So, 13:14 Uhr
10.04.2005
Hoffnung für die Evangelische Grundschule
Nordhausen (nnz). Eine positive Neuigkeit kommt von der Kreissynode des Kirchnkreis Südharz. Die Kinder und Eltern der evangelischen Grundschule können aufatmen. In Aussieht wurde ein Trägerwechsel gestellt.
Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Südharz hat auf ihrer heutigen Sitzung mit großer Mehrheit einem Antrag zugestimmt, in dem sie sich zur Evangelischen Grundschule in Nordhausen bekennt.
Das Kollegium der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands wird aufgefordert, seinen Schließungsbeschluss zurück zu nehmen, damit bis zur nächsten Sitzung des Kreiskirchenrates am 27. April die Möglichkeit eines Trägerwechsels der Evangelischen Grundschule hin zum Jugendsozialwerk geprüft werden kann. Die Bereitschaft des Jugendsozialwerks zu entsprechenden Verhandlungen war innerhalb der Synode signalisiert worden.
Vorausgegangen war eine lange engagierte und kontroverse Debatte in der deutlich wurde, das die bisherige Konstruktion, in der die Trägerschaft bei der Thüringer Landeskirche liegt, das finanzielle Risiko aber ungeklärt ist bzw. beim örtlichen Kirchenkreis liegt, nicht ausreichend tragfähig war und ist.
Frau Oberbürgermeisterin Rinke machte in ihrer Stellungnahme vor der Synode deutlich, dass sie die Hoffnung für die Evangelische Grundschule noch nicht aufgegeben habe. Die Schule spiele eine wichtige Rolle in der Schulentwicklungskonzeption der Stadt Nordhausen und von Seiten der Stadt wurde und wird alles getan, um eine Weiterführung der Evangelischen Grundschule zu ermöglichen.
Oberkirchenrat Christhard Wagner, der von Seiten des Schulträgers in die Synode entsandt war, erklärte, dass auch ihm sehr an dem Erhalt der Schule gelegen sei. Er sicherte eine konstruktive Zusammenarbeit bei den Verhandlungen um einen möglichen Trägerwechsel zu. Auch betonte er, dass es jederzeit möglich sei, den Schließungsbeschluss zurück zu nehmen, sobald der Kirchenkreis die Übernahme des finanziellen Risikos beschließe.
Die abschließende Entscheidung zu einer zukünftigen finanziellen Beteiligung und zur Einbindung des Kirchenkreises in die inhaltliche Arbeit der Evangelischen Grundschule soll nach Abschluss der Verhandlungen mit dem Jugendsozialwerk in wenigen Wochen auf einer Sondersynode fallen.
Des Weiteren stellte sich die Synode mit übergroßer Mehrheit hinter die Bemühungen zur Rückkehr der Bleicheröder Familie Le Da, die nach 17 Jahren in Deutschland, nach Vietnam abgeschoben worden war. Alle politisch Verantwortlichen werden aufgerufen, ihren Einfluss geltend zu machen, damit eine Rückkehr der Mutter und ihrer Kinder in Kürze möglich wird.
Die meisten weiteren Tagesordnungspunkte wie Stellenplanung im Kirchenkreis und Konfirmandenarbeit wurden in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit auf die Herbsttagung der Synode verschoben.
Autor: nnzDie Synode des Evangelischen Kirchenkreises Südharz hat auf ihrer heutigen Sitzung mit großer Mehrheit einem Antrag zugestimmt, in dem sie sich zur Evangelischen Grundschule in Nordhausen bekennt.
Das Kollegium der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands wird aufgefordert, seinen Schließungsbeschluss zurück zu nehmen, damit bis zur nächsten Sitzung des Kreiskirchenrates am 27. April die Möglichkeit eines Trägerwechsels der Evangelischen Grundschule hin zum Jugendsozialwerk geprüft werden kann. Die Bereitschaft des Jugendsozialwerks zu entsprechenden Verhandlungen war innerhalb der Synode signalisiert worden.
Vorausgegangen war eine lange engagierte und kontroverse Debatte in der deutlich wurde, das die bisherige Konstruktion, in der die Trägerschaft bei der Thüringer Landeskirche liegt, das finanzielle Risiko aber ungeklärt ist bzw. beim örtlichen Kirchenkreis liegt, nicht ausreichend tragfähig war und ist.
Frau Oberbürgermeisterin Rinke machte in ihrer Stellungnahme vor der Synode deutlich, dass sie die Hoffnung für die Evangelische Grundschule noch nicht aufgegeben habe. Die Schule spiele eine wichtige Rolle in der Schulentwicklungskonzeption der Stadt Nordhausen und von Seiten der Stadt wurde und wird alles getan, um eine Weiterführung der Evangelischen Grundschule zu ermöglichen.
Oberkirchenrat Christhard Wagner, der von Seiten des Schulträgers in die Synode entsandt war, erklärte, dass auch ihm sehr an dem Erhalt der Schule gelegen sei. Er sicherte eine konstruktive Zusammenarbeit bei den Verhandlungen um einen möglichen Trägerwechsel zu. Auch betonte er, dass es jederzeit möglich sei, den Schließungsbeschluss zurück zu nehmen, sobald der Kirchenkreis die Übernahme des finanziellen Risikos beschließe.
Die abschließende Entscheidung zu einer zukünftigen finanziellen Beteiligung und zur Einbindung des Kirchenkreises in die inhaltliche Arbeit der Evangelischen Grundschule soll nach Abschluss der Verhandlungen mit dem Jugendsozialwerk in wenigen Wochen auf einer Sondersynode fallen.
Des Weiteren stellte sich die Synode mit übergroßer Mehrheit hinter die Bemühungen zur Rückkehr der Bleicheröder Familie Le Da, die nach 17 Jahren in Deutschland, nach Vietnam abgeschoben worden war. Alle politisch Verantwortlichen werden aufgerufen, ihren Einfluss geltend zu machen, damit eine Rückkehr der Mutter und ihrer Kinder in Kürze möglich wird.
Die meisten weiteren Tagesordnungspunkte wie Stellenplanung im Kirchenkreis und Konfirmandenarbeit wurden in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit auf die Herbsttagung der Synode verschoben.


