Do, 08:30 Uhr
17.03.2005
Keine Erhöhungen
Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser Stadtverwaltung hat gestern nach einer Klausur mit den Stadträten den Entwurf für den diesjährigen Haushalt vorgelegt. Darin sehen die Stadträte unter anderem auch die Erhöhung kommunaler Steuern vor (nnz berichtete). Das wiederum findet die IHK nicht so doll...
Überlegungen der Stadt Nordhausen und die indirekte Aufforderung von Thüringens Innenminister Karl-Heinz Gasser (CDU) zu Steuererhöhungen im kommunalen Bereich werden von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt mit großer Sorge betrachtet. Wenn Städte und Gemeinden rückläufige Zuweisungen des Landes mit weiteren Belastungen für regionale Unternehmen kompensieren wollen, ist das mit Sicherheit der falsche Weg, erklärt der Leiter des Regionalen Service-Centers Nordhausen, Udo Rockmann, gegenüber der nnz. Schließlich wäre eine wettbewerbsfähige Wirtschaftsstruktur die Basis für künftiges Wachstum und die ersehnten Steuereinnahmen.
Die Kommune sollte vielmehr mit ihren vergleichsweise günstigen Hebesätzen der Grund- und Gewerbesteuer werben und diesen Standortvorteil bei der Akquisition von Investoren und der Bestandspflege für den heimischen Mittelstand offensiv einsetzen. Höhere Belastungen seien oftmals nicht verkraftbar und würden bei Insolvenz oder notgedrungener Produktionsverlagerung zum Gegenteil führen – nämlich zu Steuerausfällen.
Autor: nnzÜberlegungen der Stadt Nordhausen und die indirekte Aufforderung von Thüringens Innenminister Karl-Heinz Gasser (CDU) zu Steuererhöhungen im kommunalen Bereich werden von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt mit großer Sorge betrachtet. Wenn Städte und Gemeinden rückläufige Zuweisungen des Landes mit weiteren Belastungen für regionale Unternehmen kompensieren wollen, ist das mit Sicherheit der falsche Weg, erklärt der Leiter des Regionalen Service-Centers Nordhausen, Udo Rockmann, gegenüber der nnz. Schließlich wäre eine wettbewerbsfähige Wirtschaftsstruktur die Basis für künftiges Wachstum und die ersehnten Steuereinnahmen.
Die Kommune sollte vielmehr mit ihren vergleichsweise günstigen Hebesätzen der Grund- und Gewerbesteuer werben und diesen Standortvorteil bei der Akquisition von Investoren und der Bestandspflege für den heimischen Mittelstand offensiv einsetzen. Höhere Belastungen seien oftmals nicht verkraftbar und würden bei Insolvenz oder notgedrungener Produktionsverlagerung zum Gegenteil führen – nämlich zu Steuerausfällen.

