Do, 12:30 Uhr
21.03.2019
FÜR DIE MIETER HARDENBERGSTRASSE 14 BIS 18
Dem kleinen folgt das große Jubiläum
Es war im Juni 2009. Mario Vopel und Jochen Herms standen vor dem Wohnblock Nummer 14 bis 16 in der Hardenbergstraße, der kurz vor seiner Vollendung stand. Vopel, Bauleiter bei der WBG, und Herms, Ingenieur für Haustechnik, waren mit dem Bauablauf zufrieden. Noch im Sommer zogen die Mieter ein...
Es war vor zehn Jahren (Foto: Archiv/Roland Obst)
Das Werk stand kurz vor der Vollendung. WBG-Bauleiter Mario Vopel (links) und Jochen Herms, Ingenieur für Haustechnik, vor dem Wohnblock Hardenbergstraße 14 bis 16. Die Aufnahme entstand vor zehn Jahren.
Nordhausen. An die 80 Jahre hatte der Block auf dem Fundament. Trist und grau stand er da. Eine vermutete Ewigkeit. Bis auf eine Familie waren alle anderen aus den Wohnungen ausgezogen. Dann trat die Wohnungsbaugenossenschaft in Aktion. Investierte um die 800 000 Euro. Vom Keller bis zum Dachboden brachte man das Objekt auf Vordermann.
Bauleiter Vopel war täglich vor Ort, nahm Wünsche der künftigen Mieter entgegen, von denen jeder seine besonderen Vorstellungen hatte. Für den haustechnischen Teil – Sanitär, Heizung, Kabel- und Elektroleitungen – war Herms zuständig. In den alten Mauern entstanden 16 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe. Von den Balkonen, die man zur Hofseite anbrachte, blicken heute die Mieter in farbenfrohe Kleingärten. Trotz einer deftigen Mieterhöhung im Vorjahr sind sie zufrieden.
Die Mieter im Eingang 18 hatten sich schnell gefunden. Für sie war es schon nach zwei Jahren ein Anlass, ein kleines Jubiläum zu feiern. Auf der Rasenfläche hofseitig dekorierten sie einen Tisch. Anteil am guten Gelingen hatte jeder im Haus. Die einen mit Steaks, Getränken und diversen Beigaben die anderen. Viele Stunden saß man gemütlich beisammen, ließ es sich gut gehen, leerte so manche Flasche köstlicher Getränke.
Schon nach zwei Jahren wurde gefeiert (Foto: Archiv Frank)
Die Mieter der Hausgemeinschaft 18 hatten sich schnell gefunden und feierten schon nach zwei Jahren ihr kleines Jubiläum. In diesem Jahr ist ein großes Fest zum zehnjährigen Jubiläum des Mietereinzugs für alle geplant.
In diesem Jahr soll das große, das zehnjährige, Jubiläum für alle folgen. Man sieht sich und man grüßt sich. Doch viel zu selten sitzt man gemeinsam am Tisch. Das soll sich ändern. So kam die Idee auf, das Ereignis gehörig zu begehen. Die Initiative ergriff Nicole Schulz. Um den Event zielstrebig zu planen, schrieb sie die Mieter an, unterbreitete Terminvorschläge. Nach Rückmeldungen hat sich das Bild gerundet. Der Termin steht.
Ab 16 Uhr soll am 8. Juni die gemütliche Sause steigen. Geplant, schreibt Nicole, sei ein schöner Nachmittag und Abend mit Leckereien vom Grill. Auch für kleine Überraschungen sei gesorgt. Die Feier will bis ins Detail geplant sein. Um ihr den letzten Feinschliff – Organisation von Essen, Trinken und was sonst noch zu einer Party gehört - zu verleihen, bat Nicole Schulz für den 16. April alle, die dabei sein und mitmachen wollen, zu einer kurzen Zusammenkunft: 16.30 Uhr hinterm Haus am mittleren Eingang.
So zeigt sich die Hardenbergstraße 14 bis 18 heute (Foto: Kurt Frank)
So präsentiert sich, voll wärmegedämmt, heute der Wohnblock in der Hardenbergstraße nach der gründlichen Sanierung vor zehn Jahren.
