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Mo, 08:30 Uhr
04.03.2019
Nachgefragt

Es soll gebuddelt werden

Die nnz-Leser im gesetzteren Alter werden sich noch an die Jahre vor der Landesgartenschau 2004 erinnern. Nordhausen, vor allem die Innenstadt, glich einem riesigen Buddelkasten. In diesem Jahr wird wieder viel gebuddelt. wir haben eine Überblick...

Noch ist es hier ruhig (Foto: nnz) Noch ist es hier ruhig (Foto: nnz) Noch ist es auf der "Bochumer" ziemlich ruhig. Das allerdings wird sich ab Mitte Juli ändern, wenn die Bauarbeiten in der Grimmelallee beginnen.

Neben den Investitionen in Sport und Kultur, soll ab diesem Jahr auch die Infrastruktur der Rolandstadt aufgepeppt werden. Und so wird zum Beispiel die Balzerstraße saniert. Hintergrund ist der Einbau einer Fernwärmeleitung. Ebenfalls Erneuerungen von Versorgungsleitungen sollen in der Sangerhäuser Straße erfolgen. Der Sanierung in der Erde schließt sich der grundhafte Ausbau über der Erde an.

Der Bereich der Kranichstraße hinter der Caritas bekommt laut dem Rathaus eine neue Straße und schließlich sollen der Rüdigsdorfer Weg sowie die Straßen Zum Gumpetal, Zur Schönen Aussicht und Am Hagenberg erschlossen werden. An all diesen Baumaßnahmen wird sich die Stadt Nordhausen mit rund zwei Millionen Euro beteiligen.

Die größte Straßenbaumaßnahme allerdings wird die Sanierung der Grimmelallee sein. Dieses Projekt liegt zwar in der Verantwortung des Nordthüringer Straßenbauamtes, doch für den Neubau eines Gehweges ist die Stadt verantwortlich, die Kosten belaufen sich allein hierfür auf rund 950.000 Euro.

Baubeginn in der Grimmelallee wird Mitte Juli sein, die Arbeiten werden sich über drei Jahre hinweg erstrecken. Los geht es auf Höhe der Volkshochschule und Ende in nördlicher Richtung wird kurz vor der Europakreuzung sein.

In diesem Jahr sehen die Planungen den Bauabschnitt von der Volkshochschule bis Höhe Zille-Straße vor. Der Abschnitt wird halbseitig gesperrt. In Richtung Harz ist freie Fahrt angesagt, die anderen Fahrtrichtung wird über die Bochumer Straße umgeleitet. Laut Stadtverwaltung könnten auch die anderen Bauabschnitte mit dieser Umleitungs- und Sperrvariante realisiert werden. Lediglich der letzte Abschnitt zwischen Behringstraße und Europa-Kreuzung muss unter Vollsperrung gebaut werden. Hier wird dann in beiden Fahrtrichtungen über die Bochumer Straße umgeleitet.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Herr Schröder
04.03.2019, 12:42 Uhr
Es wird auch Zeit,
denn die Straßen in Nordhausen sind in keinem guten Zustand. Meines Wissens sollten in diesem Jahr auch Bauarbeiten in der Riemanstrasse, der Sangerhäuser Strasse sowie am Ortseingang in der Halle Kassler Strasse beginnen. Gibt es da auch Aussagen seitens der Stadt?
Bodo Schwarzberg
08.03.2019, 18:12 Uhr
weniger Autos und mehr Radwege in Nordhausen...
...das wäre eine zukunftsweisende Entwicklung. Möglichst jede Straße in Nordhausen sollte spätestens im Zuge sowieso geplanter Maßnahmen einen Radweg erhalten. Zudem müsste das Autofahren nach dem Vorbild anderer renommierter Städte und vor allem das Parken in der Innenstadt deutlich verteuert werden. Der Autoverkehr bezahlt nicht annähernd die Schäden und den Ressourcenverbrauch, der mit ihm verbunden ist.

Es gilt, ein neues, zukunfstweisendes Verkehrskonzept zu denken, indem Mensch und Umwelt und nicht das Auto im Mittelpunkt steht. Immermehr Städte in Europa suchen nach intelligenten Wegen aus der automobilen Gesellschaft so, wie wir sie in den Städten heute noch kennen. Wien und Madrid haben hier eine Führungsrolle, aber auch Kopenhagen und Münster.

Übrigens hatte der letzte OB Dr. Zeh viel vor in Sachen Ausbau des Radwegenetzes. Ich hoffe, man lässt sich diesbezüglich in Nordhausen nicht von anderen, zukunftsgewandten Städten abhängen.
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