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Sa, 09:14 Uhr
27.07.2019
Freizeitaktivitäten im Forst

Umweltgerechter Urlaub in Thüringens Wäldern

Sport- und Outdooraktivitäten in den heimischen Wäldern statt klimaschädliche Fernflüge oder Schiffskreuzfahrten, dazu ruft Thüringens größter Waldbesitzer ThüringenForst auf und gibt einige Tipps.

Sport im Wald (Foto: ThüringenForst) Sport im Wald (Foto: ThüringenForst)
ThüringenForst, mit 200.000 ha größter Waldbesitzer im Freistaat, verweist zur Sommerferienzeit auf den hohen Freizeitwert der heimischen Wälder. Über 5.000 Kilometer Wander-, Rad- und Reitwege stehen allein im Staatswald zur Verfügung. Gleichzeitig kommen jene Urlauber in Thüringens Wäldern auf ihre Kosten, die den von Fernflügen und Schiffskreuzfahrten verursachten, übergroßen CO2-Fußabdruck vermeiden wollen. Denn ein Besuch der heimischen Destination Wald ist im Vergleich klimaschonend – und kann ausgesprochen aktiv, trendy und cool sein.

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Wald macht´s möglich: Sport trotz Sommerhitze
„Gerade an heißen Ferientagen bietet der kühle Wald eine ideale Abwechslung und Alternative zu „Mallestrand“ oder Südseeinsel. Dank der schattigen Kronendächer muss niemand, der sich trotz der Sommerhitze fit halten will, auf Wandern, Nordic Walking, Laufen, Geocaching oder Biken, etwa um die attraktiven Thüringer Bergseen herum, verzichten“, so Jörn Ripken, ThüringenForst-Vorstand.

Über diese Aktivitäten hinaus finden Naturinteressierte weitere attraktive Sport- und Freizeitangebote im Wald, darunter Klettersteige, Seilgärten und Arboreten. Oder etwa die jüngst eröffneten Waldaktivpfade im Thüringer Forstamt Oberhof (Schneekopf-Pfad), den dortigen, im Freistaat einmalig vorkommenden Moorlehrpfad am Schützenbergmoor oder den Fröbelwald an der Bergstation der Oberweißbacher Bergbahn (Thüringer Forstamt Gehren), der ganzen Familien Kurzweil bietet. Alle genannten Freizeitorte können auf kurzen Wegen erreicht werden: „Kleine Ferien im Wald“ sind so gesehen von Beginn an eine nachhaltige und klimaverträgliche Angelegenheit.

Wald macht´s möglich: Klimaschonender Urlaub
Eine 12-Tage-Kreuzfahrt auf einem mittelgroßen Urlauberschiff verursacht pro Person einen CO2-Austoß von 3.800 kg. Ein Hin- und Rückflug Leipzig-Kapstadt verursacht pro Person gar 6.200 kg klimaschädliches CO2. Zum Vergleich: Im Jahr verschmutzt eine Mittelklasselimousine bei 12.500 km Fahrleistung die Atmosphäre mit rund 2.000 kg CO2.

Wald macht´s möglich: Antibakterielle Luft für Kinder, Senioren, Allergiker
Und nicht zuletzt: Waldluft ist besonders staubfrei und kaum mit Allergie auslösenden Pollen belastet. Gerade für Kinder, Jugendliche und Senioren hat das Inhalieren der mit Fichten-, Tannen- oder Kiefernöl befrachteten Waldluft eine schleimlösende, das Immunsystem stimulierende und antibakterielle Wirkung. Und da der Geruchssinn eng mit jenem Hirnareal gekoppelt ist, das Emotionen und Wohlbefinden steuern, steigt bei einem Waldbesuch die gute Stimmung und Lebensfreude, auch und gerade der jüngsten Familienmitglieder. Wald im grünen Herzen Deutschlands – Freizeitarena, Gesundheitszentrum und Gute-Laune-Resorts. Und ein Besuch ist sogar klimaschonend, wenn der Urlauber es will.
Autor: red

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
28.07.2019, 13:02 Uhr
Wald: schnell ansehen, bald ist er weg...
...wahrscheinlich ist das der Beweggrund für Thüringenforst, die Bevölkerung zum Besuch im Wald zu motivieren. Wenigstens einen Satz zur aktuellen Todesrate bei Thüringenforst, die ja u.a. auch auf dem Aufbau profitorientierter Fichtenäcker beruht, hätte ich mir schon gewünscht.

Denn schließlich wirbt der Waldeigentümer mit seinem Beitrag zum Aufsuchen von wenigstens zum Teil toten Wäldern.

Zudem gibt es den Widerspruch, dass vielfach dazu aufgefordert wird, die Wälder wegen der Gefahr von hitzespannungsbedingt plötzlich abfallenden Kronenteilen besser zu meiden Wie passt das zusammen?

Dennoch ist der Beitrag unter dem Strich zu begrüßen. Denn wir sehen nicht nur bei und, sondern global in erschreckender Weise, wie sehr die Menscheit über ihre Verhältnisse lebt und sich ihrer ökologischen und ökonomischen Grundlagen beraubt.

Ein Urlaub ohne Flug als neuer Trend könnte das Sterben des Planeten so wie wir ihn kennen, vielleicht noch um einige Jahre verzögern.
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