
Nordhausen: Man sei inzwischen an einem Punkt, an dem die Menschen bewusst ihren Müll nicht einfach in die Stadt werfen, an der "Müllpolitik" der Stadt liege das aber nicht. Es brauche zumindest mehr Mülleimer die regelmäßig geleert werden. In etwas größerem Maßstab bedürfe es mehr Alternativen zum Plastik, gerade im Alltag, etwa beim Einkauf im Supermarkt

15.11 Uhr
Nordhausen: Es tritt noch einmal ein Schüler ans Mikro. Thema: Plastikmüll

15.07 Uhr
Nordhausen: Der Demozug ist wieder am Theaterplatz angekommen, die Veranstalter gehen von rund 250 Teilnehmern aus

14.37 Uhr
Nordhausen: Der Demonstrationszug wird sich jetzt in Bewegung setzen, wir melden uns später wieder

14.36 Uhr
Nordhausen: Die Extinction Rebellion lädt zum Plenum, heute Abend ab 18 Uhr im Weltladen. "Wir brauchen alle", sagt die Rednerin

14.12 Uhr
Nordhausen: Verbote im Sinne des Klimaschutzes schränkten die Freiheit nicht ein, sie würden die Freiheit dieser und der nächsten Generation sichern in dem sie eine lebenswerte Welt schützen

14.11 Uhr
Ellrich: Mit den Shuttle-Fahrzeugen werden immer mehr Mitmacher nach oben transportiert. Schließlich müssen alle 1.000 jungen Bäumchen in die Erde.

14.11 Uhr
Nordhausen: Man müsse in Deutschland konkret etwas tun, das Land mache zwar nur einen kleinen Teil der Weltbevölkerung aus, sorgte aber demgegenüber für einen überproportional hohen Anteil an Emissionen

14.10 Uhr
Nordhausen: Man setzt sich mit ein paar Argumenten der Gegenseite auseinander, Windräder müssten stärker gefördert werden, Argumente wie der Tod von rund 100.000 Vögeln im Jahr müssten in Relation gesetzt werden

14.10 Uhr
Ellrich: Die Oraganisatoren, zu denen der NUV, die Freiwillige Feuerwehr, die IG Rotwild, die Stadt Ellrich oder der Landkreis gehören, sind zufrieden mit der Resonanz.

14.09 Uhr
Ellrich: Plakate mit coolen Sprüchen zur Rettung der Welt sieht man im Stadtwald, unterhalb der Wendeleiche, vergebens.

14.08 Uhr
Nordhausen: Den Anfang macht Fridays for Future, die Bewegung demonstriert heute nicht nur in Nordhausen sondern an diversen Orten weltweit

14.08 Uhr
Ellrich: Hier ober auf dem "Berg" im Ellricher Stadtwald gab es statt Sprüchen und Aufrufen richtige Arbeit im Sinne der Umwelt und des Klimas. Statt Rebellion werden Weißtannen als Stecklinge in die Erde. Also werden Pflanzlöcher gegraben, Pfähle in die Erde gehauen und die Stecklinge angegossen.


13.59 Uhr
Nordhausen: Auf dem Theaterplatz dürften sich inzwischen um die 70 Personen eingefunden haben

13.58 Uhr
Nordhausen: In Nordhausen haben heute die Fridays for Future Bewegung, der BUND und die "Extinction Rebellion" zur Demonstration gerufen
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
1.000 Stecklinge müssen in die Erde (Foto: nnz)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
Fridays for Future Demonstration auf dem Theaterplatz (Foto: Angelo Glashagel)
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Kommentare

20.09.2019, 17.00 Uhr
Leser X
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
20.09.2019, 17.02 Uhr
N. Baxter | Bratwurst
hoffentlich mit Solarstrom...

3   |  1     Login für Vote
20.09.2019, 18.39 Uhr
Witze82 | MLPD GRÜNE DIESELFAHRZEUGE
Mit dem Dieselfahrzeug (siehe Bilder) zu einem Protest der von einer ÖKO Truppe geleitet wird, die Diesel & Benzinfahrzeuge aus dem Alltag verschwinden lassen wollen und als Sahnehäubchen eine Marxistisch-Leninistische (MLPD) Fahne!

Genau mein Humor!

7   |  4     Login für Vote
20.09.2019, 19.19 Uhr
Kritiker2010 | Man muss schon sehr Klima-verzweifelt sein ...
... um in Nordhausen mit Weltuntergangs-Plakaten spazieren zu gehen. Was soll das denn für ein Beitrag zur Klimarettung sein? Das fragten sich sicher auch die Leute, die in Ellrich in den Wald gingen, um zu handeln.

In anderen Städten werden Staus provoziert und die Wirtschaftsordnung, die uns allen diesen Lebensstandard und den technischen Fortschritt erst ermöglicht an den Pranger gestellt. Der Kapitalismus ist also wieder mal schuld.

