Di, 07:42 Uhr
19.03.2019
Modellprojekt E-Busse
Nordhausen wird elektrisch
Nordhausen ist ein Vorreiter in Sachen Elektromobilität im ÖPNV: Die Nordhäuser Verkehrsbetriebe nehmen am Modellprojekt Elektrobussysteme zur Förderung CO2-armer Mobilität in Thüringen teil. Der Club der auserwählten Gemeinden ist klein...
Der Freistaat Thüringen fördert in dem Programm neben Nordhausen nur noch die Beschaffung von Elektrobussen in Jena, Suhl/Zella-Mehlis und Eisenach mit Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
Wir sind sehr stolz, dass wir den Zuschlag für das Projekt erhalten haben. Es beinhaltet Investitionen zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur für elektrische Mobilität im ÖPNV und die Umstellung von zunächst drei Buslinien im Regionalverkehr des Landkreises Nordhausen. Moderne, innovative ÖPNV-Fahrzeuge mit Elektroantrieb kommen dort auf den Linien 23, 24 und 291, mit dem Ziel der Reduzierung verkehrsbedingter Emissionen, so Thorsten Schwarz, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Nordhausen zum Einsatz.
Die geplante Zwischenladestation am ÖPNV-Verknüpfungspunkt in Niedersachswerfen versetzt uns in die Lage, die Busse ausschließlich elektrisch zu beheizen. Die Verkehrsbetriebe betonen, dass keine Fahrzeugheizungen mit fossilen Brennstoffen zum Einsatz kommen, um nicht an dieser Stelle wieder CO2-Emminsionen zu erzeugen. Wenn die Ergebnisse des Ausschreibungsverfahrens vorliegen wird Schwarz auch die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für die Planung der elektromobilen Stadtbusflotte aktualisieren und Entscheidungsvorlagen erarbeiten. Die Ausschreibung konzentriert sich zunächst auf den Regionalverkehr des Landkreises Nordhausen und beinhaltet die Option der Erweiterung des Systems auf den Stadtbusverkehr.
Die notwendigen Investitionen für bis zu sechs Elektrobussen mit zugehöriger Ladeinfrastruktur werden jeweils mit 80-%iger Förderung unterstützt. Insgesamt erhält das Unternehmen eine Gesamtförderung in Höhe von 4,9 Mio. € aus dem EFRE-Fördermitteltopf. Die Erstellung der Lastenhefte ist nun abgeschlossen und die Leistungen wurden jetzt europaweit ausgeschrieben, informiert Markus Schraps, Betriebsleiter Busverkehr. Fachliche Unterstützung erhält das Unternehmen durch das Fraunhofer Institut und dem EBF. Die Umstellung auf Elektrobusse gemäß Förderzusage soll im Oktober 2020 abgeschlossen sein.
Autor: redDer Freistaat Thüringen fördert in dem Programm neben Nordhausen nur noch die Beschaffung von Elektrobussen in Jena, Suhl/Zella-Mehlis und Eisenach mit Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
Wir sind sehr stolz, dass wir den Zuschlag für das Projekt erhalten haben. Es beinhaltet Investitionen zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur für elektrische Mobilität im ÖPNV und die Umstellung von zunächst drei Buslinien im Regionalverkehr des Landkreises Nordhausen. Moderne, innovative ÖPNV-Fahrzeuge mit Elektroantrieb kommen dort auf den Linien 23, 24 und 291, mit dem Ziel der Reduzierung verkehrsbedingter Emissionen, so Thorsten Schwarz, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Nordhausen zum Einsatz.
Die geplante Zwischenladestation am ÖPNV-Verknüpfungspunkt in Niedersachswerfen versetzt uns in die Lage, die Busse ausschließlich elektrisch zu beheizen. Die Verkehrsbetriebe betonen, dass keine Fahrzeugheizungen mit fossilen Brennstoffen zum Einsatz kommen, um nicht an dieser Stelle wieder CO2-Emminsionen zu erzeugen. Wenn die Ergebnisse des Ausschreibungsverfahrens vorliegen wird Schwarz auch die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für die Planung der elektromobilen Stadtbusflotte aktualisieren und Entscheidungsvorlagen erarbeiten. Die Ausschreibung konzentriert sich zunächst auf den Regionalverkehr des Landkreises Nordhausen und beinhaltet die Option der Erweiterung des Systems auf den Stadtbusverkehr.
Die notwendigen Investitionen für bis zu sechs Elektrobussen mit zugehöriger Ladeinfrastruktur werden jeweils mit 80-%iger Förderung unterstützt. Insgesamt erhält das Unternehmen eine Gesamtförderung in Höhe von 4,9 Mio. € aus dem EFRE-Fördermitteltopf. Die Erstellung der Lastenhefte ist nun abgeschlossen und die Leistungen wurden jetzt europaweit ausgeschrieben, informiert Markus Schraps, Betriebsleiter Busverkehr. Fachliche Unterstützung erhält das Unternehmen durch das Fraunhofer Institut und dem EBF. Die Umstellung auf Elektrobusse gemäß Förderzusage soll im Oktober 2020 abgeschlossen sein.


