Mo, 06:29 Uhr
11.04.2005
BKK‘s verlieren Mitglieder
Nordhausen (js) Es ist noch nicht lange her dass die etablierten Krankenkassen mit zunehmender Besorgnis den Zulauf vieler Versicherungspflichtiger zu den Betriebskrankenkassen beobachteten. Der Trend scheint nunmehr ins Gegenteil zu tendieren. Dazu der folgende Beitrag
Die Betriebskrankenkassen (BKK) haben im vergangenen Jahr rund 50 000 Mitglieder verloren. Das berichtete die Bild"-Zeitung am Freitag unter Berufung auf Angaben des BKK-Bundesverbandes. Ein BKK-Sprecher in Berlin bestätigte auf Anfrage Mitgliederverluste "in dieser Größenordnung", ohne eine genaue Zahl zu nennen.
Allein die zweitgrößte deutsche Kasse DAK verzeichnete demgegenüber im Jahr 2004 und in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Zugang von mehr als 22 900 BKK-Versicherten, wie ein Sprecher in Hamburg bestätigte. Die DAK selbst hatte im vergangenen Jahr noch rund 80 000 Mitglieder verloren.
DAK-Sprecher Jörg Bodanowitz sprach mit Blick auf den Mitgliederzuwachs nach den erheblichen Verlusten in den vergangenen beiden Jahren von einer deutlichen Trendumkehr. Er verwies auch darauf, dass der Beitragssatz der DAK im vergangenen Jahr auf 14,7 Prozent gesenkt worden sei.
Nach Angaben des Sprechers des BKK-Bundesverbandes, Florian Lanz, blieb der durchschnittliche Beitragssatz bei den Betriebskrankenkassen in diesem Jahr mit 13,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stabil. Die Beitragssenkungen und -erhöhungen bei den einzelnen Kassen im vergangenen Jahr hätten sich die Waage gehalten. Berichte, wonach viele ehemalige BKK-Mitglieder die schlechte Erreichbarkeit und mangelnde Beratungsqualität kritisierten, bestritt der Sprecher allerdings.
Autor: nnzDie Betriebskrankenkassen (BKK) haben im vergangenen Jahr rund 50 000 Mitglieder verloren. Das berichtete die Bild"-Zeitung am Freitag unter Berufung auf Angaben des BKK-Bundesverbandes. Ein BKK-Sprecher in Berlin bestätigte auf Anfrage Mitgliederverluste "in dieser Größenordnung", ohne eine genaue Zahl zu nennen.
Allein die zweitgrößte deutsche Kasse DAK verzeichnete demgegenüber im Jahr 2004 und in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Zugang von mehr als 22 900 BKK-Versicherten, wie ein Sprecher in Hamburg bestätigte. Die DAK selbst hatte im vergangenen Jahr noch rund 80 000 Mitglieder verloren.
DAK-Sprecher Jörg Bodanowitz sprach mit Blick auf den Mitgliederzuwachs nach den erheblichen Verlusten in den vergangenen beiden Jahren von einer deutlichen Trendumkehr. Er verwies auch darauf, dass der Beitragssatz der DAK im vergangenen Jahr auf 14,7 Prozent gesenkt worden sei.
Nach Angaben des Sprechers des BKK-Bundesverbandes, Florian Lanz, blieb der durchschnittliche Beitragssatz bei den Betriebskrankenkassen in diesem Jahr mit 13,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stabil. Die Beitragssenkungen und -erhöhungen bei den einzelnen Kassen im vergangenen Jahr hätten sich die Waage gehalten. Berichte, wonach viele ehemalige BKK-Mitglieder die schlechte Erreichbarkeit und mangelnde Beratungsqualität kritisierten, bestritt der Sprecher allerdings.


