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Mi, 13:23 Uhr
20.03.2019
CDU-Fraktion stellt Antrag

DSL und VDSL für alle Dorfgemeinschaftshäuser

Die CDU-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat wird beantragen, die Dorfgemeinschaftshäuser in allen Ortsteilen mit einem DSL- bzw. VDSL-Internetzugang auszustatten. Das kündigte jetzt CDU-Vize-Fraktionschef Michael Kramer an...

Kramer ist zugleich Ortsbürgermeister in Nordhausens Ortsteil Hesserode. Im Text des Antrags heißt es: „Die vorhandenen Festnetzanschlüsse in den Dorfgemeinschaftshäusern der Nordhäuser Ortsteile werden schnellstmöglich um einen DSL- bzw. VDSL-Internetzugang mit maximal verfügbarer Download-Geschwindigkeit erweitert.“

„Die Dorfgemeinschaftshäuser sind politischer und kultureller Mittelpunkt der Ortsteile und zentraler Treffpunkt der Bürgerinnen und Bürger sowie der gemeinnützigen Vereine, die durch ihr großes ehrenamtliches Engagement das Leben in den Ortsteilen bereichern und erst lebenswert mache“, sagte Kramer zur Begründung.

Mit einem kostenfreien WLAN-Zugang schaffe man ein zeitgemäßes Angebot für die Bürgerinnen und Bürger. Zugleich steige die Attraktivität der gemeindlichen Räumlichkeiten hinsichtlich der privaten und geschäftlichen Vermietungen.

„Was in vielen Gastronomiebetrieben und öffentlichen Einrichtungen heute schon selbstverständlich ist, sollte auch in den Dorfgemeinschaftshäusern möglich sein“, so Kramer. Die Arbeit der Ortsteilbürgermeister und Ortsteilräte sowie anderer politischer Gremien, die in den Dorfgemeinschaftshäusern tagen, wird durch einen Internetzugang wesentlich erleichtert“, so der Ortsbürgermeister.
CDU Stadtratsfraktion
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Kommentare

21.03.2019, 11.58 Uhr
Siegfried Werner | Gute Idee
Wenn ich dann mal schnell etwas von Google möchte, laufe ich ins Dorfgemeinschaftshaus. Wenn das keine SUPER Idee ist? Bei solchen politischen Einsatz wundere ich mich nicht, dass DEUTSCHLAND Langsam aber stetig zu Grunde geht.

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21.03.2019, 12.40 Uhr
guckan | Tatsächlich gute Idee
Für Vereine, Räte, Ausschüsse und selbst für private Feiern oder Ähnliches wäre das eine gute, attraktive Sache. Die permanent Miesmacher, die es schaffen einen inhaltslosen Kommentar abzugeben, können gern zu hause googeln.

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23.03.2019, 01.14 Uhr
Andreas Dittmar | Wette
Klar ist das eine suuuper Idee. Internet für Alle im Dorfgemeinschaftshaus. Wenn Patchday ist oder mein Flat-TV ein 1 GB Firmwareupdate braucht schleppe ich das technische Equiment mal eben ins Dorfgemeinschaftshaus.
Ich wette, dass es die Ettablierten nicht schaffen jeden Haushalt im Landkreis Nordhausen und im gesamten Stadtgebiet von Nordhausen bis zum 1.9. 2019 mit stabilen 50 Mbit/s Breitband zu versorgen. Ich setze 2 Faß Bier und ein komplettes Schwein. Na @ A.Wolf das wäre doch mal ein Ansporn.

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23.03.2019, 09.33 Uhr
guckan | Vor dem Wetten - Inhalt begreifen Andreas Dittmar
Sie haben die Intuition und den damit verbundenen Zusammenhang gar nicht begriffen @Andreas Dittmar. Um Ihre persönliches Equipment geht es gar nicht.

Dorfgemeinschaftshäuser sind in erster Linie die Häuser der Vereine und der örtlichen Vertretungen. In Zeiten von Smartphone, Beamer und Laptop ist DSL oder VDSL eine wunderbare Sache. Ich erkläre es Ihnen gern an einem praktischen Beispiel von vielen möglichen. Trifft sich in einem Dorfgemeinschaftshaus der Harzclub, kann er mit DSL via Geoproxy den besprochenen Weg, die Kartenpunkt etc pp für alle gut sichtbar, mit Luftbild hinterlegt, darstellen.

Mit solchen schmutzigen, aber sinnvollen Details beschäftigt sich Ihre AfD Truppe natürlich nicht, deshalb habe ich mir extra die Zeit genommen, Ihnen das einmal näher zu erklären.

