Mi, 22:05 Uhr
27.02.2019
Beschluss im Gemeinderat
Harztor übernimmt Kitas
Der Raum für die Gemeinderatssitzung in Harztor reichte heute für die vielen Besucher nicht aus. Auf der Tagesordnung stand die Zukunft der drei Kindertageseinrichtungen in Ilfeld, Niedersachswerfen und Neustadt. Entschieden werden sollte zwischen dem Verbleib in Trägerschaft bei der Johanniter-Unfall-Hilfe oder die Übernahme in kommunaler Trägerschaft…
Wir haben lange über das Für und Wider beraten, eröffnete Harztor-Bürgermeister Stephan Klante noch einmal die Diskussion. Schließlich wurde eine Ausschreibung durchgeführt, bei der die Kommune als Träger oder die Johanniter-Unfall-Hilfe übrig blieben.
Katharina Höhne, die im Regionalvorstand der Johanniter seit Juli vergangenen Jahres auch für die Kindergärten zuständig ist, warb noch einmal für den Verbleib der Trägerschaft. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde verlief nicht immer optimal aber wurde in den letzten Monaten deutlich verbessert, sagte Höhne. Die Johanniter können die Wünsche der Gemeinde umsetzen, ist sie sich sicher. Auch Harztor-Bürgermeister Stephan Klante lobte die Zusammenarbeit. Sie haben in den letzten Monaten richtig Gas geben, sagte Klante, gab aber gleichzeitig zu bedenken, dass die Gemeinde keinen Einfluss auf Strukturveränderungen beim Träger hat. Neustadts Ortsteilbürgermeister Dirk Erfurt sprach sich in seinem Statement für den Verbleib der Trägerschaft aus. Es kommen finanzielle Belastungen auf Harztor zu, denn es braucht für die Verwaltung der Einrichtungen Personal, sagte Erfurt. Wir sind uns unserer Verantwortung bei einer Trägerschaft bewusst, meinte Gemeinderatsmitglied Hans-Jürgen Bednarzik.
Bei der anschließenden Beschlussfassung stimmten die Gemeinderatsmitglieder mehrheitlich die Kindertagesstätten Regenbogen in Neustadt, Wirbelwind in Niedersachswerfen und Rappelkiste in Ilfeld in kommunaler Trägerschaft zu betreiben. Eine Vergleichsrechnung der Personalkosten zwischen der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Gemeinde als Träger zeigte, dass es keinen erheblichen Unterschied gibt, heißt es in der Beschlussfassung. Die Dienstjahre der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen anerkannt und das technische Personal übernommen werden. Der Trägerwechsel soll zum Schuljahreswechsel im Sommer in Kraft treten.
Sandra Witzel
Autor: swiWir haben lange über das Für und Wider beraten, eröffnete Harztor-Bürgermeister Stephan Klante noch einmal die Diskussion. Schließlich wurde eine Ausschreibung durchgeführt, bei der die Kommune als Träger oder die Johanniter-Unfall-Hilfe übrig blieben.
Katharina Höhne, die im Regionalvorstand der Johanniter seit Juli vergangenen Jahres auch für die Kindergärten zuständig ist, warb noch einmal für den Verbleib der Trägerschaft. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde verlief nicht immer optimal aber wurde in den letzten Monaten deutlich verbessert, sagte Höhne. Die Johanniter können die Wünsche der Gemeinde umsetzen, ist sie sich sicher. Auch Harztor-Bürgermeister Stephan Klante lobte die Zusammenarbeit. Sie haben in den letzten Monaten richtig Gas geben, sagte Klante, gab aber gleichzeitig zu bedenken, dass die Gemeinde keinen Einfluss auf Strukturveränderungen beim Träger hat. Neustadts Ortsteilbürgermeister Dirk Erfurt sprach sich in seinem Statement für den Verbleib der Trägerschaft aus. Es kommen finanzielle Belastungen auf Harztor zu, denn es braucht für die Verwaltung der Einrichtungen Personal, sagte Erfurt. Wir sind uns unserer Verantwortung bei einer Trägerschaft bewusst, meinte Gemeinderatsmitglied Hans-Jürgen Bednarzik.
Bei der anschließenden Beschlussfassung stimmten die Gemeinderatsmitglieder mehrheitlich die Kindertagesstätten Regenbogen in Neustadt, Wirbelwind in Niedersachswerfen und Rappelkiste in Ilfeld in kommunaler Trägerschaft zu betreiben. Eine Vergleichsrechnung der Personalkosten zwischen der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Gemeinde als Träger zeigte, dass es keinen erheblichen Unterschied gibt, heißt es in der Beschlussfassung. Die Dienstjahre der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen anerkannt und das technische Personal übernommen werden. Der Trägerwechsel soll zum Schuljahreswechsel im Sommer in Kraft treten.
Sandra Witzel



