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So, 08:43 Uhr
16.09.2001

Für Menschlichkeit und Toleranz

Nordhausen (nnz). Kinder werben für die Verständigung zwischen den Kulturen und den Frieden: »Hallo«, »Ciao« und »Salut«. Mit diesen Worten begrüßen drei Kinder verschiedener Hautfarben die Besucher in deutschen Jugendherbergen. Auch in Nordhausen.


Ihre Gesichter versprechen Interesse, Nachdenklichkeit und Hilfe. In den nächsten Tagen werden sie auf Plakaten in allen 600 Häusern zu sehen sein, so auch im Jugendgäste- und Bildungshaus Rothleimmühle in Nordhausen. Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) hat diese »Aktion Jugendherbergen für Menschlichkeit und Toleranz« am 14. Juni 2001 auf der Messe YOU in Essen unter der Schirmherrschaft von Niombo Lomba gestartet. Die 28-Jährige gehört dem Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen an und sieht sich als Vertreterin der Verständigung zwischen den Kulturen.

Das DJH ist besorgt über die Zunahme an Fremdenfeindlichkeit und möchte dieser besorgniserregenden Entwicklung mit Hilfe von Plakaten, Postkarten und Aufklärung entgegenwirken. Gerade in der gegenwärtigen Situation nach dem Terroranschlag auf Amerika kommt es darauf an, dass die Fremdenfeindlichkeit keinen neuen Nährboden erhält. Das Team Rothleimmühle freut sich auf Besucher aus allen Ländern. Herkunft, Hautfarbe oder Religion spielen dabei keine Rolle. Jugendherbergen auf der ganzen Welt sind Orte der Begegnung und Verständigung, des fröhlichen Miteinanders und des Friedens. Das DJH empfindet eine besondere Verantwortung gegenüber den internationalen Gästen. Deutschland muß weiterhin ein attraktives Reiseziel bleiben und offen sein für alle. Die »Aktion Jugendherbergen für Menschlichkeit und Toleranz« soll dazu beitragen trotz der angespannten Situation, den Besuchern auch fortan einen unbeschwerten, friedlichen und freundlichen Aufenthalt zu bieten.
Autor: nnz

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