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Mi, 17:44 Uhr
22.05.2019
Hauptausschuss

Jede Menge Aufträge

Bauunternehmen und Planungsbüros können sich freuen. In der heutigen Sitzung des Hauptausschusses wurden zahlreiche Aufträge vergeben. Und es standen die Informationen des Oberbürgermeisters auf der Tagesordnung…


Los geht es also mit den OB-Infos. Bis heute gebe es keine Neuigkeiten zur Haushaltsgenehmigung, Kai Buchmann hofft auf Bewegung bei einem Termin beim Staatssekretär Höhn in der kommenden Woche. In der Verwaltung habe man ein Tagebuch zum Haushalt angelegt, alle Termine und Aktionen minutiös aufgeschrieben. Heute habe man wieder einen Brief an die Kommunalaufsicht geschrieben und um Auskunft zum Stand des Verfahrens gebeten.

Gestern habe es eine erste Sitzung des kriminalpräventiven Rates gegeben. Claus-Peter Roßberg, der an der Sitzung teilnahm, gab bekannt, dass es keine besondere Gefährdungslage in Nordhausen gebe. Das habe die Polizei bestätigt. Das was zu Anzeigen gebracht wurde sei vorwiegen im Bereich der Beziehungskriminalität zu finden: Fazit aus Sicht des Rates: man kann nach 21 Uhr ohne Angst durch die Stadt gehen. Zum Schluss teilte der OB mit, dass sich Nordhausen für den Klima-Pavillion 2020 bewerben will, er soll eventuell auf dem Campus der Hochschule Station machen.

Nun zu den Vergaben. Allein neun Bauleistungen wurden innerhalb der Sanierung der Grundschule Albert-Kuntz vergeben. Deren Palette reichte vom Rohbau, über Aufzüge bis hin zu den Außenanlagen. Die Baukosten hätten sich über alle Gewerke hinweg um rund 180.000 Euro erhöht. In den Sommerferien soll mit der Sanierung und dem Umbau der Grundschule begonnen werden.

Auch auf den Nordhäuser Straßen soll sich in den kommenden Wochen was tun. In der Sangerhäuser Straße werden die Restflächen hergerichtet und die Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. In der gesamten Grimmelallee soll nun auf der westlichen Seite der neue Geh- und Radweg in Angriff genommen werden (diese Vorlage wurde von der Verwaltung wieder von der Tagesordnung genommen) und der Hörninger Teichstraße werden finale Arbeiten angegangen, allerdings wird es hier keinen Radweg geben. Aus Sicht der Verwaltung sei die Straße zu schmal. Zum Schluss der Vergaben der Blick in die Zukunft, so wurden Planungsleistungen zum grundhaften Ausbau der Wilhelm-Nebelung-Straße vergeben. Insgesamt belaufen sich damit die geplanten Ausgaben, die heute beschlossen wurden, auf fast drei Millionen Euro.
Peter-Stefan Greiner
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Kommentare

22.05.2019, 18.58 Uhr
Stechbarth | Herr Buchmann schreibt Tagebuch...
... Das wird die Genehmigung des Haushaltes unbedingt voranbringen! Super Idee. (OMG)

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22.05.2019, 20.36 Uhr
rudel | Stechbarth
Wahrscheinlich ein Märchenbuch. Und ich dachte schlimmer als Klaus Zeh geht nicht, ... weit gefehlt!

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