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23.03.2019, 12.16 Uhr
Andreas Dittmar | Ohne Breitbandanbindung wird so etwas nicht funktionieren
Die Idee welche dahinter steckt ist schon nicht schlecht.
In meinem Beitrag war auch etwas Ironie versteckt. Es geht mir um diesen Part : „Die vorhandenen Festnetzanschlüsse in den Dorfgemeinschaftshäusern der Nordhäuser Ortsteile werden schnellstmöglich um einen DSL- bzw. VDSL-Internetzugang mit maximal verfügbarer Download-Geschwindigkeit erweitert.“
Ist es nicht erstmal viel wichtiger die Fläche mit leistungsfähigen Breitbandanbindungen zu versorgen ? In der Ortslage Rodishain zB. schaffen die Anschlüsse 384 -768 kbit/s. Wer Glück hat und kein Problem mit Huawei , bekommt noch etwas LTE ab und kann sich für Hybrid entscheiden. Aber auch das kann zum Einen zu erheblichen Installationsaufwand führen, wenn man sein Kommunikationsequiment vom Keller/Hausanschlussraum auf den Dachboden verlegen muss und Zweitens Hybrid arbeitet mit Loadbalanching. Einfach so eine Fritzbox nutzen ist ohne zusätzliche Konfiguration nicht möglich. Auch bei VPN werden sie frustriert feststellen, dass es gar nicht so einfach zu konfigurieren ist. Des Weiteren werden die Anschlüsse auf IP-Telefonie umgestellt oder abgewickelt. Der Upstream wird zwar bei Annex-J etwas erhöht weil das analoge Frequenzband frei wird. Das sind dann um die 250 kbit/s statt 64 kbit/s. Also mit 384/250 kbit/s DL/UL wollen sie einen öffentlichen Hotspot betreiben. Da sind ein paar Handys eingebucht. Meinen Sie das der Traffic zum Laden der Karten noch ausreicht ?

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23.03.2019, 12.59 Uhr
guckan | Das ist wieder nicht richtig Herr Andreas Dittmar
Sie dürfen doch Ihr persönliches Breitbandproblem nicht zum gegenwärtigen Status der Stadt oder des Landkreises machen. In Ihrem Wohnort, ihrer Straße mag langsames Internet ja zutreffen. In anderen Orten ist das allerdings nicht so. Es geht hier darum, dass es überhaupt kostenfreie, nutzbare Internetanschlüsse in solchen Häuser gibt. Und da haben die CDUler nun einmal recht. Da können Sie noch so viel Bits und Bytes anführen. Die haben ganz einfach recht!

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23.03.2019, 17.48 Uhr
Andreas Dittmar | Wirklich so ganz kostenfrei ?
Ich selbst habe kein Problem mit Breitband. Meine Anbindung ist ganz ordentlich.
Wahrscheinlich haben die Sollstedter die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt und mit einem kompetenten Partner den Ort vor ca. 8 Jahren mit Glasfaser ausgebaut.
Leider kenne ich auch Leute, welche immer noch in der Breitbandwüste leben. Für mich persönlich ist das
nicht zufriedenstellend, deshalb spreche ich bei jeder Gelegenheit dieses leidige Thema an.
Da ist es auch schon mal gut zu wissen, das man laut ihrer Aussage Landkreis und Kommune mit diesem Problem nicht belästigen sollte. Soweit ich weis, wurden für den Breitbandausbau Fördermittel bereitgestellt. Das sind Steuergelder. Auch in den Topf aus dem die Gelder für das Projekt "kostenfreies Internet im Dorfgemeinschaftshaus" kommen zahlt der Bürger ein. Die monatlichen Folgekosten fallen auch nicht vom Himmel. Der Anbieter wird das mit Sicherheit nicht finanziell tragen. Auch Rodishain ist ein Ortsteil von Nordhausen. Vielleicht stellt die CDU-Fraktion das Projekt mal dort den Einwohnern vor.

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23.03.2019, 18.39 Uhr
guckan | Falsche Aussage - Andreas Dittmar
Ich habe mit keinem einzigen Wort geschrieben, die Kommune oder den Landkreis nicht mit Breitbandausbau "zu belästigen". Ich habe geschrieben, dass der Status (Ausbau) in Stadt und Landkreis unterschiedlich ist.

Wenn Sie der Meinung sind, dass die Kosten für eine DSL Flat für ein Dorfgemeinschaftshaus zu hoch sind, dann sollten Sie und Ihre AfD NEM auch darüber nachdenken, den Bürgern den Strom, die Heizung und das Wasser abzudrehen. Das kostet wesentlich mehr als Internet. Mal sehen, ob Sie sich das trauen.

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23.03.2019, 19.12 Uhr
Pe_rle | DSL
ich frag mich echt jeden Tag ,wieso man sich in Deutschland immer so lange an der Vorrede aufhält
macht einfach ,Deutschland ist eh schon das Schlusslicht in Europa in Sachen DSL
und bevor man sich Gedanken macht ob ein Dorfgemeinschaftshaus DSL hat ,sollte erst mal jeder normale Haushalt ein vernünftiges DSL haben .

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23.03.2019, 22.26 Uhr
Andreas Dittmar | Um das ganze etwas transparenter zu machen
@A.Wolf ein paar gezielte Fragen

1. Aus welchem Topf gedenkt die CDU aus ihrer Sicht die Mittel für die kostenlose Internetversorgung der Dorfgemeinschaftshäuser zu nehmen ?

2. Was sagen die Einwohner dazu ?

3. Wird es da eine öffentliche Ausschreibung für die Installation der Anschlüsse geben ? Die Router müssen ja auch installiert und eingestellt werden.

4. Wie hoch sind die monatlichen Mehrkosten für die Anschlüsse und aus welchem Topf plant man die Mttel zu entnehmen. Wird es Wartungsverträge geben

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