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Di, 11:12 Uhr
25.06.2019
In Ellrich und Großwechsungen

MensaMax im Alltagstest

Seit April dieses Jahres gibt es in Schulen, die vom Kochhaus und der Menümanufaktur des Horizont-Vereins mit gesundem und schmackhaftem Essen versorgt werden, ein neues Abrechnungssystem. “Mensa-Max” nennt sich es sich und wird derzeit an Schulen in Ellrich und Großwechsungen als Pilotprojekt auf Alltagstauglichkeit getestet...

Pilotprojekt in Großwechsungen (Foto: Horizont Verein) Pilotprojekt in Großwechsungen (Foto: Horizont Verein)
Über eine Webseite (www.mensamax.de) können sich Eltern und Kinder einloggen und vier Wochen im Voraus die jeweiligen Essen in Schule oder Kita auswählen.

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Und das in jeweils zwei Menülinien, wovon eine explizit den Richtlinien und Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Für Kinder und Eltern besteht somit auch die Möglichkeit, sich in aller Ruhe mit dem Thema der gesunden Ernährung zu beschäftigen.

Die bestellten Menüs werden in der jeweiligen Einrichtung dann mit Hilfe eines Chips, den die Kinder und Jugendlichen bei sich haben, den Personen und Bestellungen zugeordnet, so dass jeder das Essen serviert bekommt, das er in Ruhe Zuhause ausgewählt hat. Für ältere Schülerinnen und Schüler gibt es auch die Möglichkeit, die Auswahl über eine App selbst zu erledigen. Gekoppelt ist die gesamte Software mit einem Dauerauftrag beim jeweiligen Geldinstitut der Eltern. Bei Problemen jeglicher Art stehen die Ansprechpartner/innen vom Kochhaus und der Menümanufaktur zur Seite.

Vorteile ergeben sich sowohl für die Eltern, die den gesamten Auswahl- und Bestellprozess gemeinsam mit ihren Kindern in aller Ruhe vornehmen können, für den Horizont-Verein ergibt sich effektivere innerbetriebliche Abläufe. Aber auch die Schulen sind mit dem neuen Programm sehr zufrieden.

Die Schulleiterin in Großwechsungen, Frau Wagner, sagt hierzu: “Das Abrechnungsprogramm für Schulessen „MensaMax“ läuft seit dem 1. Mai erfolgreich an unserer Schule. Die Nutzung des Chips stellt für uns eine Erleichterung des Bestellprozesses dar und gibt uns als Grundschule die Möglichkeit, auch endlich Wahlessen anzubieten. Ich finde es toll, dass Kinder und Eltern nun gemeinsam das tägliche Mittagessen auswählen können. Und auch die Kinder freuen sich über das verstärkte Mitspracherecht.“
Autor: red

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Kommentare
egw
25.06.2019, 13:35 Uhr
Aber auch die Schulen sind mit dem neuen Programm sehr zufrieden.
"Aber auch die Schulen sind mit dem neuen Programm sehr zufrieden. " Ich weiß zwar nicht, auf welchen Aussagen dies beruht, aber nach meinen direkten Erleben und Erzählen von anderen Eltern in unserer Schule, ist die Zufriedenheit alles andere als gut.
Zahlreiche Kinder sind auf Grund dieses Systems vom Essen abgemeldet worden, da es hinten und vorne nicht funktioniert.
Flitzpiepe
25.06.2019, 15:01 Uhr
Das Problem liegt in der Vorkasse
D.h. bisher wurde im Nachhinein der Geldbetrag automatisch abgebucht.
Ab jetzt ist Vorkasse pflicht! D.h. wenn die Eltern nicht vorher genug Geld auf das Essenskonto überwiesen haben, dann ist keine Bestellung möglich.
Das mag zwar für den Dienstleister praktisch sein, aber für die Eltern ist das ein gravierender Rückschritt.
Wer sowieso schon wenig Geld hat, parkt nicht noch das Wenige bei dem Dienstleister sondern meldet das Essen ab.
Die bisherigen Einführungsversuche von Mensa-Max sind eine Katastrophe.
Die Webseite und die App von Mensa-Max sind technisch bereits zur Einführung total veraltet.
Ich verstehe nicht, wieso da so ein Jubelartikel in der nnz daraus gemacht wird.
MapaNDH
25.06.2019, 22:06 Uhr
Statt ....
sein Geld für solch ein Abrechnungssystem auszugeben, wäre eine Investition in mehr Qualität beim Schulwesen sinnvoller. Selbst wenn das Essen pro Portion teurer geworden wäre!

Wir haben unsere Kinder von Schulessen abgemeldet, weil das Essen nicht schmeckt, dieses System eingeführt wurde und es für Eltern zusätzlich erschwert wurde, bei kranken Kindern auch noch beim Essensversorger anzurufen und das Kind abzumelden.
MapaNDH
25.06.2019, 22:32 Uhr
Korrektur
Sollte natürlich nicht Schulwesen heissen sondern Schulwesen
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