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Mi, 16:00 Uhr
10.04.2019
Frühjahrscrosslauf im Gehege

Sprinten, schnaufen, schwitzen

Im Gehege fiel am Nachmittag der Startschuss zum großen Frühjahrscrosslauf. Zur größten Laufveranstaltung der Region kamen mehr als 700 junge Athleten aus allen Schulen des Landkreises zusammen. Für einen wird es aber der "letzte" Lauf gewesen sein...


Werner Hütcher hat ganze Generationen auf dem Gehegeplatz antreten und starten sehen. Seit 1985 war der heutige Schulsportkoordinator jedes mal dabei, wenn die Startpistole knallte. Heute nun eröffnete Hütcher seinen letzten Kreiscrosslauf. Zumindest als Hauptverantwortlicher.


Er werde auch weiterhin helfen, verspricht Hütcher. Er befände sich in guter Gesellschaft, viele die für den Sport leben, tun das auch über den Stundenplan und oft auch über den Ruhestand hinaus. Vier solcher Personen wurden vor dem ersten Lauf heute besonders geehrt: Reiner Berndt, Klaus Keßler, Martin Räcke und Horst Friedrich erhielten die Ehrenplakette des staatlichen Schulamtes.

An den Start ging derweil die junge Generation, von Klasse 1. bis 12. waren wieder viele Sportler aus allen Schulen des Kreises auf den Gehegeplatz gekommen. "Das ist schon immer ein Aufwand", erzählt Hütcher, allein heute waren fünf Busse im Sondereinsatz, viel Unterstützung, auch auf der finanziellen Seite, komme dabei vom Landratsamt.

Die drei schnellsten Nachwuchsläuferin unter den Kleinen, v.l.: Frieda Charlotte Tolle, Dietke Schimpff, Alina Sternkopf

Der Frühjahrscrosslauf diente heute auch als Auftaktveranstaltung für das Jahr des Schulsports. Alle fünf Jahre wird das in Thüringen durchgeführt. Knapp 100 Veranstaltungen stehen für die kommenden Monate auf dem Programm, informierte der Schulsportkoordinator, das nächste Highlight steht im Mai an: am 4.5. wird man auf dem Hohekreuzsportplatz Bahneröffnugn feiern.
Angelo Glashagel
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
Frühjahrscrosslauf 2019 (Foto: Angelo Glashagel)
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Kommentare

11.04.2019, 08.13 Uhr
Herr Fröhlich | Volkssport oder nur "Event"?
In meiner Kindheit und Jugend brauchten wir keine Busse, um zu einem lokalen, sportlichen Wettkampf zu gelangen, - wir sind mit dem Fahrrad gefahren. Wie unsere "grünen Vordenker", meistens ohne abgeschlossene Ausbildung, mit Hubschrauber und PS-starken Limousinen zu Umweltprotesten ausrücken, so werden heute unsere Kinder an den Sport herangeführt. Vielleicht bekommt man ja auch ein Preisgeld oder ein leckeres Frühstück? Solche Veranstaltungen, wie der im Artikel beschriebene Crosslauf, hat mit Breitensport nichts zu tun. Mit solchen Events soll dem dumpen Volke vorgegaukelt werden "seht, was dieser Staat alles für die sportliche Erziehung unserer Kinder unternimmt". Wieviel Sportstunden an den Schulen jährlich wegen Lehrermangels ausfallen, findet kaum Beachtung. Bei allen Respekt für die Organisatoren solcher Veranstaltungen, sollte mit dem gleichen Einsatz eher für einen effizienten Sportunterricht an unseren Schulen gesorgt werden.

Sport frei!

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11.04.2019, 11.19 Uhr
ReconNDH | Unfug...Hr. Fröhlich...
"...In meiner Kindheit und Jugend brauchten wir keine Busse, um zu einem lokalen, sportlichen Wettkampf zu gelangen, - wir sind mit dem Fahrrad gefahren..."

Das ist schön für Sie, doch leider aus zwei Gründen abzulehnen: 1.) da es sich um eine schulische Veranstaltung handelt, ist die Schule in der Aufsichts- und Fürsorgepflicht. 2.) nehmen an solchen Wettkämpfen Schüler aus dem gesamten Landkreis teil. Wollen Sie 10 Jährige, aus z.B. Sollstedt, mit dem Fahrrad anreisen lassen?

Also verschonen Sie uns doch einfach mit dem "früher war alles besser" Geschwätz.

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11.04.2019, 12.21 Uhr
Herr Fröhlich | Was ist Pflicht?
Sie haben selbstverständlich Recht, "Herr Unbedarft"! Fürsorgepflicht gab es "früher" nicht, - die gab und gibt es nur in der BRD.

Die Fürsorgepflicht gilt immer und überall, - spätestens dann, wenn unsere Kinder nicht mehr lesen und schreiben oder vor Übergewicht nicht mehr laufen können.

"Ja, wo laufen sie denn hin?" (siehe Zauberlehrling!)

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11.04.2019, 15.37 Uhr
ReconNDH | realsozialistische Fürsorge
"...Fürsorgepflicht gab es "früher" nicht, - die gab und gibt es nur in der BRD. ..."

Nein Sie haben Recht, gerade zu Zeiten der ehemaligen DDR war die Fürsorgepflicht so ausgeprägt, dass zu Ihrem "SCHUTZ" eine Grenzanlage errichtet und betrieben wurde, die Sie daran hinderte in die böse Welt außerhalb des fantastischen Sozialismus zu gelangen. Die Genossen waren so um Sie besorgt, dass im Bedarfsfall mit ein 24 Stunden Überwachungsapparat über Sie wachte. Um Übergewicht zu vermeiden, hat er die Verfügbarkeit von Lebensmittel zu Ihrem Wohle reguliert. Früher mussten Sie nicht lesen und schreiben können, ja nicht einmal selbst denken war nötig, dass taten andere für Sie. Das war damals aber schon schön, keine dicken Kinder, nur hoch intelligente Menschen. ... damals...

Wie gut die Bildung/Ausbildung war, hat ja gerade die Nachwendezeit gezeigt... verschonen Sie mich bitte .... :-D


Haben Sie Ihr Fahrrad noch?

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11.04.2019, 17.57 Uhr
Herr Fröhlich
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrages
12.04.2019, 08.09 Uhr
Jäger53 | an ReconNDH
Sie haben natürlich recht, es haben sich eigentlich nur zwei Sachen geändert für den ehemaligen
DDR Bürger , 2x die Währung und die Methoden wie wir Jetzt überwacht werden.

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