Do, 06:25 Uhr
17.03.2005
nnz-Rückspiegel: 17. März 2004
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Neidfaktor, weiche Faktoren und Nebenwirkungen
Neidfaktor Oberzentrum
Können Sie sich erinnern? Es gab mal eine gemeinsame Stadtratssitzung. Da waren sich die Nordhäuser Stadträte mit ihren Sondershäuser Kollegen einig: Nordhausen soll Oberzentrum werden. Doch nicht überall in Nordthüringen stößt dieses Ansinnen auf Gegenliebe. Offiziell wird da zwischen Landräten oder Ober- und Bürgermeistern eine eitle Welt demonstriert. Man reicht sich die Hände, tauscht Nettigkeiten und Artigkeiten aus. Doch: wenn eine Kommune vielleicht einen Vorteil erheischen könnte, dann werden die Nachbarn neidisch. Auch das angestrebte Oberzentrum ist eigentlich solch ein Neidfaktor. Vor allem im Unstrut-Hainich-Kreis und im Kyffhäuserkreis...ausführlich in nnz-Archiv
Laut schreien und Recht haben
In der letzten Woche gab die Thüringer Datenschutzbeauftragte Silva Liebaug den Datenschutzbericht 2002 und 2003 heraus. Auf über 300 Seiten sind die Rechtsverstöße der Thüringer Behörden im Bereich des Datenschutzes aufgelistet. Doch der Landkreis Nordhausen kommt gut weg. Der 1. Beigeordnete des Landkreises, Matthias Jendricke (SPD), freute sich über diesen Umstand, denn die Liebaug hatte sich auch zur Videoüberwachung der Containerplätze folgendermaßen geäußert: Ebenfalls aufgrund einer Pressemitteilung wurde ich darauf aufmerksam, dass durch ein Landratsamt zwei Wertstoffcontainerstellplätze mit einer Videoanlage überwacht wurden. Ich wandte mich an die verantwortliche Stelle mit der Bitte um Mitteilung, welche Art von Videoüberwachung zur Anwendung kommt und ob die gemäß § 26 Satz 1 Nr. 1 OBG erforderlichen Voraussetzungen für eine Videoüberwachung überhaupt erfüllt sind...ausführlich in nnz-Archiv
Auch weich lohnt sich
In einer Veranstaltung des Nordhäuser Wirtschaftsverbandes hatte Thüringens Sozialminister Dr. Klaus Zeh (CDU) auf die weichen Standortfaktoren in der Region hingewiesen. Zeh wird sich am Abend diesem Thema noch einmal ausführlich widmen. In Nordhausen. Dr. Klaus Zeh (CDU) wird als Gastredner an einer Veranstaltung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Thüringens mitwirken. Das Thema lautet: "Thüringen, Zukunftsland für Mittelstand". Im Vorfeld der Diskussionsveranstaltung erklärte der Minister: "Die
Themen Soziales, Familie und Gesundheit sind als so genannte weiche Standortfaktoren von nicht zu unterschätzender Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung. Wer in einer Region investiert, legt Wert auf eine gute Infrastruktur in den Bereichen Kinderbetreuung, Ausbildung und Gesundheitsversorgung...ausführlich in nnz-Archiv
Nachmeldung mit Nebenwirkungen
Die angekündigte Nachmeldung von FFH-Gebieten im Südharz hat bei vielen Seiten Euphorie ausgelöst. Nicht bei einigen Unternehmen. nnz hat in Ellrich nachgefragt. Der Geschäftsführer der Südharzer Gipswerke, Dr. Tobias Jung, kann eigentlich zu den politischen Bekenntnissen momentan noch keine Stellung beziehen. Offiziell habe das Unternehmen noch nichts in der Hand. Wir wissen überhaupt noch nicht, was mit den Aussagen der vorigen Woche eigentlich genau gemeint ist. Es gebe noch keine fachliche Information, zum Beispiel durch das Thüringer Bergamt. Sollte jedoch das eintreten, was in den vergangenen Tagen in der Öffentlichkeit diskutiert worden ist, dann wäre das für den Fortbestand des Unternehmens in Ellrich zum Beispiel sehr negativ, so Dr. Jung....ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Neidfaktor, weiche Faktoren und Nebenwirkungen