Die Wohnungsbaugenossenschaft mit dem zuständigen Wohnungsmanager – ehemals hießen die noch Wohnungswarte – René Paetzold wird sich nicht lumpen lassen und ihren Teil zum guten Gelingen beitragen. Bei schönem Wetter unter freiem Himmel, bei Petrus schlechter Laune unterm Zelt. Dazu zu gegebener Zeit mehr.
Kurt Frank
Autor: red
Es war vor zehn Jahren (Foto: Archiv/Roland Obst)
Das Werk stand kurz vor der Vollendung. WBG-Bauleiter Mario Vopel (links) und Jochen Herms, Ingenieur für Haustechnik, vor dem Wohnblock Hardenbergstraße 14 bis 16. Die Aufnahme entstand vor zehn Jahren. Nordhausen. An die 80 Jahre hatte der Block auf dem Fundament. Trist und grau stand er da. Eine vermutete Ewigkeit. Bis auf eine Familie waren alle anderen aus den Wohnungen ausgezogen. Dann trat die Wohnungsbaugenossenschaft in Aktion. Investierte um die 800 000 Euro. Vom Keller bis zum Dachboden brachte man das Objekt auf Vordermann.
Bauleiter Vopel war täglich vor Ort, nahm Wünsche der künftigen Mieter entgegen, von denen jeder seine besonderen Vorstellungen hatte. Für den haustechnischen Teil – Sanitär, Heizung, Kabel- und Elektroleitungen – war Herms zuständig. In den alten Mauern entstanden 16 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe. Von den Balkonen, die man zur Hofseite anbrachte, blicken heute die Mieter in farbenfrohe Kleingärten. Trotz einer deftigen Mieterhöhung im Vorjahr sind sie zufrieden.
Die Mieter im Eingang 18 hatten sich schnell gefunden. Für sie war es schon nach zwei Jahren ein Anlass, ein kleines Jubiläum zu feiern. Auf der Rasenfläche hofseitig dekorierten sie einen Tisch. Anteil am guten Gelingen hatte jeder im Haus. Die einen mit Steaks, Getränken und diversen Beigaben die anderen. Viele Stunden saß man gemütlich beisammen, ließ es sich gut gehen, leerte so manche Flasche köstlicher Getränke.
Schon nach zwei Jahren wurde gefeiert (Foto: Archiv Frank)
Die Mieter der Hausgemeinschaft 18 hatten sich schnell gefunden und feierten schon nach zwei Jahren ihr kleines Jubiläum. In diesem Jahr ist ein großes Fest zum zehnjährigen Jubiläum des Mietereinzugs für alle geplant.In diesem Jahr soll das große, das zehnjährige, Jubiläum für alle folgen. Man sieht sich und man grüßt sich. Doch viel zu selten sitzt man gemeinsam am Tisch. Das soll sich ändern. So kam die Idee auf, das Ereignis gehörig zu begehen. Die Initiative ergriff Nicole Schulz. Um den Event zielstrebig zu planen, schrieb sie die Mieter an, unterbreitete Terminvorschläge. Nach Rückmeldungen hat sich das Bild gerundet. Der Termin steht.
Ab 16 Uhr soll am 8. Juni die gemütliche Sause steigen. Geplant, schreibt Nicole, sei ein schöner Nachmittag und Abend mit Leckereien vom Grill. Auch für kleine Überraschungen sei gesorgt. Die Feier will bis ins Detail geplant sein. Um ihr den letzten Feinschliff – Organisation von Essen, Trinken und was sonst noch zu einer Party gehört - zu verleihen, bat Nicole Schulz für den 16. April alle, die dabei sein und mitmachen wollen, zu einer kurzen Zusammenkunft: 16.30 Uhr hinterm Haus am mittleren Eingang.
So zeigt sich die Hardenbergstraße 14 bis 18 heute (Foto: Kurt Frank)
So präsentiert sich, voll wärmegedämmt, heute der Wohnblock in der Hardenbergstraße nach der gründlichen Sanierung vor zehn Jahren.Die Wohnungsbaugenossenschaft mit dem zuständigen Wohnungsmanager – ehemals hießen die noch Wohnungswarte – René Paetzold wird sich nicht lumpen lassen und ihren Teil zum guten Gelingen beitragen. Bei schönem Wetter unter freiem Himmel, bei Petrus schlechter Laune unterm Zelt. Dazu zu gegebener Zeit mehr.
Kurt Frank


