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Fr, 09:09 Uhr
22.02.2019
Kreisvorlesewettbewerb

Nordhausens beste Vorleser

Lesen bildet und macht Spaß. Anderen vorzulesen ist dabei eine ganz eigene Herausforderung. Die besten jungen Vorleser wurden gestern in der Stadtbibliothek gesucht und gefunden...

Kreisvorlesewettbewerb in der Stadtbibliothek (Foto: Pressestelle Stadt Nordhausen) Kreisvorlesewettbewerb in der Stadtbibliothek (Foto: Pressestelle Stadt Nordhausen)

Die Finalisten des Kreisvorlesewettbewerbes der sechsten Klassen hatten sich noch im vergangenen Jahr in ihren Schulwettbewerben durchgesetzt. Insgesamt nahmen in der Stadtbibliothek 13 Schülerinnen und Schüler der Förderzentren, Regelschulen und Gymnasien des Landkreises am Wettbewerb teil.

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In zwei Runden müssen die Kinder erst aus einem selbstgewählten Text vortragen, in Runde Nummer zwei lesen alle aus dem gleichen Buch. "Der erste Vortrag ist die Pflicht, der zweite die Kür", erklärte Bibliotheksleiterin Hildegard Seidel.

Den Wettbewerb gibt es in dieser Form bereits seit 60 Jahren, gegründet wurde er von niemand geringerem als Erich Kästner. Zur Einstimmung hieß es für die Schülerinnen und Schüler denn gestern auch erstmal nicht vorlesen sondern Rätselraten rund um den berühmten Kinderbuchautor.

Klassiker wie Kästners Geschichten tauchen auch heute noch immer wieder im Wettbewerb auf, generell gehe die Auswahl der Kinder aber Querbeet, erläuterte Seidel. So auch gestern. Die Geschichten reichten von junger Fantasy über Bücher die nah an der Lebenswelt der Kinder sind und sich etwa mit dem Familienleben befassen wenn Nachwuchs ins Haus steht, bis hin zu jungen Umweltdetektiven und anderen Themen.

Die Siegerin hieß gestern Leni Gründer von der Regelschule Hainleite aus Wolkramshausen, für sie geht es weiter in den Landeswettbewerb. Ihr Vortrag aus "Die Schule der magischen Tiere" sei "exzeptionell gut" gewesen, lobte Hildegard Seidel. Der Förderpreises des Theaters ging an Niklas Thiele vom Förderzentrum Pestalozzi.
Autor: red

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