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Mo, 08:38 Uhr
15.04.2019
Kegeln Landeseinzelmeisterschaften

Toni und Reiner sind Vizelandesmeister

Toni Herrmann von der TSG Salza und Reiner Hagemeier vom Nordhäuser SV sind Thüringer Vizelandesmeister im Kegeln. Sie hatten sich als Vierte bzw. Sechster in den Vorrundenwettkämpfen vor einer Woche als Einzige der Starter aus dem Kreis Nordhausen für die Endrunde qualifiziert feierten nun nach zweimal 120 Wurf diesen großen Erfolg...

Herzlichen Glückwunsch! Für Titelverteidigerin Toni Herrmann lief es am ersten der beiden Finaltage in Römhild noch nicht nach Wunsch. Mit 332 Vollen und 167 Räumern blieb sie als Vierte mit 499 Holz unter der 500-Holz-Marke, deutlich hinter der mit 541 Holz klar führenden Edda Schumann aus Jena.

Im Finale am zweiten Tag aber drehte die Salzarin mächtig auf, machte ein grandioses Spiel. 390 Volle und 183 Räumer mit gesamt 573 Holz war sie die klar Beste der Finalrunde und überflügelte noch die Jenenserin, die es nur auf 505 Holz brachte und mit total 1046 Holz am Ende Dritte wurde. Für Toni Herrmann spuckte der Ergebniscomputer 1072 Holz aus, genauso wie für Renate Poser vom SV Hermsdorf. Bei Holzgleichheit entscheidet das Räumergebnis über die Platzierung. Und da hatte die Hermsdorferin mit 363:350 die Nase vorn und wurde neue Landesmeisterin der Seniorinnen C (Ü 60).


Natürlich war Toni kurz etwas traurig über den so knapp verpassten erneuten Titelgewinn. Doch dann überwog zu Recht die Freude über ihren herausragenden Wettkampf, von dem man nach ihrer langen Zwangspause vorher nicht zu hoffen geglaubt hatte.

Wie Toni Herrmann zählt auch Reiner Hagemeier seit Jahren zu den Besten Keglern seiner Altersklasse in Thüringen. Und seine gute Form hatte er schon in der Vorrunde als Sechster unterstrichen. Nun setzte er noch einen drauf. Zunächst galt es, sich am ersten Tag im Feld der 16 Endrundenteilnehmer unter den besten Acht zu platzieren, die dann am Sonntag um Titel und Medaillen spielen konnten. Das gelang dem NSVer mit einer überragenden Leistung. 391 Volle und 202 Räumer brachten gesamt 593 Holz und Platz Eins vor Werner Jungmann (579/Post SV Jena) und Frank Bartschek (573/Gut Holz Weida).


Damit war er natürlich einer der Favoriten im Finale. Da lief es vor allem in die Vollen leider nicht mehr so gut wie am Vortag. Nur 357 Holz, dazu 191 Räumer brachten 548 Holz. Damit war er Viertbester des Finaldurchganges und in der Addition beider Tage mit total 1141 Holz schließlich Zweiter. Nur noch überflügelt vom Jenaer Altinternationalen Wolfgang Oesterreicher. Der hatte sich als Achter mit 548 Holz gerade noch so für den Finaldurchgang qualifiziert, da dann mit 608 Holz sein noch immer überragendes Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit gesamt 1156 Holz holte er sich verdient den Titel. Genauso verdient aber auch die Vizemeisterschaft für Reiner Hagemeier. Dritter wurde schließlich Reinhard Möller vom SKC Saalfeld, der auf 1132 Holz kam. Titelverteidiger Georg Rößler aus Ebeleben wurde mit 1116 Holz diesmal nur Fünfter.
Uwe Tittel
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