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Mi, 14:19 Uhr
27.02.2019
IHK

Neuer Feiertag schadet der Wirtschaft

Die Einführung des 20. September – Weltkindertag – als neuen gesetzlichen Feiertag im Freistaat ist auch Thema in der lokalen Wirtschaft Nordthüringens. In dieser Woche soll der durch die Thüringer Landesregierung erarbeitete Gesetzentwurf Woche im Landtag beraten werden.....

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Aus Sicht der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt schadet dieses Vorhaben der Wirtschaft dauerhaft und schränkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Nord- und Mittelthüringen ein.

„Die Unternehmer im Bereich der IHK Erfurt sprechen sich klar gegen einen zusätzlichen gesetzlichen Feiertag in Thüringen aus“, erklärt IHK-Vizepräsident Kerstin Schreiber. Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Erfurt habe bereits im Herbst letzten Jahres, genauer am 19. September 2018, gegen die Einführung votiert.

Unabhängig vom Anlass führe jeder Feiertag aus volkswirtschaftlicher Sicht zu einer Verringerung der Wirtschaftsleistung. Die wirtschaftliche Betätigung von Unternehmen werde auf Bereiche mit Ausnahmeregelungen beschränkt. Untersuchungen der Deutschen Bundesbank zufolge resultiert die Einführung eines zusätzlichen Feiertages in einem durchschnittlichen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 0,12 bis zu 0,25 Prozent pro Jahr. Bezogen auf den Freistaat Thüringen liege der Produktionsausfall dann bei rund 70 Millionen Euro.

„Damit verschlechtert sich die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft dauerhaft“, so Kerstin Schreiber. Der von der Landesregierung favorisierte 20. September bringe darüber hinaus noch zusätzliche Probleme wie beispielsweise in der Logistik mit sich, da dieser Tag in fünf angrenzenden Bundesländern nicht arbeitsfrei sei.

Länderübergreifende Produktionsverflechtungen und Lieferketten würden damit unterbrochen.

Autor: ik

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Kommentare
geloescht.20250302
27.02.2019, 18:45 Uhr
Da jammert die Thüringer Wirtschaft...
Wenn es um Fachkräftegewinnung, die teure Deutsch- und Integrationskurse, gefördert von Staat oder Land, geht, ist sie R2G-Fan.

Ein Feiertag mehr und alles bricht zusammen...Dann sind die wirtschaftlichen Füße wohl tatsächlich eher tönern.
icke58
27.02.2019, 19:07 Uhr
zum Feiertag
Ein herum lametieren von der Wirtschaft was sagen die Sachsen haben auch Bus und Bettag frei und die anderen Bundesländer haben auch keinen Feiertag..Nach fast 30.Jahren Wiederfeieinigung sorgt die Wirtschaft auch nicht für gleiche Löhne im Osten..Jammerlappen!!!
Wolfi65
27.02.2019, 19:20 Uhr
Was, noch einen Feiertag mehr?!
Und dann noch dieser elende Mindestlohn. Jeden Arbeitnehmer steht auch noch der Mindestlohn zu, welcher sich dermaßen erhöht hat, dass die Leuchttürme der Thüringer Wirtschaft zu wackeln beginnen. Ach waren die Zeiten schön, wo man noch für 6 Euro die Stunde, die Arbeitnehmer herumkommandieren konnte. Aber an allen sind die Gewerkschaften mit ihren immer größeren Forderungen schuld. Und zum Schluss noch ein roter Ministerpräsident. Das kann ja nichts werden, mit diesen Freistaat Thüringen.
Herr Schröder
27.02.2019, 19:23 Uhr
Der Feiertag ist absoluter Blödsinn!
Natürlich schadet dieser Feiertag der Wirtschaft, nicht nur in Thüringen! Schon allein deshalb, weil er an ein festes Datum gelegt wurde. Wann wird man in Deutschland endlich mal so schlau und legt solche Feiertage generell auf einen Montag oder Freitag. Zum Anderen schadet dieser Feiertag weil es ein weiterer ist, der nicht in allen Bundesländern gilt. Für das Speditionsgewerbe ist das eine Katastrophe wegen des LKW Fahrverbotes an diesem Tag! Mitdenken ist halt nicht die Stärke von RRG!
Kobold2
27.02.2019, 21:37 Uhr
richtig Herr Schröder
Sie haben als einziger bisher das größte Problem erkannt. Der Flickenteppich an Fahrverboten, bringt das größte Problem mit sich Lkw's werden sich wieder an den Landesgrenzen stapeln. Die Parkplätze reichen schon so nicht. Abhilfe ist auch nicht zu erwarten. Das Spediteursgerwerbe ist mit den zusätzlichen Hürden auf sich allein gestellt .
Nur weil ein paar praxisfremde Ahnunslose sich mit einem exotischen Feiertag irgendwie profilieren wollen.
Es reicht ja nicht , das die Berliner den Frauentag wieder ausgraben. Nur ist es da logistisch nicht so tragisch.
Ich habe ja nichts gegen einen zusätzlichen Feiertag. Nur sollte man sich mal, mit ein wenig Verstand, am Rest des Landes orientieren und nicht so einen Schwachsinn verzapfen.
geloescht.20250302
27.02.2019, 22:12 Uhr
Abschaffen den Kram!
Dann aber auch solche Sozialproduktsbremsen wie Weihnachten, Ostern und das andere, wo Gebetsteppiche ausgerollt werden und die Arbeitskraft wegen Fasten leicht eingeschränkt wird....

Das wird ein Spaß für jeden, der sich das vorzuschlagen wagt.
Pe_rle
28.02.2019, 08:21 Uhr
Feiertag
ich wäre dafür alle Feiertage abzuschaffen .Wenn man überlegt wie oft durch Feiertage Brückentage eingerichtet werden .
Die Arbeitnehmer sind durch Wochenenden und Urlaubstage eh schon in etwa 130 Tage im Jahr zu Hause
Für die die das jetzt nicht verstanden haben
(IRONIE AUS)
Paulinchen
28.02.2019, 09:46 Uhr
Schau ich mir...
... unsere Politiker an, weiß ich, weshalb sie sich einen Kinderfeiertag wünschen. Einen größeren Kindergarten haben wir nicht.
Kobold2
28.02.2019, 11:50 Uhr
Die Gegenfrage
an IHK, Deutsche Bank uns die anderen Jammerlappen sei noch erlaubt.....
Wie erklären Sie sich sie höhere Wirtschaftsleistung der südlichen Bundesländer ?
Da gibts noch ein paar Feiertage mehr, als in Thüringen.
Für sinnvoller halte ich z.B. den 06.01.
Den gibt's schon in 2 angrenzenden Bundesländern. Ohnehin bekommt man auch noch eventuell anstehenden Resturlaub sinnvoller unter.
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