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Do, 18:00 Uhr
09.05.2019
Der letzte Weg

Abschied vom "Kopfspieler"

Rund 150 Frauen und Männer nahmen am Mittag Abschied von Klaus Hummitzsch. Es war eine bewegende Trauerfeier mit zwei persönlichen Noten...

Blick in die Trauerhalle (Foto: nnz)
In der großen Trauerhalle des Nordhäuser Hauptfriedhofes hatten sich neben der Familie des am 1. Mai Verstorbenen viele Weggefährten eingefunden, um auf diese Weise Abschied von Klaus Hummitzsch zu nehmen.

Und gerade die Zusammensetzung der Trauergäste zeigte in anschaulicher Weise, wie groß und breit doch die Wertschätzung gegenüber Klaus Hummitzsch war und immer noch ist. Neben Landrat Matthias Jendricke waren viele ehemalige Dezernenten, Fachbereichsleiter des Landratsamtes, aber auch zahlreiche ehemalige und aktuelle Bürgermeister sowie Vorsitzende von Verwaltungsgemeinschaften gekommen. Gesehen wurde unter anderem Richard Dewes, einstiger SPD-Innenminister in Thüringen. Auch Prof. Dr. Heinrich Markgraf war unter den Trauergästen. Er hatte nach der Wende als Geschäftsführer der Spesa Klaus Hummitzsch mit einem Job im Unternehmen die Möglichkeit eines beruflichen Neuanfangs ermöglicht. Trotz mitunter gravierend unterschiedlicher Auffassungen zur Politik, hatte Markgraf den Hummitzsch als geradlinigen und aufrichtigen, zu seinem Anschauungen stehenden Menschen geschätzt. "Da war jede Menge gegenseitiger Respekt vorhanden", erzählte Markgraf dem Autor dieser Zeilen bei einem der vielen "Cappuccino-Sitzungen".

Nach der Trauerrednerin, die das Leben und Wirken von Klaus Hummitzsch Revue passieren ließ, war es Bernd Gaßmann, der in bewegenden Worten Abschied von Hummitzsch nahm. "Er war mein bester Freund und Weggefährte", sagte Gaßmann und erinnerte unter anderen an die ungezählten Skatrunden, in denen er, Gaßmann, der Bauchspieler und Klaus, der gelernte Mathelehrer, der Kopfspieler war.

Für die Familie nahm anschließend Enkelin Lea Marie in emotionalen Worten Abschied.
Peter-Stefan Greiner
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