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Mo, 19:49 Uhr
25.03.2019
Forum:

Nachbarn gefragt

Die nnz hatte heute über eine Bettlerbande aus Osteuropa berichtet, die aufgrund zahlreicher Anrufe bei der Polizei schnell gestellt werden konnte. Dazu der Hinweis eines Lesers...

Schild (Foto: W. Jörgens)
Es wird unumgänglich sein, dass die Bürgerinnen und Bürger zur Unterstützung der Polizei, zunehmend aufmerksamer ihr unmittelbares Wohnumfeld und darüber hinaus aufmerksam betrachten. In Hessen sind in Wohngebieten verstärkt Hinweisschilder, wie hier beigefügt, zu sehen.

Teilweise sogar mehrsprachig. Auch an Einfahrten zu Wohngebieten sind "Verkehrszeichen" mit gleichem Wortlaut aufgestellt. Das könnte auch im Landkreis Nordhausen Schule machen. Die Ordnungsämter würden sicher entsprechende Initiativen unterstützen.
W. Jörgens, Sophienhof
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

25.03.2019, 20.16 Uhr
h3631 | Drei Worte
Die Schilder könnte man sich sparen.
Dazu nur drei Worte,raus,raus,raus!!!!!
Betteln ist in Deutschland nicht strafbar, aber aggressives Betteln.

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25.03.2019, 20.25 Uhr
Leser X | Die ersten Bettler...
... die ich in meinem Leben als DDR-Bürger sah, saßen 1985 während einer Reise in die BRD vor dem Frankfurter Hauptbahnhof. Nur mal so am Rande angemerkt...

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25.03.2019, 21.12 Uhr
Leo 1A5 | mit betteln fängt es erst an...
da wird erkundet und mit Gaunerzinken gekennzeichnet , ob und wer da wohnt ,ob evtl. ein Hund vorhanden ist , das Alter der Bewohner , Gewohnheiten etc.

Wenn dann alles passt wird Nachts mit Unterstützung durch Jugendliche versucht ins Wohnhaus einzudringen und an Beute zu kommen.

Ein robustes Auftreten beim ersten Kontakt schreckt zu 85% schon mal ab.

Schlecht wird es wenn ,Oma Gerda denkt ,,ach die Armen" und sich das Volk mit ins Quartier hohlt weil dann haben sie leichtes Spiel.

Übrigens das müssen nicht unbedingt Bettler sein sondern die können auch als Handwerker,Stadtwerke oder Polizisten auftreten.

Gesundes Misstrauen ist die beste Vorsorge!

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25.03.2019, 21.30 Uhr
gukono1450 | Bettler
Wer sich legal in Deutschland aufhält, muss nicht betteln!
Der bekommt Unterstützung und Hilfe!!!
Alle Anderen sollte des Feldes verweisen werden!

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25.03.2019, 22.34 Uhr
Latimer Rex | lLeser X / Gut beobachtet
Kein Wunder, wie im "Dritten Reich" unter den Nazis gab
es in der DDR keine "Asozialen" oder "Parasiten". Denn
"asoziale Lebensweise" wurde mit zwei Jahren Haft
bestraft. "Deklassierte Elemente" unter Jugendlichen
litten in Jugendwerkhöfen. Erziehung zu sozialistischen
Persönlichkeiten nannte man das.

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26.03.2019, 07.34 Uhr
henry12 | L.R.
Ich bin so froh, das durch Ihre rege Teilnahme an den Kommentaren endlich die Wahrheit ans
Licht kommt. So ganz unbewusst, hatte ich schon immer gefühlt, das die Zeit der DDR Unrechtsstaatsdiktatur in der Geschichte Deutschlands die eigentlich schlimmere war.
Mensch, da kann ja nicht einmal das dritte Reich mithalten. Dafür, Danke.

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26.03.2019, 07.50 Uhr
Sonntagsradler 2 | Ich lach mich kaputt
wie hier über EU Bürger diskutiert wird.
Diese Leute haben bestimmt nach den Weg nach Duisburg zu ihren Verwandten fragen wollen. Oder waren auf Suche nach Arbeit.
Habt Ihr damals als Ihr mit Eurer Rennpappen zu Balaton gefahren seid nicht nach dem Weg ans Meer gefragt?
Jetzt rückt wohl „Unangenehme“ reale Leben oder ich würde mal sagen die Urlaubsbekanntschaften wohl einigen ehemals DDR Bürgern ein bisschen zu na auf die Pelle.:-)))

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26.03.2019, 08.00 Uhr
jan-m | menschenverachtender Beitrag
Herr Jörgens, das ist ein leider sehr menschenverachtender Beitrag. Wir hatten schon mal ähnliche Schilder an den Häusern. Leider vergessen einige, wo das hingeführt hat.

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26.03.2019, 08.57 Uhr
T.Gruber | kann ich nicht nachvollziehen
Den Gedankengang von Jan-m kann ich leider nicht nachvollziehen.

Was ist daran menschenverachtend, wenn Herr Jörgens zu mehr gegenseitiger Aufmerksamkeit aufruft?

