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Mo, 17:16 Uhr
27.05.2019
Neues vom Weinberg

Mal belgisches Bier brauen

Möchten Sie belgisches Bier brauen, vermarkten und exportieren? Drei Studierende der Hochschule Nordhausen sagten dazu “Ja!”...

Marketingwoche in Brüssel (Foto: Tim Schöbel) Marketingwoche in Brüssel (Foto: Tim Schöbel) Eine internationale Arbeitsgruppe der „International Marketing Week“ (bestehend aus Belgiern, einem Rumänen, einer Russin, einer Vertreterin aus UK und Deutschen) bei der Arbeit

Im belgischen Louvain-la-Neuve (in der Nähe von Brüssel) fand vom 22. April 2019 bis zum 26. April 2019 die „International Marketing Week“ statt. In Gruppen, die aus Studierenden aus Europa bestanden, wurde ein Export- und Marketingkonzept entwickelt, um eine Markterschließung von belgischem Bier zu realisieren.

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Das Projekt war weder ein Planspiel noch ein theoretisches Konstrukt. Die lokal ansässige, traditionsreiche Brauerei „Bertinchamps“ war Auftraggeber der Projekte. Die Marke ist durch ein großes „B“ erkennbar und vertreibt derzeit seine Erzeugnisse in ganz Belgien. Der aktuelle Trend zeigt, dass der Bierkonsum der belgischen Bürgerinnen und Bürger sinkt. Dementsprechend sucht das Familienunternehmen neue Absatzmärkte für ihre qualitativ hochwertigen Biere.

In den Projektgruppen stand deshalb der Export in ein Land außerhalb Belgiens im Vordergrund. Bei der Anpassung des Marketing-Mix konnten alle vier „P“s (englisch für Product, Price, Place, Promotion) an das Land angepasst werden.

Kommuniziert wurde hauptsächlich in Englisch. Durch den Ideen- und Kulturaustausch entwickelten sich herausragende Ideen, wie zum Beispiel „Berties Kuppelkasten“ für den Biermarkt in Deutschland. Weitere interessante Konzepte waren „Pampelmouse“-Bier für Österreich oder ein Sponsorship-Deal in Italien.

Um den Kulturaustausch zu fördern gab, es einen „European Drink“. Die Hochschule Nordhausen präsentierte sich mit lokalen Produkten, wie zum Beispiel Nordhäuser Doppelkorn und „Pfeffi“ sowie typisch deutschen Produkten. Das Nordhäuser Pfefferminz- Getränk wurde von vielen Nationen als sehr gut empfunden. Während der Woche wurden internationale Freundschaften geschlossen und Kontaktdaten ausgetauscht.

Organisiert wurde die International Marketing Week vom University College EPHEC in Louvain-la-Neuve. Im Ort selbst befindet sich das architektonisch interessante Museée Hergé. Das Museum wurde zu Ehren des Schöpfers von „Tintin et Milou“ (zu Deutsch: Tim und Struppi) errichtet.

Die Unterkunft war das Adeps Center, in dem auch Olympioniken und Sportler übernachten. Dieses gehörte zu einem riesigen Sportkomplex.
Ermöglicht wurde die Teilnahme für die Studierenden durch die Hochschule Nordhausen. Auch wenn es nur eine Woche im Ausland war, konnten die Studierenden viele neue Erfahrung, Einblicke und Eindrücke gewinnen. Ein weiterer positiver Aspekt ist die internationale Vernetzung.
Autor: red

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