nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Fr, 21:34 Uhr
15.03.2019
20. Spieltag NOFV-Oberliga Süd

„Ein Spiel auf absoluter Augenhöhe!“

330 Kilometer Wegstrecke hat die Seeland-Elf am 20. Spieltag zu bewerkstelligen. Eine der weitesten Anreisen führt die Wackeren am Sonnabend bis kurz vor die Tore von Cottbus. Im wenige Kilometer westlich gelegenen Kolkwitz kommt es zum Punktspiel gegen den VfB 1921 Krieschow...

Im Hinspiel "sailerte" es zweimal! (Foto: M. Liedke)
Während Nordhausen morgens langsam aus dem Schlaf erwacht, wird sich im Albert-Kuntz-Sportpark eine Reisegruppe Richtung Brandenburg auf dem Weg machen. Ob und wie sich eine derart lange Fahrt auf die Spieler auswirken könnte, bewertet Coach Philipp Seeland wie folgt: „Da wir darauf gut vorbereitet sein werden, sehe ich das als gar nicht so entscheidend an. Klar steckt so eine lange Fahrt in den Knochen. Aber wir wollen ja auf diesem Niveau Fußball spielen. Dementsprechend müssen wir zu einem Auswärtsspiel auch längere Wege in Kauf nehmen.“

Toni Lempke, Trainer der Gastgeber, sagte dazu in einem Interview: „Es ist eine lange Busfahrt für Nordhausen. Wir werden alles raushauen und ich bin mir sicher, dass wir auf jeden Fall einen Punkt holen.“

Bei genauerer Betrachtung der Partie fallen gewisse Parallelen auf. Krieschow wie auch unsere U23 sammelten aus den vier Begegnungen der Rückserie 5 Punkte. Beide Teams konnten am vergangenen Spieltag einen Sieg einfahren und sind in der Tabelle mit 28 Zählern punktgleich. Während der VfB von 1921 in Rudolstadt erfolgreich war, konnten unsere Wackeren Union Sandersdorf im eigenen Wohnzimmer schlagen. „Es ist von der fußballerischen Qualität beider Teams sowie von der Tabellenkonstellation her ein Spiel auf absoluter Augenhöhe“ so Philipp Seeland.

„Beide Mannschaften werden sicherlich mit breiter Brust in die Partie gehen. Ich erwarte wie im Hinspiel ein knappes, enges Spiel. Aber wir haben uns etwas vorgenommen“ führte der Wacker-Coach weiter aus. Im Hinspiel „sailerte“ es gleich zweimal. Ein Eigentor von Fritz Pflug markierte dann den Endstand.

Kapitän Marcus Vopel erinnert sich, dass das Spiel hätte auch in die andere Richtung kippen können: „Krieschow hat im Hinspiel mutig gespielt. Wir haben zur besten Zeit unsere Tore gemacht und dadurch 2:0 geführt. In der 2. Halbzeit haben wir dann das 3:0 durch eine Ecke von Leon (Gümpel, Anm. d. R.) erzielt. Damit war der Sack zu.“ Marcus, gegen Sandersdorf wurde hochverdient gewonnen. Nun gehtís gegen die punktgleichen Krieschower. Die haben mit Hebler, Lieschka und Kaiser einige Langzeitverletzte, gegen Rudolstadt haben auch Felgenträger und Pehla gefehlt. Könnte das ein Vorteil für euch sein, wenn die nicht mit der vollen Kapelle antreten können? „Wichtig ist unsere eigene Teamleistung! Das wir unser Spiel auf den Platz bringen. Das zählt für mich! Die anderen Mannschaften bzw. Aufstellungen schaue ich mir nicht so genau an. Wer da gesperrt ist oder Verletzungen hat. Da hält uns der Trainer immer gut auf dem Laufenden.“ Bei längeren Auswärtsfahrten sattelst du ja schon mal den Drahtesel. Samstag auch? „Bei der Frage brennen mir schon wieder die Oberschenkel (Vopel lacht). Bei dieser Entfernung hätte ich wahrscheinlich schon heute Morgen losfahren müssen.“ Das musste unser Kapitän natürlich nicht. Auch für ihn wird im Wackerexpress nach Kolkwitz ein Platz reserviert sein. Anpfiff im Sportpark Krieschow ist um 14:00 Uhr. Schiedsrichter der Partie ist Eric-Dominic Weisbach aus Leipzig.
Michael Liedke
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

 
Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.