Wenn die Mitmenschen mehr aufeinander acht geben, können vielleicht auch außer Einbrüchen noch andere Sachen verhindert werden, z.B. könnte ein Nachbar nach einem Unfall Hilfe brauchen. Eine ältere Nachbarin einmal gestürzt, nachdem wir 2 Tage nichts von ihr gehört hatten, haben wir die Feuerwehr verständigt und die hat die Dame hilflos auf dem Boden gefunden. Sie hatte sich beim Sturz die Hüfte gebrochen.

Auch hört man immer wieder, dass Nachbarn bei Wohnungsbränden rettend zur Seite stehen.

Auch die Schilder, die wir angeblich schon einmal hatten, wären mal eine genauere Erläuterung wert. Welche meinen Sie denn? Hat die Stasi etwa darauf hingewiesen, dass sie an bestimmten Orten spitzelt? Oder meinen Sie die Schilder, auf denen auf eine Videoüberwachung von bestimmten Plätzen zur Verhinderung von Straftaten hingewiesen wird?

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26.03.2019, 09.28 Uhr
muendh | Es sind nicht nur die Bettler
Mir sind schon auch sogenannte 'Musikanten ' aufgefallen, die irgendwo in Fussgängerpassagen stehen. Die haben so grottenschlecht gespielt daß man schon von einer Vergewaltigung des Instrumentes reden kann. Gelegentlich war ich schon geneigt denen Geld fürs aufhören zu geben.

Ich meine, daß die Ordnungsämter, welches die Lizenzen verteilen, vorher prüfen sollten. ob solche wirklich Musik oder nur unqualifizierte Ruhestörung können.

Ansonsten Strafgeld kassieren und weg scheuchen.
muendh

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26.03.2019, 09.39 Uhr
harzwj | welch geistes Kind sind Sie,
sehr geehrte(r) Frau (Herr) "jan-m", zeigen Sie in ihrem Beitrag. Darauf sollte man eigentlich nicht reagieren. Ich mach es trotzdem, wegen der von Ihnen gewählten Formulierung "...menschenverachtender Beitrag." Offensichtlich haben Sie die Dialektik, die in meinem Beitrag steckt, Polizei-öffentliche Ordnung und Sicherheit-demokratischer Rechtsstaat- Grundgesetz und die tägliche Sorge um Sicherheit für unsere Frauen, Männer, Kinder und weiter Nachgeborene, nicht erkannt, oder erkennen wollen. Denken Sie mal darüber nach, bevor Sie dazu neigen unsinnige Gedanken in die Öffentlichkeit zu "senden". Noch dazu annonym. Haben Sie den Mut ihren Klarnamen auf meinen jetzigen Kommentar öffentlich zu machen. Ich stelle mich gern jeder persönlichen Diskussion zur Sache.
Ihnen einen guten Tag.
Herzliche Grüße aus dem schönen thüringer Südharz.
W. Jörgens
P.S.: Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Kommentatoren, die sehr sachlich mit dem Thema "Nachbarschaftshilfe" umgehen, insbesondere bei T.Gruber. Über dieses Thema sollte aus aktuellen Begebenheiten im täglichen Leben viel mehr diskutiert werden, um der erkennbaren "Entfremdung" der Menschen zueinander etwas pragmatisches, sinnvolles entgegen zu setzen. Man könnte auch gelebte Demokratie dazu sagen. Oder?

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26.03.2019, 12.13 Uhr
Andreas Dittmar | Ich finde das Schild wirklich angebracht.
Anfang der 90'er Jahre bekam meine Oma mal Besuch von so einer Betteltruppe. Wir hatten damals weder das Hoftor noch noch die Hauseingangstür tagsüber abgeschlossen, weil es eben nie notwendig war. Plötzlich standen ein paar Damen meiner Oma im Hausflur gegenüber. Zwischen unseren Grundstücken gab es eine kleine Verbindungstür und glücklicherweise hatte unser Nachbar das ungewöhnliche Treiben mitbekommen. Der schnappte sich sein Luftgewehr, riss die kleine Tür auf, baute sich hinter der wild gestikulierenden Truppe auf und zog energisch den Ladehebel von der leeren Büchse durch. Das hat die Gäste schwer beeindruckt. Die sprinteten raus und wurden nie wieder gesehen.
Wie schon im Beitrag erwähnt : Das sind gut organisierte Banden, welchen meistens zweimal kommen. Die Vorhut kundschaftet aus und nachts wird dann ausgeräumt. Das sollte man immer im Hinterkopf haben, wenn die vor der Tür stehen. Natürlich sollte generell die Polizei informiert werden, um eine größere Kommandoaktion von vornherein zu unterbinden.
Herzlichen Dank auch an den Leser W. Jörgens für den Beitrag

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26.03.2019, 12.27 Uhr
Wolfi65 | Tja, so ist das!
Gestern nur in Frankfurt und heute vor der eigenen Tür.
So hat doch die Globalisierung ihre Vorteile.
Man braucht nicht mehr so weit zu fahren, um in den Genuss von gewissen Vorgängen zu kommen.

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