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Di, 10:30 Uhr
17.09.2019
Humboldt-Schwimmer im Bundesfinale

Ab ins Berliner Becken

Zum zweiten Mal in Folge haben es die Schwimmerinnen des Humboldt-Gymnasium zum Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ geschafft. Unter vielen Glückwünschen wurde die Mannschaft heute in Richtung Berlin verabschiedet. Die Zielstellung in der Hauptstadt steht für die jungen Athletinnen schon fest...

Ab ins Finale! - Die Schwimmerinnen des Humboldt-Gymnasiums fahren nach Berlin (Foto: Angelo Glashagel) Ab ins Finale! - Die Schwimmerinnen des Humboldt-Gymnasiums fahren nach Berlin (Foto: Angelo Glashagel)

„Wir wollen unseren Bestzeiten aus dem vergangenen Jahr überbieten“, sagt Sportlehrerin Katja Schanz. Und nicht Letzter werden, ergänzen die Mädchen heute morgen vor dem Landratsamt, wo Matthias Jendricke und Werner Hütcher sie unter vielen Glückwünschen gen Berlin verabschiedeten. Für die Reise gab es vom Landratsamt nicht nur warme Worte, sondern auch finanzielle Starthilfe in Höhe von 500 Euro.

Dabei sein ist alles mit dem sportlichen Grundgedanken wird man kommende Woche in den Wettkampf gehen, denn die Konkurrenz aus Leistungszentren und Sportschulen ist erdrückend groß. Trotzdem können die jungen Schwimmerinnen des Humboldt-Gymnasiums mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein ins Becken steigen. Alle sind sie im Nordhäuser Schwimmverein, die Mannschaft ist wettkampferprobt. Veronique König und die Geschwister Andrea und Lenka Krist konnten sich jüngst auf internationaler Bühne im dänischen Esbjerg mit der europäischen Nachwuchs-Elite messen und Veronique darf sich in ihrer Altersklasse mit Fug und Recht als schnellste Freistil-Sprinterin Thüringens nennen.

Die Mannschaft wurde heute morgen vor dem Landratsamt unter vielen Glückwünschen verabschiedet (Foto: Angelo Glashagel) Die Mannschaft wurde heute morgen vor dem Landratsamt unter vielen Glückwünschen verabschiedet (Foto: Angelo Glashagel) Den Sprung ins Bundesfinale war der Mannschaft erstmals im vergangenen Jahr gelungen, weil die leistungsorientierte Thüringer Konkurrenz der Sportschulen einen Rückzieher gemacht hatten. In diesem Jahr hat man es zum ersten mal aus eigener Kraft ins Finale geschafft. Am Sonntag wird man sich auf den Weg in die Hauptstadt machen, am Montag wartet die große Eröffnung im Olympiastadion, am Dienstag und Mittwoch geht es ins Wasser. Geschwommen werden 50 Meter Sprints in Freistil, Rücken und Brust sowie die Lagenstaffel. Aus der Summe der Einzelleistungen wird das Wettkampfergebnis ermittelt. Außerhalb des Beckens will man die Gelegenheit nutzen um sich ein wenig in Berlin umzusehen. Ein Besuch des Musicals „Mamma Mia“, des botanischen Gartens und der „East-Side-Gallery“ stehen schon auf dem Programm.

Am Donnerstag geht es dann wieder zurück und am Freitag wird man wieder am Unterricht teilnehmen. „Ich ziehe den Hut vor euch das ihr das alles so hinkriegt“, lobt die Lehrerin ihre Athleten. Denn das Humboldt-Gymnasium ist eben keine Sportschule, ihr Training absolvieren die Mädchen in der Freizeit, unter der Anleitung von Katrin Berndt, Hans-Jürgen Hoffmann und Ewald Juhnke vom Nordhäuser Schwimmverein.

Auch wenn man schon in so manchen Becken die Konkurrenz hinter sich lassen konnte: der Wettkampf im Olympiaflair sei schon etwas besonderes, sagen die Mädchen. So ist das Bundesfinale ist für die Schwimmerinnen zwar ein Höhepunkt, aber nicht das Ende der Wettkampf-Saison. In Eisleben und Arnstadt wird man schon bald wieder ins Wasser gehen, außerdem stehen die Thüringer Kurzbahnmeisterschaften und das Adventsschwimmen schon fest im Kalender.
Angelo Glashagel
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