Der eine oder andere Aktivist, hat sicher die Zeiten nicht mehr miterlebt oder inzwischen verklärt, in denen Aktivisten ausgezeichnet wurden (allerdings nur die Linientreuen). Ich weiß noch sehr gut, wie es damals bei uns aussah, ohne Kapitalismus – da bekomme ich jetzt noch nen Reizhusten.

Seither hat sich so viel getan, auch beim theoretischen Umweltbewusstsein. Nur leider findet das im täglichen Umgang und Konsumverhalten eben wenig Niederschlag. Daran sind aber nicht die Kapitalisten schuld, sondern die breite Masse, die im Angesicht bunter Verpackungen und sozialer Zwänge das Gehirn ausschaltet - und das passiert auch den Klimarettern.

LED-Lampen, Gebäudeisolierungen, Solarzellen, Windräder und E-Autos fallen nämlich nicht vom Himmel oder wachsen auf dem Feld vom Bio-Bauern, der da übrigens auch mit nem Diesel-Traktor drüber knattert.
Diese Dinge mussten erst entwickelt, gebaut und zu uns transportiert werden - und das macht alles die böse Industrie und geht dafür in Vorkasse oder verdient das nötige Geld mit den veralteten Produkten.

Damit die Konsumenten die tolle neue Welt auch kaufen können, müssen diese ebenso Geld verdienen, vorzugsweise in der profitorientierten Wirtschaft. Nein, nicht in der Sozialwirtschaft oder Veraltung. Da wird kein Geld verdient, sondern mangels echter Wertschöpfung nur umverteilt und breitgetreten.

Ich empfehle daher Klima-Jüngern als Beitrag zur Klima-Rettung: Einfach mal zu Hause bleiben und sich im Konsumverzicht üben – bitte auch keinen Strom verbrauchen. Ein netter Zeitvertreib wäre dann das Studium von Mathematik und Physik. Das ist zwar tot langweilig und auch nicht mehr so angesagt, hilft aber zu verstehen, warum man in der Realität Dinge nicht einfach herbeiwünschen kann - und dass jede, ja wirklich jede Medaille, zwei (meist gleich große) Seiten hat.

9   |  5     Login für Vote
20.09.2019, 19.20 Uhr
Leser X | Regierung hat nichts verstanden
Was da heute vom Klima-Gruselkabinett verkündet wurde, zeigt nur eines: die haben noch immer nichts verstanden. Das "Ergebnis" ist genauso, wie es zu erwarten war.

Diese Regierung muss zum Rücktritt gezwungen werden. Am besten mit Aktionen wie "from Monday to Sunday for future". Dieses Land braucht endlich eine ausgeschlafene Regierung und keine, die sich bei allen wichtigen Entscheidungen die Nächte um die Ohren schlägt mit entsprechendem "Ergebnis".

6   |  5     Login für Vote
20.09.2019, 19.22 Uhr
Sonntagsradler 2 | Ooooh:-))) :-D
Das sind wohl welche neidisch weil sie keine Bratwurst abbekommen haben.
Tja! Wie heißt es so schön
ohne Fleiß kein Preis“ :.-))

4   |  6     Login für Vote
20.09.2019, 19.22 Uhr
AktenzeichenXY
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
20.09.2019, 21.53 Uhr
Kama99 | Was machen...
...die Schüler , jetzt wo das Klimapaket beschlossen ist, eigentlich ab sofort jeden Freitag.?

4   |  2     Login für Vote
21.09.2019, 08.02 Uhr
Tor666 | Kama99,
die demonstrieren weiter, weils denen noch nicht reicht. Dabei haben sie doch schon so viel geschafft. Bosch streicht 15000 Stellen, Autozulieferer schließen Werke. Aber wenigstens sie schaffen neue Arbeitsplätze. In Tschechien und Rumänien. Bei uns wird es so weiter gehen. Aber wenn man den Nahverkehr ordentlich ausbaut, können die Menschen dann mit E-Bus zum Arbeitsamt fahren.

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21.09.2019, 09.07 Uhr
Leser D | Wer an
Demonstrationen zur Klimarettung teilnimmt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!

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21.09.2019, 10.59 Uhr
Landarbeiter | Wer an
Demonstrationen zur Klimarettung teilnimmt, kämpft darum die Kontrolle über sein Leben zurück zu gewinnen um nicht mit anderen Phlegmatikern in den Abgrund zu stürzen!

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21.09.2019, 11.51 Uhr
Sonntagsradler 2 | Ich sage Leute die anpacken sind Intelligenter,
sie wissen wenigsten das es nur mit Parolen und rumschreien keinen Meter voran geht geht.das sieht man über al in der stadt wo der Müll rumligt. Besonder an der Zorge oder Salza.
Rumstehen und Maulaffen halten kann jeder dumme.

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