Mi, 22:28 Uhr
27.02.2019
Fehlentscheidung schon vor Jahren
Ärger in der Friedhofstraße
In der heutigen Gemeinderatssitzung von Harztor machten sich die Anwohner der Friedhofstraße in Niedersachswerfen Luft. Der Eigentümer der Blöcke in der Rhodomannstraße hatte einen Zaun gezogen und nun können sie ihre Garagen nicht mehr nutzen…
Die Grundstücke wurden dadurch im Wert gemindert, sagte Anwohnerin Roswita Kröhn. Die Gemeinde hätte beim Verkauf des Grundstückes darauf achten müssen, dass die Anwohner den Weg zu ihren Garagen weiter nutzen können, meinte sie aufgebracht.
Schuldzuweisungen helfen nicht, sagte Harztor-Bürgermeister Stephan Klante, der bereits mit dem Eigentümer verhandelt hat. Diese Verhandlungen brachten jedoch keinen Erfolg. Die Grundstücksgrenzen sind seit 1970 festgelegt, damit ist der Zaun, der vom Eigentümer gezogen wurde, rechtmäßig. Ein Weg von einer Breite von 3,50 Meter führt zu den Grundstücken, die Garagen hinter den Häusern in der Friedhofstraße können so nicht mehr genutzt werden. Beim Verkauf wurde wohl im damaligen Gemeinderat geschlafen, sagte Roswita Kröhn in der heutigen Sitzung. Nun sollen rechtliche Möglichkeiten für die Anwohner geprüft werden.
Sandra Witzel
Autor: swiDie Grundstücke wurden dadurch im Wert gemindert, sagte Anwohnerin Roswita Kröhn. Die Gemeinde hätte beim Verkauf des Grundstückes darauf achten müssen, dass die Anwohner den Weg zu ihren Garagen weiter nutzen können, meinte sie aufgebracht.
Schuldzuweisungen helfen nicht, sagte Harztor-Bürgermeister Stephan Klante, der bereits mit dem Eigentümer verhandelt hat. Diese Verhandlungen brachten jedoch keinen Erfolg. Die Grundstücksgrenzen sind seit 1970 festgelegt, damit ist der Zaun, der vom Eigentümer gezogen wurde, rechtmäßig. Ein Weg von einer Breite von 3,50 Meter führt zu den Grundstücken, die Garagen hinter den Häusern in der Friedhofstraße können so nicht mehr genutzt werden. Beim Verkauf wurde wohl im damaligen Gemeinderat geschlafen, sagte Roswita Kröhn in der heutigen Sitzung. Nun sollen rechtliche Möglichkeiten für die Anwohner geprüft werden.
Sandra Witzel