Neidfaktor Oberzentrum
Können Sie sich erinnern? Es gab mal eine gemeinsame Stadtratssitzung. Da waren sich die Nordhäuser Stadträte mit ihren Sondershäuser Kollegen einig: Nordhausen soll Oberzentrum werden. Doch nicht überall in Nordthüringen stößt dieses Ansinnen auf Gegenliebe. Offiziell wird da zwischen Landräten oder Ober- und Bürgermeistern eine eitle Welt demonstriert. Man reicht sich die Hände, tauscht Nettigkeiten und Artigkeiten aus. Doch: wenn eine Kommune vielleicht einen Vorteil erheischen könnte, dann werden die Nachbarn neidisch. Auch das angestrebte Oberzentrum ist eigentlich solch ein Neidfaktor. Vor allem im Unstrut-Hainich-Kreis und im Kyffhäuserkreis...ausführlich in nnz-Archiv
Laut schreien und Recht haben
In der letzten Woche gab die Thüringer Datenschutzbeauftragte Silva Liebaug den Datenschutzbericht 2002 und 2003 heraus. Auf über 300 Seiten sind die Rechtsverstöße der Thüringer Behörden im Bereich des Datenschutzes aufgelistet. Doch der Landkreis Nordhausen kommt gut weg. Der 1. Beigeordnete des Landkreises, Matthias Jendricke (SPD), freute sich über diesen Umstand, denn die Liebaug hatte sich auch zur Videoüberwachung der Containerplätze folgendermaßen geäußert: Ebenfalls aufgrund einer Pressemitteilung wurde ich darauf aufmerksam, dass durch ein Landratsamt zwei Wertstoffcontainerstellplätze mit einer Videoanlage überwacht wurden. Ich wandte mich an die verantwortliche Stelle mit der Bitte um Mitteilung, welche Art von Videoüberwachung zur Anwendung kommt und ob die gemäß § 26 Satz 1 Nr. 1 OBG erforderlichen Voraussetzungen für eine Videoüberwachung überhaupt erfüllt sind...ausführlich in nnz-Archiv
Auch weich lohnt sich
In einer Veranstaltung des Nordhäuser Wirtschaftsverbandes hatte Thüringens Sozialminister Dr. Klaus Zeh (CDU) auf die weichen Standortfaktoren in der Region hingewiesen. Zeh wird sich am Abend diesem Thema noch einmal ausführlich widmen. In Nordhausen. Dr. Klaus Zeh (CDU) wird als Gastredner an einer Veranstaltung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Thüringens mitwirken. Das Thema lautet: "Thüringen, Zukunftsland für Mittelstand". Im Vorfeld der Diskussionsveranstaltung erklärte der Minister: "Die
Themen Soziales, Familie und Gesundheit sind als so genannte weiche Standortfaktoren von nicht zu unterschätzender Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung. Wer in einer Region investiert, legt Wert auf eine gute Infrastruktur in den Bereichen Kinderbetreuung, Ausbildung und Gesundheitsversorgung...ausführlich in nnz-Archiv
Nachmeldung mit Nebenwirkungen
Die angekündigte Nachmeldung von FFH-Gebieten im Südharz hat bei vielen Seiten Euphorie ausgelöst. Nicht bei einigen Unternehmen. nnz hat in Ellrich nachgefragt. Der Geschäftsführer der Südharzer Gipswerke, Dr. Tobias Jung, kann eigentlich zu den politischen Bekenntnissen momentan noch keine Stellung beziehen. Offiziell habe das Unternehmen noch nichts in der Hand. Wir wissen überhaupt noch nicht, was mit den Aussagen der vorigen Woche eigentlich genau gemeint ist. Es gebe noch keine fachliche Information, zum Beispiel durch das Thüringer Bergamt. Sollte jedoch das eintreten, was in den vergangenen Tagen in der Öffentlichkeit diskutiert worden ist, dann wäre das für den Fortbestand des Unternehmens in Ellrich zum Beispiel sehr negativ, so Dr. Jung....ausführlich in nnz-Archiv


