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Do, 14:52 Uhr
18.07.2019
Die Bundespolizei informiert

46 Haftbefehle pro Tag vollstreckt

"Bei uns klicken die Handschellen." Mit diesen Worten kommentierte gestern der Präsident der Bundespolizei, Dr. Dieter Romann, die Zahl der von der Bundespolizei vollstreckten Haftbefehle, anlässlich des mit Innenminister Horst Seehofer vorgestellten Jahresberichts der Bundespolizei. So hat die Behörde im vergangenen Jahr 16.878 Haftbefehle vollstreckt, etwa 46 am Tag.

Daran Anteil hat auch die Bundespolizei in Thüringen, die auch am gestrigen Tag wieder erfolgreich war. So konnte am Nachmittag ein 38-jähriger Deutscher im Erfurter Hauptbahnhof festgenommen werden. Den Mann hatte die Staatsanwaltschaft Erfurt wegen Besonders schweren Falls des Diebstahls ausgeschrieben.

Bereits am Vormittag hatten es die Beamten mit einem 32-jährigen Iraker im Hauptbahnhof Erfurt zu tun, für den ein Haftbefehl der Ausländerbehörde vorlag.

Und heute Vormittag ging ein 25-jähriger Deutscher ins Netz. Diesen hatten Bundespolizisten in einer Regionalbahn auf der Fahrt von Sangerhausen nach Erfurt kontrolliert. Und auch hier hatte die
Staatsanwaltschaft Erfurt Haftbefehl wegen Besonders schweren Falls des Diebstahls erlassen.
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Kommentare

18.07.2019, 19.27 Uhr
Wolfi65 | Also die staatliche Überwachung funktioniert wieder
Jetzt fehlt nur noch das Recht auf Arbeit(von der man Leben kann) und das Recht auf Wohnung.
Dann könnte sich dieses Gebilde Namens BRD auch wirklich als rechtstaatlich und sozial nennen.
Und zum Thema: "Bei uns klicken die Handschellen".
Es gab mal eine Zeit, da wurde die DDR als Polizeistaat bezeichnet, weil so viele Bürger einsitzen würden.
Wenn der hier zitierte Präsident so weiter macht, dann kann er sich mit Mielke und Co. die Hand geben.
Habe die Ehre

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18.07.2019, 20.01 Uhr
Echter-Nordhaeuser | @Wolfi65
Ja Wolfi65 zu DDR Zeiten herrschte noch Zucht und Ordnung und heute man liest doch jeden Tag das irgendetwas los ist.
Die Polizei sollte lieber wieder mehr Streife laufen und in der Innenstadt wieder Präsent sein und nicht den ganzen Tag den Diesel verfahren.

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18.07.2019, 23.38 Uhr
tannhäuser | Gab es auch 46 Verurteilungen?
Wenn Kriminelle nicht vom der Straße geholt werden ist das temporäre Anlegen von Handschellen nicht nachhaltiger als ein Besuch im Zoo inklusive Besichtigung der Raubtierfütterung.

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19.07.2019, 01.34 Uhr
AktenzeichenXY | Oh man,
Wieder diese "früher war alles besser" leier.
Wenn sich diejenigen mal mehr mit solchen Themen befassen würden, würden sie merken - das dem oftmals nicht so ist.
Aber erstmal halbwahrheiten raushauen, oder irgentwelche "Verbesserungsvorschläge" machen.
Jemanden den Beruf "erklären" - den er selbst nie machen würde (bloß nicht mit sowas die Finger schmutzig machen!), das "liebe" ich ja immer so... :(

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19.07.2019, 07.43 Uhr
shershen834 | Streife
Ja da sind wir wieder mal bei früher. RICHTIG,früher wurde durch die Volkspolizei die Fussstreife gelaufen und zwar meist allein.Jede Schicht hatte nur einen Lada,der kilometermässig laufleistunhslimitiert war.
Dazu kam,das eine Gefahrenlage für den einzelnen Polizisten ,verglichen mit der heutigen ,nicht vorhanden war.
Die heutige Situation ist aber dermassen anders ,das man den heutigen Ordnungshütern,nicht genug Respekt erweisen kann .
Wolfi seien Sie dankbar,das es noch Menschen gibt,die diesen Beruf ausüben,trotz der damit verbundenen Probleme und Gefahren.Vielleicht brauchen Sie diese auch mal.
Ein im Dienst gecrashter Streifenwagen ist dagegen ein kleines Problem,zumal dies von Laien,die nicht in diesem sitzen nur schlecht nachvollziehbar ist. Machen Sie mal eine Einsatzfahrt mit, dann würden Sie anders darüber reden.

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19.07.2019, 08.45 Uhr
Wolfi65 | Artikel verwechselt
Hier sind wohl einige noch von einem vorhergehenden Artikel so traumatisiert, dass man unbedingt seine geistigen, beruflich bedingten Ergüsse hier anbringen musste.
Niemand wird gezwungen, einen bestimmten Job auszuüben.
Deshalb hält sich mein Mitleid für eine gewisse Klientel in Grenzen.
shershen834
Niemand muss hier für irgend etwas dankbar sein.
Aber Einbildung ist auch eine Art der Bildung, wenn man keine andere vorweisen kann.

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19.07.2019, 17.08 Uhr
shershen834 | Mitleid in Grenzen
Hier geht es nicht um Mitleid,sondern um die Achtung der Arbeit anderer.Dazu gehören auch Feuerwehrmänner,Rettungssanitäter,THW Kameraden usw..
Was den Vorwurf der fehlenden Bildung betrifft ,na gut,2 abgeschlossene Berufsausbildungen und einen Diplom Ing.Abschluss Maschinenbau ,alles in der DDR absolviert.Wo liegt Ihr Problem ?
Achtung jedes Einzelnen der arbeitet ist angesagt und kein Kastendenken ist hier gefragt.Auch der Müllmann,die Friseuse,die Verkäuferin und der Maurer verdienen die gleiche Achtung und Respekt wie jeder andere,der sich über diese erhaben dünkt. (siehe Unterschiedlichkeit der Renten)Der Hochstudierteste bzw.Graduierteste arbeitet auch nur und könnte ohne die vielleicht seiner Meinung nach unter ihm stehenden Menschen nicht existieren.Gott sei Dank ,denken die wirklich intelligenten Menschen nicht so wie Sie Wolfi.
Ps.Nehmen Sie sich nicht so wichtig,dann Leben Sie leichter.

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19.07.2019, 17.48 Uhr
tannhäuser | Na ja Wolfi...
...Lehrstellen- und Arbeitsplatzsuche waren auch in der DDR kein Wunschkonzert.

Ich finde Ihre Kommentere meist zu meinem eigenen Gusto passend. Aber Ihre grundsätzlich ablehnende Einstellung zur Polizei kann und will ich nicht teilen.

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20.07.2019, 08.54 Uhr
Gehard Gösebrecht | Keine Probleme mit der Lehr-und Arbeitsstellensuche
Der Lehrplatz war schon am Ende der 10. in der POS in trockenen Tüchern und den Arbeitsvertrag gab es so nebenbei mit der Post.
Die Gefahr, dass man von dem Betrieb nicht übernommen wird, bei dem man gelernt hat, war verschwindend gering.
Deswegen war ich auch nicht mit allen einverstanden, was in der DDR so ablief.
Aber was jetzt hier so abgeht, kann und werde ich nicht tolerieren und entsprechend meiner beruflichen und geistigen Fähigkeiten entsprechend handeln.
Schließlich muss ich mich doch für meine Behandlung in den letzten 30 Jahren irgendwie revangieren.

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